06 März 2017

6. März, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Sie sagten, er sei zu klein, um sich in der NBA durchzusetzen. Sie sagten, sein Wurf wäre zu wacklig. Zumindest an diesem einen Abend strafte Tyler Ulis alle Zweifler lügen.

Der nur knapp über 1,70 Meter grosse Point Guard der Phoenix Suns krönte seine 20-Punkte-Leistung mit dem Buzzerbeater-Dreier zum 109-106 Schocker gegen die Boston Celtics, eines der besten Teams der NBA.

Nachdem Eric Bledsoe die Partie wenige Sekunden vor dem Ende mit einem Drive ausgeglichen hatte, hatten die Celtics Ballbesitz. Isaiah Thomas wollte die Murmel einmal extra aufdotzen lassen, um ein paar Millisekunden vor seinem letzten Wurf herauszuschinden.

Marquese Chriss spitzelte I.T. den Spalding aus der Hand, der in Ulis' Händen hinter der Dreierlinie landete. Sidestep hinter der Dreierlinie gegen Thomas... Fadeaway Dreier... Geld in der Bank.

Es war bisher alles andere als die Saison der Phoenix Suns, die sich inmitten einer weiteren verlorenen Spielzeit am Ende der Western Conference Tabelle wiederfinden. Leistungen wie diese, bei denen die vielversprechenden Youngster im Mittelpunkt stehen, machen zumindest Hoffnung, dass Coach und Front Office in den verbleibenden fünf Wochen die richtigen Prioritäten setzen.