21 Juni 2016

21. Juni, 2016


Die alte Rookie-Garde wurde eben erst ausgezeichnet, da steht eine brandneue bereits in den Startlöchern. In knapp einem Monat geht für 60 Talente ein Lebenstraum in Erfüllung, wenn sie Commissioner Adam Silver in der NBA willkommen heißt. Wir behalten eine unserer liebsten Traditionen hier bei NBACHEF bei und checken im Vorfeld die verheißungsvollsten Talente des Jahrgangs... in unseren patentierten Draft Spotlights.

von AXEL BABST @CoachBabst

Die Geschichte und der rasante Aufstieg von Jakob Pöltl beginnt im Sommer 2013 bei der B-Europameisterschaft der U18-Nationalteams. Ein Assistant Coach der Utah Utes guckt sich aus reinem Pflichtgefühl das Spiel Österreich gegen die Niederlande an und findet sofort Gefallen am österreichischen Centerspieler.

Nachdem klar ist, dass Pöltl bereit für den Collegeweg ist und nicht unbedingt einen sofortigen Profivertrag unterschreiben möchte, bemühen sich die Utes um die Zusage des Bigs. Trainer Larry Krystkowiak reist zwei Mal nach Wien, um sich vorzustellen und Pöltl kennenzulernen. Er ist damit einer von zwei Head Coaches, die den Weg nach Europa antreten und sich die Mühe machen, Pöltl Auge in Auge gegenüber zu stehen. Am Ende kam wohl auch ein wenig Glück für die Utes hinzu, da Californias Coach Mike Montgomery sein Amt niederlegte und Arizona sich für den Serben Dusan Ristic entschied. Beide galten als die härtesten Konkurrenten.

Bei den Utes war zunächst völlig unklar, welche Rolle Pöltl einnehmen sollte. Immerhin hatten sie eigentlich zwei Center, die aus dem Vorjahr zurückkehrten und sich bereits um die Minuten balgten. Doch Pöltl überraschte alle (mich inklusive) und erkämpfte sich direkt den Starterposten, von dem er bereits nach wenigen Spielen nicht mehr zu verdrängen war. Es folgte eine mehr als ordentliche Freshman Saison, in deren Verlauf die Utes wieder zu einem Team mit überregionaler Relevanz aufstiegen. Im Sweet Sixteen war gegen den späteren Champ Duke nach hartem Kampf Schluss.

Anschließend überraschte Pöltl erneut mit seiner Aussage, ein zweites Jahr am College verbringen und an seinem Spiel arbeiten zu wollen. Denn der Konsens war eigentlich, dass Pöltl im schlechtesten aller Fälle gegen Ende der Lottery gezogen werden würde. Pöltl kehrte dennoch zurück und übernahm in der vergangenen Saison nach dem altersbedingten Abgang von Delon Wright die Rolle als Topscorer und wichtigster Spieler des Teams.


Er konnte sich gerade offensiv massiv gegenüber seiner soliden Freshman Saison steigern und seinem Spiel neue Facetten verleihen. Lebte er als Freshman vor allem von Putbacks und dem Zusammenspiel mit Wright im Pick & Roll, konnte Pöltl zuletzt als astreiner Lowpostscorer auftreten und wurde dafür von den Gegnern sogar mit regelmäßigem Doppeln bedacht.

Seine Dominanz konnte eigentlich nur er selber beenden, indem er sich mit Foulproblemen aus dem Spiel manövrierte. Sofern er sein Foulkonto im Blick hatte, konnte ihn kein Gegenspieler im Eins-gegen-Eins stoppen. Diese spielerische Progression ist extrem beeindruckend und zeigt, dass Pöltls Entscheidung im Nachhinein durchaus zu legitimieren ist.

Aus Teamsicht lief es zwar nicht ganz so rund wie im Vorjahr, dennoch konnten die Utes sich wieder für das NCAA Tournament qualifizieren. Gegen Gonzaga mussten die Utes in der zweiten Runde eine empfindliche Niederlage einstecken, bei der Pöltl einen ausgelaugten Eindruck hinterließ und gegen den Litauer Domantas Sabonis den Kürzeren zog.

