18 Januar 2017

18. Januar, 2017


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

So hatte sich Dwyane Wade seinen 35. Geburtstag sicherlich nicht vorgestellt. Seine strauchelnden Bulls empfingen am Dienstag eines der miesesten Teams der Association - die Dallas Mavericks.

Als Jimmy Butler beim Stand von 96-96 den schwierigen Jumper zur Führung einnetzte, sah alles nach einem knappen, aber letztendlich standesgemäßen Heimsieg in der windigen Stadt aus.

Dann sah sich Deron Williams plötzlich vor Nikola Mirotic wieder, der nach dem Switch beim schnellsten Spieler auf dem Parkett landete - statt Butler, der Williams hätte checken sollen.

Pick & Roll angetäuscht, Penetration in die Mitte, Kickout-Pass zu Matthews, den Wade mutterseelenallein hinter der Dreierlinie stehen lassen musste, um Mirotic innen auszuhelfen. Jumper, nichts als Netz, 99-98, Endstand.

Dallas hat jetzt seine zurückliegenden drei Partien gewonnen. Zufall oder nicht: Matthews sah während dieser Mini-Serie mehr wie der alte Wesley M aus. 16 Punkte, 3.6 Rebounds und 2.6 Assists im Schnitt bei 53 Prozent von Downtown sind mehr als brauchbare Werte für ein Team, das seine Playoff-Hoffnungen noch längst nicht aufgegeben hat.