21 Juli 2016

21. Juli, 2016


In jedem NBA-Sommer gibt es Teams, die definitiv zu den Gewinnern zählen und auch solche, die fraglos der Verliererkategorie zuzuordnen sind. Und dann ist da noch die breite Masse zwischendrin, an denen sich die Geister scheiden. Haben die Verantwortlichen ihren Job gemacht oder nicht? Stehen die Klubs besser oder schlechter da? Die #NBACHEFSQUAD klärt das und beleuchtet die Streitfälle der Western Conference.

von NBACHEFSQUAD @nbachefkoch


DALLAS MAVERICKS

Re-Sign: Dirk Nowitzki, Deron Williams, Dwight Powell
Plus: Harrison Barnes, Andrew Bogut, Seth Curry, Quincy Acy, Nicolas Brussino 
Minus: Chandler Parsons, Zaza Pachulia, Raymond Felton, Jeremy Evans, JaVale McGee
 
Tim Seitter @Timuslav: Bevor Durant sich für die Warriors entschied, war das mal wieder eine klassische Mavs Free Agency. Bei vielen guten Free Agents Chancen gehabt, kommen wollte dann aber doch keiner. Wie es dann weiterging ist bekannt. Barnes einen Maximalvertrag zu geben ist ein kleines Risiko, Bogut umsonst zu bekommen dagegen stark. Und auch der Pickup von Seth Curry ist solide. Nein, hier kommt jetzt kein Witz über eine kalifornische Death-Lineup in Texas. Gewinner.

Torben Siemer @lifeoftorben: Dass ich das noch erleben darf. Eine Offseason, nach der die Mavericks einen besseren Kader haben als vorher. Harrison Barnes und Andrew Bogut sind Upgrades gegenüber Dauer-Rekonvaleszent Chandler Parsons (dessen Ausfall Justin Anderson für sich zu nutzen wusste) und Zaza Pachulia. Dirk, D-Will und Dwight Powell haben verlängert. Zum ersten Mal seit dem Titel 2011 gehört Dallas zu den Gewinnern der Free Agency. Dass ich das noch erleben darf.

Gerrit Lagenstein @GAL_Sports: Dallas als Gewinner oder Verlierer einzustufen fällt schwer. Jede andere Franchise hätte nach dem x-ten fehlgeschlagenen Angriff auf die Stars der Liga wohl den „Rebuild“-Knopf gedrückt. Doch das will Donny Nelson Dirk Nowitzki nicht antun. Dank Kevin Durants Wechsel nach Oakland konnten die Mavericks so immerhin ein Team zusammenstellen, das nichts mit einer guten Platzierung bei der Lottery zu tun haben wird, genauso wenig aber mit der Titelvergabe. Trotz Trostpreis gehören die Mavs zu den Verlierern.

Harald Mainka @Harrystocats: Selbe Scheiße, anderes Jahr. Ich weiß nicht, wer dem guten Mark abends die Märchen von der zweiten Playoffrunde erzählt, jedenfalls sollte es Cuban mal mit Schlaftabletten probieren. Dallas ist so ziemlich der einzige große Markt, um den Topspieler schlicht einen großen Bogen machen. Dallas war auch in diesem Sommer mal wieder ein Verlierer im Rennen um erstklassige Free Agents. Die Absagen von Hassan Whiteside und Mike Conley waren vorhersehbar. Schließlich gibt es keine guten Gründe, die einen Wechsel zu den Mavericks sinnig machen. Die Mavericks können sich bei den Warriors für die Schützenhilfe bedanken, dass mit Harrison Barnes zumindest ein Wunschspieler in Dallas unterschrieben hat. Und dennoch brennen mir zwei Fragen auf den Nägeln: ist es eigentlich schon Sarkasmus oder noch Realität, dass Cuban einem Aussortierten einen Maximalvertrag gegeben hat? Und wann hat eigentlich mal ein Neuzugang in Dallas vollends überzeugt? Naja, vielleicht belehrt mich Andrew Bogut eines Besseren. Stand heute sind die Mavs nicht stärker als die Wolves mit Tom Thibodeau an der Seitenlinie, die krass verstärkten Jazz oder neu motivierte Rockets. Das wird auch Seth Curry nicht ändern. Verlierer.

