16 April 2017

16. April, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Utahs Abend fing so mies an, als Rudy Gobert nach nur 17 Sekunden im ersten Spiel der Erstrundenserie mit den L.A. Clippers mit einer Knieverletzung vom Parkett getragen werden musste. Joe Johnsons Buzzerbeater zum 97-95 Auftaktsieg schmeckte daher umso süsser.

Johnson dribbelte nach Chris Pauls Floater zum Ausgleich gemütlich den Court hinab, wartete auf einen Joe Ingles Block, der Jamal Crawford auf ihn switchte, und ging gegen Mr. Crossover in aller Seelenruhe seiner Arbeit nach.

21 Punkte und der achte Buzzerbeater Gamewinner in den vergangenen zehn Jahren - genau für diese Momente hatte das Team vom Salzsee den 16-Jahre-Veteranen verpflichtet. Seine Erfahrung, Coolness und Effektivität als Scorer fehlte Utah in der Vergangenheit immer.

Jetzt führt es 1-0, hat den Clippers den Heimvorteil bereits entrissen. Auch ohne ihren defensiven Anker Gobert schafften es die Jazz, Los Angeles' explosive Offensive über weite Strecken einzudämmen. Ohne den Franzose wird es schwer, diese Serie zu gewinnen. Solange 'Iso-Joe' aber abliefert, dürfte Utah zumindest weiter drin sein.