19 November 2016

19. November, 2016


Doppelspieltag in der Euroleague, zum zweiten Mal in dieser Saison. Mit ZSKA Moskau musste dann auch die letzte Mannschaft die erste Niederlage in 2016/17 einstecken - Beweis für die große Ausgeglichenheit . 

von ENES CAKMAK @EnesCakmak0601

Spieltag 7

Topspiel der Woche

Darüssafaka Dogus Istanbul – ZSKA Moskau 91-83 (49-37)


Da ist die erste Niederlage für den Titelverteidiger. Darüssafaka deutete dagegen zum ersten Mal in dieser Saison an, welch großes Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Die Türken machten von Beginn an Alarm und ließen es ab Viertel vier etwas ruhiger angehen. Dabei profitierten die Türken von den vielen Freiwürfen (Freiwurfverhältnis: 30-21). Außerdem traf die Truppe von David Blatt den Dreier besser (Darüssafaka: 47.6%, ZSKA: 33.3%).  



Endlich mag man schon sagen, endlich lieferte James Anderson. Der Ex-NBA-Akteur war mit 20 Punkten (7/13 FG, 5/9 3PT) Topscorer der Partie. Auch Brad Wanamaker (18 Punkte, 5/9 FG, 2/3 3PT, 7 Assists, 4 Steals, 4 Turnover) machte ein gutes Spiel.




Bei ZSKA waren Nando De Colo (7 Assists, 8 Turnover) und Cory Higgins (7/9 FG, 2/3 3PT) mit je 17 Zählern die Topscorer. Milos Teodosic (15 Punkte, 10 Assists) kam auf ein Double-Double.

Bei Real Madrid war wieder einmal Sergio Llull (21 Punkte, 7 Assists) Topscorer. Jaycee Carroll kam auf 13 Zähler. Jonas Maciulis traf all seine Feldwürfe (4/4 FG, 2/2 3PT) und beendete die Partie mit 11 Zählern.


Der Rest

Olympiakos Piräus – FC Barcelona Lassa 59-52 (32-25)

Zwei eher defensivorientierte Teams, da durfte man sicherlich kein Feuerwerk erwarten. Olympiakos gegen das verletzungsgebeutelte Barcelona - auch aufgrund des Heimvorteils waren die Griechen vor der Begegnung favorisiert.


Beide Teams trafen unterirdisch aus dem Feld (Olympiakos: 37.1% FG, Barcelona: 32.7% FG), dazu leisteten sich die Gäste einige Ballverluste mehr (13-18).

Topscorer von Olympiakos war Vassilis Spanoulis mit 15 Punkten (5/10 FG, 3/6 3PT, 6 Assists, 5 Turnover).



Auffälligster Akteur aufseiten Barcelonas war Neuzugang Jonathan Holmes, der nur knapp an einem Double-Double scheiterte (13 Punkte, ¾ FG, 2/2 3PT, 9 Rebounds).


Anadolu Efes Istanbul – UNICS Kazan 104-99 (49-54)

Das klingt wie ein Ergebnis aus der NBA, dennoch befinden wir uns in Europa. Beide Teams trafen über 50% aus dem Feld und auch über 40% der Dreier (Efes sogar 52.4%!). Dabei reichte Efes ein gewonnenes Viertel (Q3 32-20), um das Spiel zu drehen bzw. zu gewinnen. Mit 34 Assists stellten die Türken zudem einen Vereinsrekord in der Euroleague auf.



Thomas Heurtel führte seine Mannschaft mit 24 Punkten (9/13 FG, 2/2 3PT) und 8 Assists zum Sieg. Unterstützung bekam er allen voran von DeShaun Thomas (20 Punkte, 4/4 2PT), Cedi Osman (16 Punkte, 4/5 3PT) und Bryant Dunston (13 Punkte, 9 Rebounds).



