02 März 2017

2. März, 2017


Im Februar bewahrheitet sich auf #NBACHEF das Sprichwort der sich wiederholenden Geschichte. Zum Spieler des Monats gewählt werden LeBron James von den Cleveland Cavaliers und Russell Westbrook von den Oklahoma City Thunder. Diese Kombination wurde nicht nur vor drei Monaten für Oktober/November gewählt, sondern steht bereits in den Geschichtsbüchern für das Duo der besten Spieler des Februars 2015. LeBron bricht außerdem einen hausinternen Rekord beim Monats-Voting.

von DANIEL SCHLECHTRIEM @W14Pick

LeBron James
(Cleveland Cavaliers)

Stats Februar:
25,9 PPG | 7,2 RPG | 10,6 APG | 0,9 BPG | 0,9 SPG | 63,7% FG | 66,7% FT in 10 gm.

Highlights u. a.:
32 Pts, 7 Reb, 17 Ass, 6-8 TPM, beim Sieg über die Wizards [6.2.]
25 Pts, 8 Reb, 14 Ass, 10-14 FG, beim Sieg über die Timberwolves [14.2.]
18 Pts, 13 Reb, 15 Ass, 3 Blk, 7-11 FG, beim Sieg über die Knicks [23.2.]

Der ewige LeBron. Seit seiner Rückkehr in Ohios Schoß führen die in der Eastern Conference zu vergebenen Trophäen nicht an seinen Cleveland Cavaliers vorbei. LeBron ist die Cavs und die Cavs sind LeBron. Und beide sind die Besten im Osten.

Der Verletzung von Kevin Love und dem lauten Ruf nach einem Playmaker zum Trotz wischten die Titelverteidiger im Februar sämtliche Skepsis anhand des mittelmäßigen Januars (7-8) einfach weg: 9 von 11 gewonnen – und bei einer der beiden Niederlagen setzte James aus. Aber dieses Beweises bedarf es nicht, um zu wissen, wie wichtig der 32-Jährige für sein Team ist.

Im Februar lief der vierfache MVP richtig heiß, traf über 60% aus dem Feld und fast 57% aus dem Feld (Karrierewert: 34,3%). In keinem der zehn Spiele traf er weniger als 42% oder holte er weniger als fünf Rebounds, vier Assists und 18 Punkte.

Wer nach dem zwischenzeitlichen Tief der Cavaliers die Chance einer Wachablösung witterte, sieht seine Hoffnungen nach diesen Leistungen entblößt. Seit 2009 fanden keine Finals ohne LeBron James statt. Und aktuell spricht nicht viel dafür, dass dies 2017 anders sein sollte.

Für James, auf den 45% der Stimmen entfallen, ist es bereits die dritte Auszeichnung zum #NBACHEF Spieler des Monats innerhalb einer Saison – was vor ihm noch keinem gelang. Mithalten kann da nur Isaiah Thomas von den Boston Celtics, der LeBrons Durchmarsch im Januar unterband, dieses Mal allerdings mit 36% der Stimmen auf den zweiten Platz verwiesen wird. Je 9% gehen an John Wall von den Washington Wizards und erstmals Dario Šarić von den Philadelphia 76ers.

Stimmen-Snippets aus der Redaktion:
Der King hat im Februar mal wieder bewiesen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört! Seine Stats kamen denen von Russell „Triple Double“ Westbrook schon gefährlich nahe, auch wenn es am Ende des Monats nur ein TD war. LeBron kompensiert den Ausfall von Love fast alleine und lieferte neben 25 Punkten, 10 Assists und 8 Rebounds auch noch je 1,0 Blocks und 1,0 Steals - MVP würdig... (Stefan Dupick)

LeBron ist und bleibt der König! Über die genaue Ausprägung seiner Regentschaft darf diskutiert werden, im Mindesten ist er aber der König des Februar! Kein anderer Spieler in der Geschichte der NBA hat im zweiten Monat des Jahres zu 1.200 Assists (das alleine gelang außer LeBron James nur zehn weiteren Akteuren) noch mehr als 3.200 Punkte aufgelegt. Nach den 106 Assists und 259 Punkten in diesem Februar steht sein Konto bei 1.236 Assists und unglaublichen 4.555 Punkten. Dass die 10,6 Vorlagen pro Partie des Königs besten Karrieremonat überhaupt in dieser Kategorie darstellen, wird außerdem von neun Siegen in zehn Spielen gekrönt. (Christoph Lenz)



Russell Westbrook
(Oklahoma City Thunder)

Stats Februar:
33,4 PPG | 11,0 RPG | 10,0 APG | 0,4 BPG | 1,8 SPG | 43,2% FG | 87,9% FT in 11 gm.