Für Pöltl waren Postups in der vergangenen Saison die hauptsächlichen Offensivaktionen. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte er die Anzahl solcher Situationen in völlig neue Dimensionen. Mittlerweile ist er auch ein ordentlicher Scorer im Eins-gegen-Eins am Zonenrand. Am liebsten erhält er den Ball auf der linken Seite, um anschließend mit der rechten Hand über die Mitte abschließen zu können.

Zwar sind viele seiner Finishes noch aufgrund fehlender Stabilität verwackelt, doch dank seines guten Touchs kann er oft doch noch erfolgreich abschließen. Will er sich in der Zone ähnlich oder sogar noch sicherer präsentieren, muss der Big Man an seiner Rumpfstabilität arbeiten. Auch eine verbesserte Fußarbeit würde für mehr Sicherheit sorgen, da Pöltl oft durch falsche Schrittlängen oder kleinere Stolperer die Balance verliert.

Countermoves und eine höher frequentierte linke Hand könnten sich ebenfalls als nützlich erweisen. Bisher hat er nur seinen Baby-Hook über die linke Schulter, wobei er diese noch nicht konsequent genug als Schutz gegen seine Bewacher einsetzt. Sind seine Gegenspieler darauf vorbereitet, muss Pöltl oft schwierige Abschlüsse nehmen.


Zwei Dinge beherrscht Pöltl grundsätzlich sehr gut: Er fängt selbst schwierige oder misslungene Entrypässe und er beweist Geduld, wenn er den Ball gesichert hat. Gerade letzteres ist nicht selbstverständlich für einen jungen Innenspieler. Pöltl bringt den Ball direkt in eine Position, wo er ihn gut gegen den eigenen und etwaige helfende Verteidiger abschirmen kann.

Anschließend arbeitet er mit Passfakes, testet durch Gewichtsverlagerungen seinen direkten Konkurrenten aus und behältet gleichzeitig auch noch das restliche Geschehen auf dem Court im Auge. Dadurch ist ein direktes Doppeln gegen Pöltl in der Regel kein probates Mittel, um seinen offensiven Einfluss zu unterbinden.

Bei seinen Moves im angefügten Video nutzt Pöltl lediglich zwei Mal die linke Hand, alle anderen Male versucht er sein Glück über rechts. Zwar ist das Verhältnis insgesamt ausgewogener, als es diese paar Szene illustrieren können, jedoch ist die Tendenz unverkennbar. Hieran sollte Pöltl künftig arbeiten und sich zusätzlich auch Up-and-Under-Bewegungen oder aufgelöste Sternschritte aneignen.

Durch die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wurde, und das teils gezielte Doppeln konnte Pöltl immer wieder seine hervorragenden Passqualitäten unter Beweis stellen und entweder auf Anhieb einfache Punkte vorlegen oder aber exzellentes Ballmovement initiieren.


Die vier Szenen bilden das ganze Repertoire ab, das Pöltl aufweisen kann. Zunächst behält er gegen das Doppeln einen kühlen Kopf und findet den freien Mann, woraus der Mitteldistanzwurf am Ende der Sequenz resultiert. Anschließend findet er seinen Frontcourt Partner mit einem galanten Pass in den Rücken des Verteidigers.

In der dritten Aktion schafft es Pöltl am helfenden Verteidiger vorbei einen schwierigen Pass an den Mitspieler in die Corner anzubringen. Erneut kann die Defense nicht mehr aus dem Scramble-Mode kommen und muss den offenen Dreier hinnehmen. In der letzten Situation fängt Pöltl zuerst einen verunglückten Pass, arbeitet sich anschließend geschickt in die Zone und hat dann die Ruhe, den herannahenden Guard aus dem Augenwinkel zu sehen und den Ball zum freien Mitspieler zu passen.