Bei Kazan waren Keith Langford (24 Zähler) und Artsiom Parakhouski (20 Punkte, 8/9 FG, 10 Rebounds) die erfolgreichsten Werfer.

Brose Bamberg – Roter Stern Belgrad 78-79 (29-38)

Erneut gab es eine spannende Partie in Bamberg und erneut verließen die Franken den Platz als Verlierer. Belgrad führte zwar mit 9 Punkten zur Halbzeit, doch ein furioses drittes Viertel brachte Bamberg in Führung (61-58). Doch Belgrad schlug zurück.


Darius Miller hätte für den Sieg sorgen können, doch sein Wurf ging daneben. Belgrad durfte häufiger an die Freiwurflinie (8-23), reboundete besser (29-36) und leistete sich weniger Turnover (16-10).



Nicolo Melli (16 Punkte, 6/7 FG, 4/4 3PT, 10 Rebounds) und Darius Miller (14 Punkte, 6/11 FG, 2/4 3PT) waren die besten Punktesammler aufseiten der Bamberger.

 Milko Bjelica war mit 18 Punkten Topscorer der Partie. Marko Simonovic steuerte 17 Punkte (6/8 FG, ¾ 3PT) zum Sieg.


Maccabi FOX Tel Aviv – Fenerbahce Istanbul 87-77 (43-39)

Die Vorzeichen waren denkbar schlecht. Maccabi-Spielmacher Andrew Goudelock verletzte sich vor dem Tipoff gegen seine Ex-Mannschaft. Das schien seinen Teamkollegen überhaupt nichts auszumachen.


Maccabi drehte ab Viertel zwei mächtig auf und schickte die Türken chancenlos nach Hause. Vor allem aus dem Zweipunktebereich war der Gastgeber viel besser (Maccabi: 65.1%, Fenerbahce 47.9%). 

Sonny Weems (22 Punkte, 9/14 FG, 2/3 3PT, 5 Rebounds, 4 Assists) und Yogev Ohayon (19 Punkte, 7/9 FG, ¾ 3PT, 6 Assists, 4 Steals) machten jeweils ihr bestes Spiel der laufenden Saison.



Bei den Gästen konnte einzig das Big-Men-Duo Ekpe Udoh (17 Punkte, 7/8 FG, 8 Rebounds) und Jan Vesely (16 Punkte, 8 Rebounds, 3 Steals) überzeugen.

Emporio Armani Mailand – Baskonia Vitoria Gasteiz 88-76 (49-35)

Das Spiel war praktisch nach drei Vierteln entschieden. Mailand dominierte bereits in Viertel eins und hatte eine 10-Punkte-Führung inne, die bis zum Ende des dritten Viertels auf 16 anwuchs. Danach durften auch die Bankspieler ran, was man auch an der Minutenverteilung sieht, gleich 10 Spieler standen mehr als 10 Minuten auf dem Korb.

Mailand war vor allem von Downtown gefährlicher als Baskonia (Mailand = 43.5% 3PT, Baskonia 27.3%).

Rakim Sanders war wieder einmal Topscorer der Mailänder und erzielte 19 Zähler (7/11 FG, 3/5 3PT).



Shane Larkins Gegenwehr (21 Punkte, 6/11 FG, 2/4 3PT, 9 Assists, 4 Steals) reichte nicht aus. Johannes Voigtmann machte ein erneut starkes Spiel (16 Punkte, 5/7 FG, 3/3 2PT, 6 Rebounds).


Zalgiris Kaunas – Galatasaray Odeabank Istanbul 87-75 (49-37)

Zalgiris Kaunas konnte einen Sieg (mal wieder vor den eigenen Fans) einfahren. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel schalteten die Balten ein paar Gänge hoch und waren bereits nach Viertel drei so gut wie der sichere Sieger und fuhren den Sieg letztendlich heim. Dabei war das Rebounding spielentscheidend, denn dieses ging mit 37-26 an Zalgiris Kaunas.