Highlights u. a.:
38 Pts, 13 Reb, 12 Ass, 3 Stl, 17-17 FT, beim Sieg über die Grizzlies [3.2.]
38 Pts, 14 Reb, 12 Ass, 3 Stl, beim Sieg über die Knicks [10.1.]
43 Pts, 11 Reb, 10 Ass, 6-9 3PM, beim Sieg über die Jazz [28.2.]

Die Triple-Double Maschine hat wieder zugeschlagen, ganze sechs Mal im Februar. Dass dabei im Schnitt jeweils zweistellige Zahlen in den drei wichtigen Kategorien über bleiben ist nur die logische Konsequenz.

Bemerkenswert dabei: Westbrook überdreht weder gegen Meisterschaftsanwärter wie die Cleveland Cavaliers, noch nimmt er Lottery Teams wie die Los Angeles Lakers auf die leichte Schulter. Gegen beide legte er im Februar dreifach zweistellig auf. Trotz deutlich gestiegener Verantwortung trifft Oklahomas Citys Point Guard in dieser Saison so gut von der Dreierlinie wie noch nie in seiner Karriere. Im Februar waren es fast 38%.

Nicht viele hielten es für möglich, dass Westbrook seinen Saisondurchschnitt bis zu diesem Zeitpunkt hält und die Frage, ob nach 82 Spielen immer noch die 10 bei den Rebounds und Assists bleibt, ist eine der spannenderen Angelegenheiten der restlichen Saison. Falls er sein Leistungsvermögen vom Februar aufrecht erhält, besteht daran kein Zweifel.

Eineinhalb Monate vor Ende der Regular Season rangieren die Thunder mit 35-25 Siegen auf dem eigentlich zementiert scheinenden siebten Platz im Westen. Dank des starken Februars und des noch stärkeren Westbrooks wittert OKC jetzt Morgenluft und darf wieder von mehr träumen, denn sie liegen nicht einmal zwei Spiele hinter Platz vier und damit Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde.

Westbrook (55%) liefert sich damit im Kampf um die Krone des besten Spieler des Monats ein Duell mit seinem Widersacher auf die MVP-Ehren, James Harden von den Houston Rockets. Harden (18%) wurde im Dezember und Januar zum besten Spieler gewählt, Westbrook zieht jetzt nach. Beide liegen mit zwei Auszeichnungen gleich auf, die finale Entscheidung fällt im März. Nach Ansicht der Redaktion besteht für die ehemaligen Teamkollegen nur wenig Konkurrenz: Im Februar waren das – um das ehemalige OKC-Trio wieder einmal zu vervollständigen – Kevin Durant von den Golden State Warriors sowie die jungen Wölfe aus Minnesota, Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins (alle 9%).

Stimmen-Snippets aus der Redaktion:
Westbrook bleibt auf Season Triple Double Kurs! Im Februar waren es 6 aus 11 Spielen und zwei mal war es zudem denkbar knapp! Über die Quoten und die Wurfauswahl lässt sich nach wie vor streiten, am Ende hält Westbrook die Thunder jedoch alleine auf Playoff-Kurs! Bei den ganzen TDs geht fast schon unter, dass RW0 im Februar auch noch vier 40 Punkte Performances hatte. (Stefan Dupick)

Durch Trade-Deadline und All Star Game hat der ohnehin schon kurze Monat Februar einen ganz eigenen Rhythmus und Fokus im NBA-Kalenderjahr. Manchen Spielern liegt das mehr, manchen weniger gut. Russell Westbrook gehört definitiv zur ersten Kategorie! Auf die Karriere gerechnet erzielt er in Februar-Spielen durchschnittlich 3,1 Punkte pro Spiel mehr als in Spielen aus jedem anderen Monat. Diese bemerkenswerte Statistik zementiert er auch dieses Jahr wieder mit 2,7 Punkten über seinem (ohnehin schon fantastischen) Saisonschnitt. Noch wichtiger, vor allem auch mit Blick auf seine MVP-Kandidatur sind die sieben Siege aus elf Spielen und endlich auch gute bis sehr gute Wurfquoten aus allen Distanzen. (Christoph Lenz)



Wer waren eure Spieler des Monats Februar?

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