Die wahre Stärke Pöltls liegt jedoch weiterhin in seinen exzellenten Händen und seiner Mobilität. Besonders im Pick & Roll wird das immer wieder deutlich. Da ihm mit Wright der perfekte Partner abhanden kam und dessen Nachfolger allesamt keine allzu talentierten Passgeber waren, konnte Pöltl in der letzten Saison nicht mehr so oft wie noch als Freshman aus dem Pick & Roll abschließen.

Eine Dimension, die Pöltl seinem Spiel zusätzlich hinzufügen konnte, ist sein Faceup Game. Mittlerweile kann er aus der Halbdistanz oder aus dem Pick & Pop heraus den Ball auf den Boden setzen und den Korb attackieren. Zwar dürfen dabei noch nicht zu viele Verteidiger im Weg stehen, da für solche Herausforderungen das Ballhandling des Sevenfooters noch nicht erprobt ist, allerdings reicht es, um andere große Spieler zu schlagen.



Die erste Szene unterstreicht Pöltls Qualitäten als Blocksteller. Der Pivot stellt gute Screens und zeigt ein gutes Gefühl dafür, wie lange er den Block halten muss und wann er das Abrollen starten kann. Dadurch hat sein Mitspieler immer einen kleinen Raumgewinn.

Entscheidet sich dieser gegen den eigenen Abschluss oder ist die Verteidigung zu sehr auf ihn fokussiert, bestraft Pöltl das mit seinen guten Cuts in die Zone. Pöltls gute Hände erlauben ihm, auch gegen mehrere Gegenspieler und auf kurze Distanzen die Pässe des Ballhandlers zu empfangen und den Spalding in der Folge durch den Ring zu stopfen.

In der zweiten Situation attackiert Pöltl seinen Gegenspieler vom Highpost aus. Mit einem schnellen ersten Schritt und einem harten Dribbling verabschiedet sich der Österreicher von seinem Bewacher und zieht entschlossen zum Korb. Solche Szenen wären in seiner Freshman Saison wahrscheinlich undenkbar gewesen und verdeutlichen nochmals seinen spielerischen Fortschritt.

Den vielleicht größten Entwicklungssprung konnte Pöltl jedoch bei seinen Freiwürfen hinlegen. Nach eher bescheidenen 44 Prozent in seiner Premierensaison landete Pöltl zuletzt bei 69 Prozent. Neben der deutlich gesteigerten Quote konnte der Center seine Wurfbewegung deutlich verfeinern und weist mittlerweile einen technisch relativ sauberen Freiwurf auf, der nur gelegentlich noch in alte Muster verfällt. Perspektivisch ist es durchaus möglich, dass auch der Mitteldistanz mal eine sichere Waffe wird.



Vor allem auf seine linke Hand muss Pöltl bei seinen Würfen achten. Er tendiert dazu, seine Stützhand zu sehr beim Wurf einzusetzen, was den Wurf auf eine ungünstige Art verändert und die gelegentlichen Ausrutscher an der Linie erklärt.

Solche Ausrutscher muss Pöltl auch im Spiel vermeiden. Doch nicht nur auf den Sprungwurf lässt sich diese Handlungsanweisung beziehen. Hin und wieder gerät Pöltl mit dem Ball in der Hand außer Kontrolle und kann dann als Turnover Produzent in Erscheinung treten. Gerade nach dem Ballerhalt in der Mitteldistanz oder im Lowpost mit dem Rücken zum Korb, schwingt etwas zu viel Sorglosigkeit in seinen weiteren Aktionen mit.

Teilweise lässt sich der Big Man den Ball einfach aus der Hand schlagen oder rechnet nicht damit, dass Verteidiger versuchen könnten, Pässe auf ihn abzufangen. Wenn er einmal Postposition hat, muss er sie konsequenter behaupten und den Kontakt mit der Defense suchen.


Während vor allem die erste Szene eher untypisch für Pöltl ist, sind viele andere Turnovers Alltagsprobleme. Oft fehlt Pöltl entweder die Kraft, um trotz Kontakts noch einen harten Pass nach außen spielen zu können, oder er verzettelt sich in überhastete Drives.

