12 Januar 2017

12. Januar, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Aus der Saison der New York Knicks ist ein Plumpsklo geworden. Der Buzzer Beater von TJ McConnell zum 98-97 Sieg der Philadelphia 76ers am Mittwoch war der neueste Haufen in diesem mehrwöchigen 'Bockers-Fiasko.

Der Sixers-Guard, der vor einigen Wochen knapp an einem Triple Double und fünf Minuten Internet-Fame vorbei geschrammt war, fand sich Sekunden vor Schluss plötzlich mit dem Spalding in der Hand wieder.

Eigentlich sollte das Spielgerät zu Joel Embiid, der aber im Crunchtime-Chaos nicht zu finden war. McConnell attackierte Carmelo Anthony Richtung Baseline, stoppte ab und netzte den improvisierten Turnaround-Jumper aus drei Metern zum Sieg ein. Ganz Philly drehte hohl.

Für die Knicks, die zwischenzeitlich mit 17 führten, stellt diese erneute Pleite den absoluten Tiefpunkt in einer ursprünglich vielversprechenden Saison dar. Mitte Dezember rangierte das Big Apple Team mit 14-10 Siegen auf Rang drei im Osten. Seither haben Jeff Hornaceks Truppen zwölf von 15 abgegeben.

Gestern airballte der schwache (und immer noch nicht fitte, was sucht er also auf dem Parkett?!) Kristaps Porzingis einen offenene Dreier aus der Ecke. Die Anarchie der letzten Sekunden nutzten McConnell und die Sixers zum elften Saisonsieg - mehr als in der gesamten letzten Saison 2015/16.