18 April 2017

18. April, 2017


Die besten acht Mannschaften Europas starten in dieser Woche in die Turkish Airlines Euroleague Playoffs. Im bekannten Best-of-Five Format spielen die verbliebenen Klubs vier Teilnehmer fürs Final Four in Istanbul aus. Wir haben die Teams, ihre Form und ihre Chancen gecheckt.

von FELIX STEINER

Real Madrid (1)
Real Madrid ist in dieser Saison das Maß aller Dinge. Die Spanier beendeten die reguläre Saison an der Spitze der Tabelle und gehen als großer Favorit in die Playoffs.

Dabei lief beim Team von Coach Pablo Laso in der ersten Saisonhälfte nicht alles rund. Neben den beiden knappen Niederlagen gegen die Top-Teams ZSKA Moskau (91:90) und Fenerbahce Istanbul (78:77), musste sich Real auch Baskonia Vitoria Gasteiz, Darussafaka Istanbul und Crvena Zvezda Belgrad geschlagen geben.


Danach folgte ein beeindruckender Lauf. Neun Siege in Serie, das ist ein neuer Euroleague Rekord! Real hat 14 von 15 Partien in eigener Halle gewonnen, verlor über den gesamten Saisonverlauf keine zwei Spiele in Folge.

Den Backcourt bildet das einmalige Duo Sergio Llull und Luka Doncic. Llull gehört zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Guards Europas. Mit 16,1 Punkten und 5,9 Assists pro Spiel stellt er in dieser Saison berechtigte Ansprüche auf den Titel des wertvollsten Spielers.


Sein Partner ist Kombo-Guard und Ausnahmetalent Doncic. Der erst 18-jährige Slowene wird auf großer Bühne beweisen, dass er bei Real über einen Rollenspieler längst hinaus gewachsen ist, dass er das Team regelmäßig im Angriff anführen kann und zurecht als kommender NBA-Star gehandelt wird.

Neben Topathlet Anthony Randolph (10.4 PPG) machen unter anderem Gustavo Ayon, Rudy Fernandez, Othello Hunter, Jonas Maciulis, Jaycee Caroll und Trey Thompkins dieses tiefe Team zu einem echten Contender auf den Titel.

Darüşşafaka Doğuş (8)
Mit Darüssafaka Dogus Istanbul zeichnete sich vor der Saison ein neues Schwergewicht im europäischen Basketball ab. Riesiger Etat, sechs Neuzugänge – dazu die Verpflichtung des bei den Cleveland Cavaliers gescheiterten Starcoaches David Blatt.

Ein Blick auf die abgelaufene Spielzeit verrät jedoch, dass die Türken am Ende hinter den großen Erwartungen zurück blieben. Erst am letzten Spieltag konnte ,,Dacka“ sein Ticket für die Playoffs lösen.


Der Star des Teams ist der ehemalige Bamberger Publikumsliebling Brad Wanamaker. Sein Karrierebestwert von 30 Punkten beim 99:97 Auswärtssieg in Bamberg (Woche 29) oder seine 22 Punkte beim 78:62 Erfolg im entscheidenden Duell um Platz acht am letzten Spieltag gegen Belgrad zeigten deutlich: Wanamaker ist ein echter Leader!

Unterstützung erhält der Point Guard vor allem vom Ex-Ulmer Will Clyburn (13.2 PPG), Scottie Wilbekin (11.3 PPG) und James Anderson (9.6 PPG). Das Quartett ergänzt Power Forward Adrian Moerman und Center Ante Zizic. Mit Zizic steht der beste Offensivrebounder der Saison (3,2 ORPG) in den Reihen der Türken.


Das Hinspiel bei Darussafaka ging mit 81:68 an die Hausherren (Woche 12). Ohne Llull und Randolph hatte Real an diesem Tag Istanbuls überragendem Wanamaker (27 Punkte) nichts entgegenzusetzen. Im Rückspiel in Madrid zeigte Llull dann seine ganze Klasse. Mit 26 Punkten (darunter sechs von acht Dreier) führte der Spanier seine Farben zu einem einseitigen 101:83 Erfolg (Woche 23).