Besonders ärgerlich und symptomatisch ist die letzte Szene, die auch belegt, dass Pöltls Mitspieler ihn oft schlecht aussehen ließen. Pöltl bekommt ein erstes Mal den Ball im Lowpost und sollte ihn direkt wieder bekommen, sobald sich der zweite Verteidiger wieder entfernt hat. Stattdessen möchte der Ballhandler jedoch lieber, dass Pöltl ihm einen Block stellt. Ballhandler Bonam wartet jedoch nicht lange genug und ist damit verantwortlich für den Moving Screen seines Mitspielers.

Offensiv konnte sich Pöltl also extrem weiterentwickeln. Seine Postgame, seine Wurftechnik und sein Ballhandling haben sich erheblich verbessert und bilden nun in Addition zu den guten Fang- und Finish-Qualitäten eine ordentliche Arbeitsgrundlage für die Individualtrainer seines künftigen Clubs, an denen es fortan liegen wird, Pöltl zu einem noch besseren Spieler zu machen.


Angesichts der Fortschritte der letzten Monate, der raschen Aufnahmefähigkeit und der guten Arbeitseinstellung des Österreichers sollte Pöltl sich in den kommenden Jahren zu einem sehr ordentlich Basketballspieler entwickeln.

Um das jedoch auch anwenden zu können, muss Pöltl erstmal konstant auf dem Feld stehen und seine Minuten sehen. Das kann er zwar nicht vollendes kontrollieren, doch bis zu einem gewissen Grad kann er sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Ein Ansatz wäre zum Beispiel, sein Foulmanagement deutlich zu verbessern. Auch wenn er seine Foulanzahl insgesamt reduzieren konnte, hatte er immer wieder Spiele, in denen er fast ganze Halbzeiten auf der Bank saß oder sich zu Beginn eines Spiels den Rhythmus nahm.

Auch wenn sicher eine Menge Fehlentscheidungen und Fehler seiner Mitspieler Pöltl in so manche Zwangslage versetzten, muss der Fünfer in vielen Aktionen einfach cleverer und routinierter agieren und auf das Schlimmste gefasst sein.


Besonders die letzten beiden Szenen bilden die zwei Seiten der Medaille ganz gut ab. Zunächst ist es Pöltl, der sein Foul selber verschuldet. Er spekuliert auf den Steal, entscheidet sich dann doch dafür, dass er nicht an den Ball kommen wird. Der kleine Ausflug reicht allerdings schon, um einem Rückstand hinterher zu laufen. Pöltl bleibt beim Drive seines Gegenspielers seitlich neben ihm, anstatt vor ihn zu kommen und ihn idealerweise vor der Zone zu stoppen. Pöltls Gegner zieht geschickt den Kontakt und hängt Pöltl das Foul an.

Anschließend ist das fünfte Foul Pöltls kurz vor der Verlängerung zu sehen. Worin genau das Vergehen bestand, wird weder in der normalen Kameraeinstellung noch in der Wiederholung aus einer besseren Perspektive ersichtlich. Solche Pfiffe musste Pöltl öfter verkraften. Insgesamt genoss er kein gutes Standing bei den Schiedsrichtern.

Auch bei Reboundsituationen ist der Big ein heißer Kandidat für Loseball-Fouls. Hier sollte Pöltl jedoch nur in den wenigsten Fällen ein Vorwurf gemacht werden. Ein Centerspieler sollte schließlich danach streben beide Bretter zu beherrschen und seine Präsenz zu betonen.


Ein Beispiel für seine Foulanfälligkeit ist nochmals die letzte Szene, in der Pöltl nicht verhindern kann, dass er am eigenen Brett ausgeboxt wird. Um diesen Nachteil irgendwie ausgleichen zu können, kann er sich in dieser Szene nur mit einem Foul helfen.

