02 März 2017

2. März, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Kawhi Leonard einen ganzen Abend lang mit Indianas All-Star Flügel Paul George. Die Klaue hielt PG-13 nicht nur bei 5-18 aus dem Feld, sondern krönte seine offensive Galaleistung mit dem Turnaround-Jumper zum Sieg.

Leonard war beim 100-99 seiner San Antonio Spurs mit 31 Punkten, zehn Rebounds und drei Steals einmal mehr der Matchwinner - und schien als einziger in einer hektischen Schlussphase die Übersicht zu behalten.

Myles Turners Sprungwurf zur 99-98 Pacers-Führung fiel 1:35 Minuten vor dem Ende. Die anschliessenden Sequenzen sahen so aus: Turnover Spurs, Fehlwurf Pacers, Turnover Spurs, zwei verpasste Freiwürfe Pacers.


Dann kam Leonard um Screens gecurlt, isolierte gegen George auf dem linken Flügel und ackerte sich in einen Sprungwurf vom Zonenrand, der Jordan-esk anmutete.

Dessen Low Post Game, Bewegungen und Finten studierte Leonard früher akribisch, wie er mir einst erzählte. Situationen wie diese - und viele andere in dieser MVP-würdigen Saison Kawhis - beweisen eindeutig, dass der Franchise-Player der Spurs genannt werden muss, wenn von den fünf besten Ballern des Planeten gesprochen wird.