Daniel Schlechtriem @W14Pick: Wie die Aasgeier profitieren die Mavs von Kevin Durants angerichtetem Chaos und retten zumindest ein weiteres Mal den alljährlichen Run auf Platz acht. Mehr ist auch weiterhin nicht drin. Immerhin hat inzwischen selbst Dirk erkannt, dass etwas erheblich faul ist im Staate Cuban. Wieder haben die wichtigsten Free Agents die Mavs nur benutzt, um den eigenen Marktwert zu steigern. Dieser Ruf klebt weiter an ihnen und wird sie auf Jahre verfolgen. Keine Perspektive, klarer Verlierer.



HOUSTON ROCKETS

Re-Sign: -
Plus: Ryan Anderson, Eric Gordon, Nenê, Pablo Prigioni 
Minus: Dwight Howard, Terrence Jones, Josh Smith, Jason Terry, Andrew Goudelock

Seitter: Auf dem Papier sieht das erstmal nicht schlecht aus. James Harden hat vorzeitig verlängert, mit Ryan Anderson und Eric Gordon wechselt definitiv gehobenes NBA-Potenzial und mit Nene ein erfahrener Center nach Houston. Wie viele Spiele die drei Neuzugänge kommende Saison auf dem Court stehen, ist durch ihre Verletzungsanfälligkeit allerdings schwer zu beantworten. Außerdem haben alle bisher genannten Spieler ihr Potenzial klar in der Offensive. Wie der neue Coach Mike D‘Antoni eine vernünftige Defensive aufstellen will, bleibt bislang ein Rätsel. Den Abgang von Dwight Howard muss wohl der junge Clint Capela auffangen, da sich kein Elite-Center den Raketen anschließen wollte. Verlierer.

Siemer: Endlich der perfekte Coach: Mike D’Antoni soll Daryl Moreys effizienz-basierte Spielidee umsetzen, Pace & Space hat er mit den Suns einst salonfähig gemacht. Ryan Anderson und Eric Gordon können dabei sicher helfen, die schon im Vorjahr unterdurchschnittliche Defensive aber wird auch Nene nicht aufwerten. Immerhin: James Harden hat verlängert und sich mittelfristig zu den Rockets bekannt. Dennoch sind die Rockets für mich einer der Verlierer dieser Offseason.

Lagenstein: Mike D’Antoni lautet der neue Trainer in Clutch City. „Seven seconds or less“ klingen für ein Team, das hauptsächlich Dreier und Korbleger nehmen will, ideal. Doch sollten die Raketen das Heil wirklich in der Flucht nach vorne suchen? Die bisher erfolgreichste Saison in der James Harden Ära spielte Houston 2014/15, als die Defensive ein besseres Rating aufwies als die Offensive. Das wird mit Neuzugängen wie Ryan Anderson und Eric Gordon schwer. Hier könnte sich der Abgang des so häufig kritisierten Dwight Howards sogar rächen. Die Rockets sind mehr Verlierer als Gewinner.

Mainka: Es ist leicht, nach dem enttäuschenden Saisonverlauf mit dem Finger auf Daryl Moreys Taschenrechner zu zeigen. Dennoch muss man fest halten: der General Manager hat seine Hausaufgaben gemacht. Hinter Houstons Aktionen steckt eine klare Idee. Die Rockets könnten sogar der neue League Pass-Liebling werden. Die Verpflichtungen Mike D'Antoni, Ryan Anderson und Nenê betonen das Inside/Outside-Spiel. Der Vierjahresvertrag für Eric Gordon ist in der heutigen NBA gerade noch so die Art von Gamble, die ein Team verschmerzen kann. Gordon ist verletzungsanfällig, belastet den Cap nicht schwerwiegend und kann für einige Minuten für Offensive von der Bank sorgen. Ein weiterer Sahnemove ist die Vertragsverlängerung von James Harden und der gleichzeitige Weggang Dwight Howards. Die Rockets lieben Harden, Harden liebt die Rockets - in Panik verfällt hier vorerst keiner. Bis 2020 geht in Houston nichts ohne die Nummer 13. Und 2017 geht es vorerst wieder in die Playoffs. Gewinner.