Einmal mehr war auf Leo Westermann (16 Punkte, 4/7 FG, 7 Rebounds, 6 Assists) und Brock Motum (26 Punkte, 10/13 FG, ¾ 3PT, 6 Rebounds) Verlass.

Bei Galatasaray war Sinan Güler mit 15 Punkten (6/9 2PT) der Topscorer.

Real Madrid – Panathinaikos Athen 87-84 (53-50)

Zur Halbzeit auf 100er Kurs, doch dann dominierten die beiden Teams in Defense. Das Spiel war durchgehend ein Kopf-an-Kopf Duell, bei dem sich keines der beiden Mannschaften absetzen konnte. Den entscheidenen Treffer erzielte Sergio Llull 50 Sekunden vor Schluss zum 86-84. Panathinaikos schaffte es nicht, mehr zu scoren, sodass die Madrilenen den Sieg einfahren konnten.

Career-high-in-scoring feeling. [@23llull]

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Real leistete sich nur 8 Turnover und war erfolgreicher von der Freiwurflinie (Real: 84.2%, Panathinaikos: 70%). 

Matchwinner war wie so häufig Sergio Llull. Der spanische Nationalspieler war einfach nicht zu stoppen und erzielte 30 Punkte (11/20 FG, 4/6 3PT). 



Bei den Gästen war James Feldeine sehr heiß von Downtown und erzielte 19 Zähler (6/7 3PT). Nick Calathes (15 Punkte, 9 Assists) und James Gist (13 Punkte, 9 Rebounds) schrammten knapp an einem Double-Double vorbei.


Lineup der Woche

Backcourt
Sergio Llull: 30 Pts, 11/20 FG, 4/6 Dreier, 4 Ast
Shane Larkin: 21 Pts, 7/11 FG, 2/4 Dreier, 4 Reb, 9 Ast, 4 Stl

Frontcourt
Sonny Weems: 22 Pts, 9/14 FG, 2/3 Dreier, 5 Reb, 4 Ast
Nicolo Melli: 16 Pts, 6/7 FG, 4/4 Dreier, 10 Reb
Artsiom Parakhouski: 20 Pts, 8/9 FG, 10 Reb, 2 Blk


Spieltag 8

Topspiel der Woche

Panathinaikos Athen – Olympiakos Piräus 77-79 (39-47)


Panathinaikos war heiß auf eine Revanche, denn das Ligaspiel in Piräus vor einem Monat ging mit 88-63 in die Hose. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel zog Olympiakos zur Halbzeit davon. Mit einem furiosen dritten Viertel (24-14) eroberten die Hauptstädter die Führung.

Das Ende war brisant. Olympiakos schickte Nick Calathes an die Linie, der nur einen Freiwurf traf und sein Team mit 77:76 in Front brachte. 3 Sekunden vor Schluss sorgte Georgios Printezis mit einem And-One für den Piräus-Sieg.

Ein letzter Dreierversuch von Antonis Fotsis wollte nicht fallen. Olympiakos machte wenig Fehler und wer nur 6-mal den Ball verliert, der gewinnt oft. 

Topscorer bei Panathinaikos war Nick Calathes mit 16 Punkten (5/7 2PT, 9 Assists). K. C. Rivers (4/5 3PT) und Chris Singleton (2/2 3PT, 9 Rebounds) kamen auf je 14 Zähler.



Vassilis Spanoulis war mit 22 Punkten (7/11 FG, 4/6 3PT) der beste Punktesammler der Gäste. Georgios Printezis erzielte 16 Punkte (7/10 FG).


Der Rest

UNICS Kazan – Maccabi FOX Tel Aviv 73-74 (38-41)

Am Ende war es ein sehr knappes Duell. Maccabi spielte ein starkes erstes Viertel und führt mit 8 Punkten Vorsprung, doch es gelang den Israelis nicht, sich entscheidend abzusetzen, da Kazan vor allem dank Keith Langford immer zurück ins Spiel fand.