Das Matchup
In eigener Halle ist für Darüssafaka vielleicht sogar ein Überraschungserfolg möglich. An Real Madrid führt in dieser Serie trotzdem kein Weg vorbei. Die Spanier werden dominieren und souverän das Ticket fürs Final Four lösen.


Panathinaikos Athen (4)
Kaum in die Saison gestartet, schmiss Panathinaikos Trainer Argyris Pedoulakis hin. Mit ex-Barcelona Coach Xavi Pascual war schnell ein Nachfolger gefunden, dem Startschwierigkeiten nicht erspart blieben.

Neben einer schleppenden Einbindung der Neuzugänge verletzte sich Topscorer Mike James im Training an der Hand und fiel für zwei Wochen aus. Mit nur fünf Siegen aus zehn Spielen war der holprige Start der Griechen perfekt.

In der Zwischenzeit fiel auch noch Forward James Gist aus, den Nachverpflichtung Kenny Gabriel nicht adäquat ersetzen konnte. Das Team fand jedoch immer besser zusammen und legte in der heißen Phase einen beeindruckenden Lauf hin, der am Ende sogar Heimrecht in den Playoffs bescherte.

Ein Run, der Panathinaikos aktuell zum heißesten Team der Euroleague macht. Die Griechen sind seit fünf Spielen ungeschlagen und machten dabei auch vor ZSKA Moskau, Real Madrid sowieso Baskonia Vitoria Gasteiz nicht Halt.

Wer PAO stoppen will, der muss sich vor allem um eines kümmern: den Frontcourt. Allrounder Ioannis Bourousis, der vor der Saison zusammen mit Guard Mike James von Laboral Kutxa Victoria kam, und Center Chris Singleton, sie dominieren an beiden Enden des Feldes.


Das Besondere: Das Big Man Duo kontrolliert nicht nur die Bretter, sondern agiert offensiv vom Zonenrand bis hinter die Dreierlinie in beeindruckender Manier. Bis hinter die Dreierlinie? Korrekt! Mit 46,5% in der regulären Saison findet sich Singleton auf Platz 12 der besten Dreierschützen wieder. Bourousis büßte zwar zu seiner Vorsaison etwas ein, bleibt aber trotzdem jenseits der 6,25m eine echte Gefahr.


Auf dem Flügel sorgt Mike James für die Highlights. Mit 12,91 Punkten im Schnitt gehört der athletische Guard zu den besten 20 Punktesammlern Europas. Nicht zuletzt seine krachenden Dunkings bescherten ihm den MVP Titel für den Monat März. Den Backcourt ergänzt unter anderem Scorer K.C. Rivers.

Angeführt wird das Team mit Nick Calathes von einem der besten Assistgeber der Liga. Ein effektiver Playmaker, dessen Freiwurf jedoch eine immense Schwäche darstellt. Unfassbar schmale 48,2 Prozent liefert Calathes von der Linie. Das ist DeAndre Jordan Terrain.

Es bleibt abzuwarten, ob dieses Manko in knappen Spielen vielleicht über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Zu Calathes gesellen sich unter anderem mit Nikos Pappas und Antonis Fotsis erfahrene Rollenspieler, die das Team perfekt ergänzen!

Fenerbahce Istanbul (5)
Noch turbulenter ging es bei Fenerbahce Istanbul zu. Das Team musste über den Saisonverlauf immer wieder Verletzungen wegstecken. Runs? Konstanz? Fehlanzeige! Am schwersten traf es dabei Bogdan Bogdanovic. Lediglich 17 Spiele absolviert der Serbe für die Türken in der Euroleague aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk.