Schlechtriem: Der Schreck über die Verpflichtung Mike D'Antonis als neuem Head Coach steckt der Stadt noch immer im Mark. Immerhin verfolgen die Rockets ihren Plan konsequent. Anderson und Gordon sind legitime Scharfschützen und wie gemacht für D'Antonis Offensive. Die Zeiten, in denen Corey Brewer, Josh Smith, Terrence Jones und Jason Terry Backsteinhäuser gebaut haben, gehören der Vergangenheit an. Dwight weint ohnehin keiner einer Träne nach. Mit klarer Struktur und Harden als unbestrittenem Anführer ist in Houston wieder deutlich mehr drin als die läppischen 41-41. Daher mit sehr viel Vorsicht: Gewinner.



LOS ANGELES LAKERS

Re-Sign: Jordan Clarkson, Tarik Black, Marcelo Huertas
Plus: Luol Deng, Timofey Mozgov, José Calderon
Minus: Kobe Bryant, Roy Hibbert, Brandon Bass

Seitter: Erstmal das positive. Vier Jahre und 50 Millionen Dollar für Jordan Clarkson ist ein guter Deal. Die Verträge für Mozgov (4 Jahre, 64 Mio. $) und Deng (4 Jahre, 72 Mio. $) sind dagegen fast schon Slapstick. Die beiden sind 30 bzw. 31 Jahre alt, waren in der letzten Saison kein Faktor bei ihren Teams und werden das Ende ihres Vertrages wohl kaum in der Stadt der Engel erleben. Neben den schlechten Verträgen kommt noch dazu, dass die Lakers weder ein Meeting mit Durant noch mit Whiteside bekommen konnten. Kein gutes Zeichen für die Zukunft. Verlierer.

Siemer: „Luol Deng für vier Jahre zu den Lakers“ – im ersten Moment nur Fragezeichen was das soll, mit etwas Abstand erscheint die Verpflichtung umso sinnvoller. Deng als Veteran und Vorzeigeprofi kann den jungen Kern um D’Angelo Russell, Jordan Clarkson und Brandon Ingram anleiten. Ingram braucht noch Zeit zur Entwicklung, hinter Deng bekommt er diese. Die Lakers werden in Jahr 1 p. K. (post Kobe) zwar wieder nur um Tischtennisbälle spielen, der Kader macht aber endlich wieder Hoffnung und die Lakers damit zum Gewinner.

Lagenstein: Luol Deng ist der größte Star, den die Lakers in der Free Agency an Land ziehen können? Es gab Jahre, da hätte diese Aussage Lakers Fans wahrscheinlich zur kollektiven Trikotrückgabe getrieben. 2016 ist es dennoch eine gute Nachricht. So bleibt genug Spielzeit für die junge Post-Kobe-Riege. Bedeutet das viele Siege? Wohl eher nicht. Eine weitere schlechte Saison käme jedoch nicht ungelegen. Scheidet der 16-fache Champion vor den Conference-Finals aus, muss der nicht mehr zeitgemäß denkende Entscheider Jim Buss wohl seinen Hut nehmen. So gesehen war der Sommer in LA ein Gewinner für die Zukunft.