Vor dem Schlussviertel führten die Gäste mit 7 Punkten, Kazan glich in der Crunchtime aus, doch Sonny Weems zeigte, dass er clutch ist und erzielte 4 der letzten 5 Maccabi-Punkte. Entscheidend war, dass Tel Aviv die Bretter (30-38 Rebounds) dominierte.



Niemanden wundert es mehr. Auch in dieser Partie war Keith Langford (22 Punkte) der Topscorer und Anführer in Kazans Offense. 

Bei den Gästen war Devin Smith (16 Punkte) der erfolgreichste Werfer.

Fenerbahce Istanbul – Anadolu Efes Istanbul 88-80 (43-42)

Derbytime in Istanbul und Fenerbahce kann ja doch noch gewinnen. Die Kanarienvögel gewannen nach zuletzt drei Euroleague-Pleiten in Serie gegen den Dauerrivalen und konnten somit der Krise ein Ende setzen. Dabei hatte Efes den besseren Beginn und führte mit 17-25 nach Viertel eins.

Danach wachte Fenerbahce auf und drehte das Spiel schon vor der Halbzeit. Efes hatte Chancen, doch die Dreier (6/23 = 26.1%) und die Freiwürfe (8/17 = 47.1%) wurden der Mannschaft von Velimir Perasovic zum Verhängnis.




Kostas Sloukas (21 Punkte, 6/7 FG, 3/3 3PT) und Jan Vesely (20 Punkte, 7/8 FG, 4 Steals, 5 Turnover) waren die Sieggaranten.

Bei den Gästen war Jayson Granger (19 Punkte, 6/9 2PT) der beste Scorer. Derrick Brown kam auf 8 Punkte, 10 Rebounds und 7 Assists.

Roter Stern Belgrad – Emporio Armani Mailand 83-70 (37-32)


Roter Stern Belgrad konnte wie so häufig vor den eigenen Fans gewinnen. Das Team von Coach Dejan Radonjic fand schwer ins Spiel, spielte ein starkes zweites Viertel (23-13) und gewann auch die letzten beiden Viertel. Entscheidend war in dieser Partie der Dreipunktewurf.

Beide trafen rund 40%, doch Belgrad nahm mehr Dreier und traf sieben mehr als Mailand, was den Ausschlag zum Sieg gab.

 Marko Simonovic bleibt in dieser Saison weiterhin on fire. Der Forward erzielte 23 Punkte 5/9 3PT).

Nate Wolters steuerte 14 Punkte (6/8 FG, 2/2 3PT) und 6 Assists zum Sieg bei.

Mailand enttäuschte vor allem offensiv auf ganzer Linie und hatte in Alessandro Gentile (14 Punkte, 4 Turnover) nur einen Spieler, der zweistellig punkten konnte.


Baskonia Vitoria Gasteiz – Brose Bamberg 81-74 (32-47)

Erneut Brose Bamberg. Erneut ein Thriller. Erneut eine Niederlage. Dabei half auch eine bärenstarke erste Halbzeit nicht. Vor allem offensiv war es eine sehr schwache zweite Halbzeit der Franken. Am Ende war es wieder eine ideenlose Offense und diesmal auch viele verworfene Freiwürfe im Schlussviertel.


Am Ende konnten sie nur knapp 70% der Freiwürfe treffen, während Laboral bei 90% von der Freiwurflinie stand. 

Rodrigue Beaubois (6/11 FG) und Johannes Voigtmann (8/14 FG, 9 Rebounds) waren mit je 20 Punkten die erfolgreichsten Werfer bei Baskonia. 



Bei den Bambergern war Darius Miller mit 16 Zählern (3/5 3PT) der beste Werfer. Maodo Lo machte sein bisher wohl bestes Euroleague-Spiel und kam auf 15 Punkte (3/5 3PT), 4 Rebounds, 4 Assists und 2 Steals.