In die Liste der Verletzten reihten sich später Kostas Sloukas (Meniskus OP) sowie Forward Luigi Datome (Schulter) ein. Sloukas stand nach langer Pause erst im letzten Spiel gegen Barcelona (Woche 30) wieder auf dem Parkett. Rückblickend konnte Fenerbahce die Misere nicht komplett kompensieren und muss auf dem Weg ins Final Four nun ohne Heimvorteil auskommen.

Die beiden regulären Partien gingen jeweils an die Heimmannschaft. Panathinaikos siegte in Woche zwölf mit 81-70. Den Türken gelang mit einem dominanten 84-63 im Rückspiel (Woche 16) die Revanche.


Die Lebensversicherung von Fenerbahce trägt in dieser Saison einen Namen: Ekpe Udoh. Der US-Forward ist nicht nur Top-Rebounder sondern auch Shotblocker Nummer eins. Was für eine Präsenz! Im Index Player Rating (Kennziffer für die komplette Spieler-Performance) muss sich Udoh nur hinter Moskaus Nando de Colo und Kazans Keith Langford anstellen.


Die Fäden im Spiel der Türken zieht Bogdanovic. Mit nur 17 absolvierten Spielen wurde der Serbe im Laufe der Saison oft schwer vermisst. 13.7 Punkte pro Spiel und Topscorer Fenerbahces sind nur ein kleines Indiz, wie wichtig er für das Spiel ist. Bogdanovic läuft ein ausgezeichnetes Pick & Roll.

Kommt er selbst nicht zum Abschluss, findet er immer wieder seine Big Men. Er bewahrt auch in engen Spielsituationen kühlen Kopf und könnte für Fenerbahce den Unterschied machen. Mit Luigi Datome und Kostas Sloukas kommen zwei weitere Säulen zurück, die ,,Fener“ damit komplett gesund in die Serie gehen lassen.

Center Jan Vesely, Pero Antic, Nikola Kalinic sowie Melih Mahmatoglu standen auch schon im Finale 2016 auf dem Parkett und komplettieren einen der stärksten Kader der Euroleague. Zu dem gehört auch Bobby Dixon. Der nur 1,78 große US-Guard schreckt auch vor den wildesten Würfen nicht zurück. Läuft er von draußen heiß, ist er meist nicht mehr zu stoppen.

Das Matchup
Der Ausgang ist komplett offen. So lassen auch die beiden Saisonspiele keine echten Schlüsse zu. Fenerbahce wird sicher alles daran setzen, um beim Final Four vor eigenem Publikum (19.-21. Mai in Istanbul) dabei zu sein.

Nicht zuletzt um die knappe Final-Niederlage aus dem letzten Jahr gegen ZSKA Moskau endgültig vergessen zu machen. Dafür könnte gegen Panathinaikos auch ein Spiel fünf nötig sein. Eines steht dann aber fest: gespielt wird in Athen – vor 19.000 frenetischen Griechen im Hexenkessel von OAKA.


ZSKA Moskau (2)
Neben Real Madrid ist ZSKA Moskau auch in diesem Jahr wieder der grosse Favorit auf den Titel. Die Russen beendeten die abgelaufene Saison mit 22 Siegen auf Rang zwei der Tabelle.

Topscorer Nando de Colo verletzte sich in Woche sieben am Oberschenkel und fiel für zwölf Partien aus. Wer zu diesem Zeitpunkt glaubte, Moskau würde einbrechen, der lag mächtig falsch.

Die anschließenden sechs Siege in Folge ohne ihren französischen Elite-Guard zeigten deutlich, wie stark die Mannen um Coach Dimitris Itoudis sind.

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Man könnte so viel über den Kader von Moskau erzählen. Über Kyle Hines, James Augustine und Viktor Khryapa. Doch letztendlich ist die Rechnung einfach: mit Milos Teodosic und De Colo verfügen die Russen über den stärksten Backcourt des Kontinents. Zwei Spieler, die so ziemlich alles vereinen, was diesen Sport so wunderbar macht.

