25 Januar 2017

25. Januar, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Andrew Wiggins hat viele Hater. Einige stören sich an seinen Leistungen (als wären 22 PPG mit 21 Jahren in der besten Liga der Welt dilettantisch). Andere stören sich an seinem Einsatz (gilt nicht nur für ihn, sondern für die meisten Timberwolves... aber auch für ihn). Manchen passt seine laid back Art überhaupt nicht in ihren nervös-aufgeräumten Kram. Wenige stören sich sogar an seiner Frise.

Gegen Phoenix zeigte der blutjunge Flügelspieler, warum er zu den besten Scorern der Liga zählt: 31 Punkte bei 11-22 aus dem Feld, inklusive seinem entscheidenden Antritt und Pullup-Jumper mit dem Buzzer zum 112-111 Auswärtssieg.

P.J. Tucker steht unter anderem wegen seiner defensiven Qualitäten bei vielen Playoff-Mannschaften weit oben auf der Trade-Liste in diesem Januar/Februar. Der ruppige Veteran schaffte es fast, den Youngster bei dessen Drive auf der rechten Seite aus dem Konzept zu bringen.

Einen Beinahe-Turnover später stieg Wiggins trotzdem ungehindert hoch, drückte in aller Seelenruhe aus der Mitteldistanz ab - und traf. Es war ein seltener Crunchtime-Sieg der Timberwolves, die lange immer neue Wege fanden, knappe Partien noch aus der Hand zu geben.

Vielleicht lernen die Welpen aber tatsächlich hinzu: das W gegen Phoenix war das dritte in Folge und sechste aus den letzten acht. Der Rückstand auf Rang acht im Westen ist damit auf zwei Siegen zusammengeschmolzen. Hier kommt das Pack!