ZSKA Moskau – Zalgiris Kaunas 95-86 (40-41)

Die erste Hiobsbotschaft erreichte ZSKA Moskau bereits am Tag vor dem Spiel. Euroleague-MVP Nando De Colo zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und wird einige Wochen pausieren müssen. Anscheinend hinterließ die Nachricht negative Spuren, denn Zalgiris Kaunas führte bis zum Ende des dritten Viertels (67-69).


Doch dann schlug ZSKA zurück und konnte einen Sieg einfahren. Dabei waren die Russen 43! Mal an der Freiwurflinie, was entscheidend für den Sieg war. 

Milos Teodosic (25 Punkte, 6/9 2PT, 5 Assists) trug sein Team zum Sieg. Aaron Jackson steuerte 19 Zähler (¾ 3PT) zum Sieg bei.



Paulius Jankunas war überhaupt nicht zu stoppen und beendete die Partie mit 30 Punkten (8/14 FG, 13/15 FT) und 8 Rebounds. Kevin Pangos kam auf 14 Punkte (4/6 2PT) und 6 Assists.


Galatasaray Odeabank Istanbul – Darüssafaka Dogus Istanbul 85-81 (37-38)

Am Mittwoch gegen Spitzenreiter ZSKA Moskau gewinnen, am Freitag beim Schlusslicht Galatasaray verlieren, das ist die Euroleague. Darüssafaka war überhaupt nicht wiederzuerkennen und brach nach der Pause vor allem defensiv ein. Galatasaray profitierte von einem starken dritten Viertel (28-17).

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Die Heimmannschaft ging besser mit dem Spalding um (7-13 Turnover) und war aus dem Zweipunktebereich erfolgreicher (Galatasaray: 58.7%, Darüssafaka: 41.4%). 

War das der erste Schritt aus der Krise? Tibor Pleiß dominierte die Bretter und war mit 22 Punkten (10/14 FG), 8 Rebounds und 3 Blocks der Matchwinner. Unterstützung bekam er von Emir Preldzic (17 Punkte, ¾ 3PT, 6 Assists, 4 Steals).



Bei Darüssafaka erreichte einzig Will Clyburn (20 Punkte, 8/14 FG, 4/6 3PT) Normalform. Vor allem Brad Wanamaker (7 Punkte, 2/7 FG, 5 Assists, 7 Turnover) erwischte einen Tag zum Vergessen.

FC Barcelona Lassa – Real Madrid 63-102 (31-54)

Was für eine Vorstellung von Real Madrid! Beim Erzrivalen, der einige Verletzte hat, wurde mit 39 Punkten Unterschied gewonnen. Dabei gaben die Hauptstädter von der ersten Minute den Ton an und führten mit 12 Punkten nach Viertel eins. Barcelona war schlichtweg chancenlos. In jeder Kategorie waren die Katalanen schlechter, egal ob Wurfquote, Rebounding, Turnovers... überall.


Tyrese Rice war der Einzige beim FC Barcelona, der Normalform erreichte. Der Point Guard kam auf 23 Punkte und 5 Assists.

Sergio Llull führte wieder einmal die Offense der Madrilenen an und beendete die Partie mit 20 Punkten (5/6 2PT) und 7 Assists. Anthony Randolph (18 Punkte, 7/13 FG, 11 Rebounds, 3 Blocks) konnte ein starkes Double-Double verbuchen.


Lineup der Woche
Backcourt
Milos Teodosic: 25 Pts, 6/9 2PT, 5 Ast
Vassilis Spanoulis: 22 Pts, 7/11 FG, 4/6 Dreier, 8 Ast

Frontcourt
Anthony Randolph: 18 Pts, 7/13 FG, 11 Reb, 3 Blk


Paulius Jankunas: 30 Pts, 8/14 FG, 13/15 FT, 8 Reb
Tibor Pleiß: 22 Pts, 10/14 FG, 8 Reb, 3 Blk


Tabellenstand