Egal ob irre Dreier, butterweiche Floater oder Sahnezuspiele wie einst Jason Williams: Das Repertoire des Genies Teodosic ist unergründlich. Keinem anderen Spieler würde man in der Crunchtime den Ball so gerne überlassen wie dem serbischen Magier mit leerem Blick.

Teodosic lieferte auch in seiner zehnten Euroleague-Saison beeindruckende Zahlen. Mit stattlichen 16.1 Punkten im Schnitt liegt er auf Rang fünf der Scorerliste. 7,2 Assists sind Ligaspitze – Teodosic ist weiterhin der unangefochtene Leader und das Herzstück Moskaus.


Es war kein optimales Jahr für De Colo. Eine Verletzung zwang den Franzosen zwischen Woche sieben und 15 zum Zuschauen. Schier unbeeindruckt steht de Colo zum Ende der Spielzeit mit 20.1 Punkten pro Spiel an Rang zwei der Scorerliste.

Und als ob das nonstop-Scoring des Guards nicht schon genug wäre: De Colo ist die Nummer eins der Liga im Index Rating und hat auch in diesem Jahr wieder einmal bewiesen, dass er in Europa offensiv so gut wie gar nicht zu bändigen ist.

Der restliche Kader besticht durch Qualität und Erfahrung, die in Europa ihresgleichen sucht. Neben Milos Teodosic stehen mit Kyle Hines, Viktor Khryapa, Andrey Vorontsevich und Aaron Jackson vier Spieler im Dienste der Russen, die 20 oder mehr Playoff Partien auf ihren Konten haben.

Baskonia Vitoria Gasteiz (7)
Nach den Abgängen zu Saisonbeginn hatten sicher nicht viele an eine Playoffteilnahme geglaubt. Mit Ioannis Bourousis, Mike James (beide Panathinaikos Athen) und Guard Darius Adams verließen drei Key Player die Basken.

Das Team um den Deutschen Johannes Voigtmann entwickelte sich trotzdem positiv. Fünf Siege aus den letzten sieben Partien beförderten den Final Four Teilnehmer aus dem letzten Jahr erneut unter die Top Acht Europas.

Das Hinspiel war mit 112:84 (Woche 9) eine einzige Machtdemonstration Moskaus. Milos Teodosic ragte dabei mit seinem Karrierebestwert von 34 Punkten (5/6 Dreier) und 10 Assists heraus und zerlegte Baskonia im Alleingang.

Im Rückspiel konnte sich Teodosic auch wieder auf die Unterstützung seines kongenialen Partners Nando De Colo verlassen. Am Ende sollten die 41 Punkte des Duos jedoch nicht reichen. Baskonia sicherte sich mit 79:78 (Woche 26) einen immens wichtigen Sieg im Einzug um die Playoffs.


Das Erfolgsgeheimnis? Teameffort! Es kommt nicht selten vor, dass hinter Siegen Baskonias am Ende eine geschlossene Mannschaftsleistung steckt. Mit dem deutschen Nationalmannschaftscenter Voigtmann, Rodrigue Beaubois, Adam Hanga, Shane Larkin und Tornike Shengelia punkten ganze fünf Spieler im Schnitt zweistellig.

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Voigtmann ist längst in Europas Topliga angekommen und sorgt zusammen mit Ex-NBA Profi Andrea Bargnani für Offensivkraft im Frontcourt. Von außen sind die Basken dagegen harmlos. Mit nur 34,8 Prozent Dreierquote stehen sie im Team-Ranking nur auf Platz 14.

Bargnani ist nicht der einzige Spieler mit NBA Erfahrung. Sowohl Topscorer Larkin (12,9 Punkte pro Spiel) als auch Beaubois und Forward Chase Budinger haben mehrere Spielzeiten in der besten Basketballliga der Welt verbracht.

Das Matchup
Moskau ist der klare Favorit! In den vergangenen zwölf Spielzeiten standen die Russen unglaubliche elf mal unter den besten Vier Europas. Noch nie hat CSKA eine Playoff-Serie verloren. Auch Baskonia wird dies nicht ändern können.