Dennoch ist Pöltl insgesamt ein ausgezeichneter Rebounder. Er greift viele Bälle ab, die eigentlich außerhalb seiner Reichweite sein sollten und ist stets aktiv bei der Sache. Wann immer er einen klaren Gegenspieler hat, boxt er ihn sorgfältig aus und lässt sich auch von härterem Kontakt nicht in seiner Absicht beirren.

Schwieriger wird es hingegen, wenn Pöltl während des Angriffs mit einem Mitspieler switcht und einen Außenspieler and der Dreierlinie verteidigt. Dann vergisst er gerne schon mal das Boxout und orientiert sich aus Gewohnheit in die Zone.

Nicht nur beim Rebound machte sich das permanente Switchen in der Leistung des Innenspielers bemerkbar. Pöltl ist zwar mobil und schnell genug, um auch kleinere Spieler vor sich halten zu können, allerdings lässt er sie oft zu nah ans Brett penetrieren. Dadurch kommen die Guards in eine Reichweite, wo sie ihre Floater, Runner und schwierigen Korbleger durchaus treffen können. Pöltl erweist sich in dieser Hinsicht oft nicht als ernstzunehmendes Hindernis.


Pöltl versucht in solchen Situationen oft, Fouls zu vermeiden, da er davon im Laufe der Partie meist schon genug angehäuft hat. Dass er dabei seine Hände komplett vom Angreifer weglässt und den Kontakt nur mit dem Rumpfbereich sucht, ist in dieser Hinsicht sicherlich sehr geschickt und vorbildlich. Allerdings würde es dennoch helfen, wenn er entweder den Drive früher unterbindet, wie er es gelegentlich bereits schafft, oder aber am Ende beim Abschluss des Guards seine Hände wieder zum Blocken nutzt.

In den drei Szenen, in denen er einigermaßen aktiv zum Block ansetzt, kann er zwei Mal mit Erfolg den Ball ins Aus schmettern und beim dritten Mal einen sehr schwierigen Abschluss erzwingen. Die meisten anderen Abschlüsse werden jedoch gerade in der NBA leichte Beute für die Scorer der Liga sein.

Als Rimprotector abseits des Balls hängt Pöltls Erfolgsaussicht von der Präzision und dem Timing seiner Rotationen ab. Je kürzer die Wege, desto bessere Aussichten hat Pöltl beim Schutz seines Hoheitsgebiets. Besonders gegen andere Bigs verrichtet Pöltl in der Regel einen guten Job.

Problematischer wird es da schon, wenn athletische Außenspieler mit Tempo auf den Korb zurasen und Pöltl diesen Speed matchen muss. Dort sieht er meist schlecht aus und sammelt auch gerne mal Fouls ein.


Gerade die letzte Szene macht Hoffnung, dass Pöltl ein ordentlicher Ringbeschützer werden kann. Seine Rotation vor dem Block ist extrem schnell. Beim zweiten Versuch lässt sich Pöltl nicht zu einem zweiten Blockversuch hinreißen, sondern konzentriert sich nur darauf, den Wurf möglichst schwer zu machen und sich im Anschluss den Fehlwurf zu sichern.

Insgesamt hat Pöltl also die grundlegenden Anlagen, um ein ordentlicher Verteidiger in der NBA zu werden, der sowohl am Perimeter als auch in der Zone seinen Wachdienst erfüllen kann. Allerdings wird er wohl gerade zu Beginn seiner NBA Laufbahn viel Lehrgeld zahlen und sich mit Foulproblemen auf der Bank wiederfinden. Je früher er dieser Gefahr entgehen kann, desto schneller wird er ein guter NBA Spieler sein. Pöltl ein weiteres Mal zu unterschätzen, wäre auf jeden Fall fatal.

Pöltl erinnert in seiner Spielweise Andrew Bogut, der vor einem guten Jahrzehnt ebenfalls von den Utah Utes in die NBA wechselte. Ähnlich wie Bogut ist Pöltl sehr mobil, kann variabel verteidigen und offensiv ein versiertes Skillset nutzen.