Mainka: Mitch Kupchak hat einen sehr soliden Job gemacht, mit Luke Walton den begehrtesten Head Coach der Liga verpflichtet. Die weiteren Aktionen befolgen alle Waltons Gusto: sein Wunschspieler Brandon Ingram kam per Draft, und überhaupt: habt ihr mal einen Blick auf den Kader geworfen? Die Lakers besitzen das Sorgerecht nicht für einen, nicht zwei), nicht drei, sondern gleich vier heiße Jungprofis. Welches Rebuild-Team kann das schon von sich behaupten? Und falls noch Zweifel bestehen: ein schlechter Mozgov-Deal macht noch keine schlechte Offseason. Luol Deng ist der perfekte Ziehvater für diese Jungs. Die Lakers hatten kein Abendessen mit Kevin Durant? Schwamm drüber – die Bausteine sind da. Spätestens 2018 gehört diese Organisation wieder zu den besseren der NBA. Es sind halt die Lakers. Also zeigt ein bisschen mehr Respekt. Gewinner.

Schlechtriem: Die Lakers haben ihren Glamour, ihre Strahlkraft verloren, dank der Unfähigkeit der nächsten Generation der Buss'. Mozgov und Deng machen dieses Team nur marginal besser, die jeweiligen Vierjahresverträge lassen Jerry im Grab rotieren. Wenn die Lakers in absehbarer Zukunft wieder relevant werden, dann dank ihrer gedrafteten Spieler. Diesen Sommer durften sie trotz erwiesenem Interesse bei den signifikantesten Free Agents wie Durant und Whiteside nicht einmal vorsprechen. Auch wenn sie besser sind als im Vorjahr: Verlierer.



NEW ORLEANS PELICANS

Re-Sign: Tim Frazier, Alonzo Gee
Plus: Solomon Hill, Terrence Jones, E'twaun Moore, Langston Galloway 
Minus: Ryan Anderson, Eric Gordon, James Ennis, Luke Babbitt, Toney Douglas

Seitter: E'twaun Moore, Langston Galloway und Solomon Hill unterschrieben diesen Sommer für vernünftige Konditionen in New Orleans. Die Wege mit den verletzungsanfälligen Ryan Anderson und Eric Gordon trennten sich. Mit Anthony Davis haben die Pelicans ihren Superstar bereits gefunden und schon letzten Sommer langfristig gebunden. Um ihn soll nun in aller Ruhe ein Team aufgebaut werden. Für diese besonnene Vorgehensweise bekommen die Pelikane den Gewinner-Stempel.

Siemer: Neuzugänge in der medizinischen Abteilung wurden nicht vermeldet, mit Ryan Anderson und Eric Gordon aber zwei der Hauptkunden entlassen. Bestätigt Solomon Hill sein Potenzial als Distanzschütze und können auch E’Twaun Moore und Langston Galloway das Feld breit machen, werden die Pelicans an beiden Enden des Feldes ein besseres Team sein. Und bei Buddy Hield bin ich sehr gespannt, wie gut er sein Game in die NBA übertragen kann. Ein guter Sommer in New Orleans. Gewinner.

Lagenstein: Wenn die Wojnarowskis, Steins und Lowes dieser Welt die neusten Gerüchte twitterten, war von den Pelicans recht selten die Rede. Die Franchise scheint selbst zu wissen, dass sie trotz Anthony Davis bei den größten NBA-Stars kaum eine Chance hat. Die Moves, die NOLA gemacht hat, waren für junge Rollenspieler, die in Louisiana den nächsten Karriereschritt machen sollen. Was New Orleans aber vor allem braucht, ist Gesundheit. Die Akquisitionen von Solomon Hill und Terrence Jones sind daher nicht ohne Risiko. Zusammen verpasste das Duo zuletzt 62 Saisonspiele. Fazit: Zu wenig Hilfe für AD, der Daumen geht nach unten. Verlierer.

Mainka: Weder Fisch noch Fleisch – keine Ahnung, was die Pelicans sind. Ryan Andersons Abgang schmerzt, dafür kann sich N’Awlins über Buddy Hield freuen, auch wenn der schon so alt wie Bradley Beal ist. Terrence Jones bringt ein wenig Athletik für die großen Positionen, die Verpflichtung von Solomon Hill stört mich aufgrund des irritierend üppigen Vertrags, die offenbar indiziert, dass der ehemalige Pacer auf der Drei starten soll/wird. Das sagt eigentlich alles über die Pelicans aus. Die Konkurrenz hat stärkere Entscheidungen getroffen, der Blick geht auch in 2016/17 nach unten. Verlierer.