Olympiakos Piräus (3)
Die Griechen zählen sicher zu einer der positiven Entwicklungen der Saison. Dass die Mannen von Trainer Ioannis Sfairopoulos die Spielzeit auf Rang drei beenden, hätten vor Beginn sicher nur wenige geglaubt.

Die Basis des Erfolgs ist die Kombination aus der besten Verteidigung der Liga sowie einer stets kontrollierten Offensive, dirigiert vom griechischen Altmeister Vassilis Spanoulis.

Dieser ist weiterhin das Kernstück im Angriff von Olympiakos. 11,8 Punkte pro Spiel, dazu Rang zwei unter den Passgebern, zeigen deutlich, dass auf den Aufbau auch in seiner elften Euroleague Saison immer noch Verlass ist. Ob er sein Team auch in den Playoffs zu Siegen führen kann, bleibt allerdings abzuwarten.


Die größte Unterstützung bekommt Spanoulis von Topscorer und Power Forward Georgios Printezis (13 Punkte pro Spiel), der mit Center Khem Birch für die Arbeit am Brett zuständig ist. Der Kader wird komplettiert von Vangelis Mantzaris, Erick Green sowie dem mit NBA-Erfahrung ausgestatteten Kostas Papanikolaou.

Trotz der fantastischen Saison muss man sich im Lager von Piräus Sorgen machen. Die Leistungskurve zeigte in den letzten Wochen klar nach unten. Für erfolgreiche Playoffs gilt es die vier Niederlagen aus den letzten fünf Saisonspielen möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen.

Anadolu Efes Istanbul (6)
Mit drei Niederlagen in Folge legte Anadolu einen klassischen Fehlstart hin. Vielleicht auch, weil die Gegner Baskonia Vitoria Gasteiz, Olympiakos Piräus sowie Fenerbahce Istanbul hießen. Efes lies sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fand über die Saison immer mehr zu sich.

So verschlafen der Start auch war, so imposant war die Leistung in der entscheidenden Phase der Saison. Vier der letzten fünf Spiele gingen an die Türken und bescherten dem Team von Velimir Perasovic Platz sechs.

Regisseur bei Efes ist Thomas Heurtel. Mit 13.2 Punkten pro Spiel ist der Franzose gleichzeitig der Topscorer. Mindestens genauso stark wie sein Abschluss ist das Auge für den Mitspieler.

Heurtel gehört mit 5,8 Assists pro Spiel zu den fünf besten Passgebern der Euroleague. Sein Duell auf der Eins gegen Veteran Spanoulis ist das spannendste Matchup der Serie. Das Team, dessen Spielmacher besser die Fäden zieht, hat exzellente Chancen auf den Sieg.


Gefährliche Abnehmer sind bei Istanbul übrigens schnell gefunden: Forward Derrick Brown (13 Punkte pro Spiel), Center Bryant Dunston (10.7 PPG) sowie Jayson Granger (9.4) machen Efes zur drittbesten Offensive der Liga (84 Punkte pro Partie).

Komplettiert wird das Team vom türkischen Youngster Cedi Osman, dessen NBA-Rechte bereits bei den Cleveland Cavaliers liegen. Im Hinspiel behielt Piräus mit 90:65 zu Hause noch klar die Oberhand. Das Rückspiel war mit dem 77:69 Erfolg von Efes das Ende eines beeindruckenden Playoff-Runs der Türken.

Das Matchup
Trotz des Heimvorteil der Griechen bietet diese Serie die größte Chance auf eine Überraschung. Piräus muss dringend zu alter Stärke in der Verteidigung zurückfinden, um gegen die Offensivkraft der Türken bestehen zu können. Nimmt Istanbul den Schwung der letzten Wochen mit, so ist den Mannen von Velimir Perasovic der Einzug ins Final Four zuzutrauen.