Schlechtriem: Auch wenn Anderson und Gordon verletzungsanfällig sind/waren, haben sie Qualität ins Spiel der Pelikane gebracht, die die Neuzugänge von der Resterampe niemals auffangen. Die 30 Siege des Vorjahres sind schon das Maximum und anschließend wird es schwierig, Argumente zu finden, um den ebenfalls dauerlädierten Jrue Holiday zum Bleiben zu bewegen. New Orleans spielt mindestens ein weiteres Jahr Anthony allein zu Haus, das macht sie zum Verlierer.



SAN ANTONIO SPURS

Re-Sign: Manu Ginóbili
Plus: Pau Gasol, Dewayne Dedmon, Davis Bertans
Minus: Tim Duncan, Boris Diaw, David West, Boban Marjanović

Seitter: Mit Pau Gasol haben die Spurs eine solide Option zu guten Konditionen gefunden, die am offensiven Ende des Courts eine Verbesserung zu Tim Duncan darstellt. Doch für die Franchise ist der Verlust von The Big Fundamental nicht zu kompensieren. Hinzu kommt, dass für Gasols Vertrag mit Boris Diaw ein wichtiger Rotationsspieler die Texaner verlassen musste. Auch nach der Verpflichtung von Dewayne Dedmon fehlt es den Sporen immer noch an Athletik, ganz zu schweigen von Shooting. Verlierer.

Siemer: Tim Duncan hört auf; dieser Tag musste irgendwann kommen und doch scheint es immer noch surreal. Mit LaMarcus Aldridge und Kawhi Leonard steht das Tandem für die nächsten Jahre, mit Pau Gasol und Dewayne Dedmon (Steal!) wurde im Frontcourt sowohl offensiv wie defensiv gut nachgelegt. Mit Duncans Abschied geht eine Ära zu Ende, die Spurs aber sind – typisch Spurs - gut darauf vorbereitet. Gewinner.

Lagenstein: Aus San Antonios Starting Five wurde nur ein Spieler ausgetauscht. Der hat es mit Tim Duncan aber natürlich in sich. Als Ersatz für den Rentner wurde Pau Gasol in die Alamo-City geholt. Der ist mit seinen 36 Lenzen zwar auch kein ganz junger Jahrgang mehr, doch hat das Alter bei den Spurs je eine Rolle gespielt? 50 Siege werden wieder drin sein und doch: War Pops Team im letzten Sommer dank LeMarcus Aldridge noch der große Gewinner der Free Agency, gehört es nun zu den Verlierern. Der Abstand zu den Warriors ist größer geworden.

Mainka: Ich hab’s ja verstanden: Kobe Bryant ist nicht Tim Duncan, Los Angeles nicht San Antonio. Die Spurs zählten in der letzten Saison zu den besten drei Team der Liga und werden es in der kommenden Spielzeit auch ohne das große Fundament in der Mitte sein. Durch den großen Aderlass im Frontcourt fürchtet die Spurs keiner mehr, die genau wie 14 andere West-Teams in 2016/17 um die goldene Ananas spielen werden. Tony Parker, Manu Ginobili, Kevin Martin, Andre Miller, Pau Gasol betrachten das 30er-Schild ebenfalls nur noch aus dem Rückspiegel. Doch wann beginnt Gevatter Zeit, sich neue Spielfreunde zu suchen? San Antonio fehlt Rim Protection, Frische, Variabilität – doch wann besaß das Team jemals diese Eigenschaften? Ihr wollt es nicht hören, doch es ist so: die Spurs gehörern zu den Verlierern dieser Offseason.

Schlechtriem: Wer Tim Duncan verliert, kann kein Gewinner sein. Gasol ist der beste verfügbare Ersatz. Dennoch: Spurs ohne Timmy? Wie soll das funktionieren? NBA ohne Timmy? Wir sind alle Verlierer.