21 Juni 2016

21. Juni, 2016


Die alte Rookie-Garde eben erst ausgezeichnet, steht eine brandneue bereits in den Startlöchern. Am 23. Juni geht für weitere 60 Youngster ein Lebenstraum in Erfüllung, wenn sie Commissioner Adam Silver in der NBA willkommen heißt. Wir behalten eine unserer liebsten Traditionen hier bei NBACHEF bei und checken im Vorfeld alle Talente dieses Jahrgangs... in unseren patentierten Draft Spotlights.

von AXEL BABST @CoachBabst

Dass die Gonzaga Bulldogs eine interessante Anlaufstelle für europäische Spieler sind, ist spätestens seit der dortigen Karriere von Elias Harris in Deutschland und auch in Europa bekannt. In den letzten Jahren waren Spieler, die diesem Kontinent enstammten, immer wieder Führungsspieler und nahmen zentrale Rollen im Team ein.

Zuletzt war Domantas Sabonis der dominanteste Import der Bulldogs. Der Litauer wechselte im Sommer 2014 von Málaga nach Spokane. Er lehnte einen gut dotierten Profitvertrag ab, um sich seinen Amateurstatus aufrecht zu erhalten und verließ die Spanier trotz regelmäßiger Minuten in der ACB, um sich den Bulldogs anzuschließen.

Auf Anhieb konnte der Sohn von Basketballlegende Arvydas Sabonis seinen Platz in der Rotation erkämpfen und bildete einen wichtigen Teil der Big Man Rotation. Er verschaffte sowohl Stretch Vierer Kyle Wiltjer als auch Brettcenter Przemek Karnowski wichtige Pausen und sorgte dafür, dass es keinen Qualitätsabfall gab, während die beiden Starter auf der Bank saßen.

Eine ähnliche Rolle sollte Sabonis eigentlich in der letzten Saison ausfüllen, ehe Karnowski von hartnäckigen Rückenbeschwerden außer Gefecht gesetzt wurde und später sogar operiert werden musste. Er fiel für den Rest der Saison und Sabonis stieg zum Starter auf. Mit Wiltjer formte Sabonis fortan eines der besten Big Man Duos, das in der NCAA Spiele im Alleingang gewinnen konnte und angesichts des inkonstanten Backcourt auch musste.


Lange Zeit schien die Tournament Teilnahme der Zags sogar in Gefahr und so wurde das Conference Tournament zum Nervenkitzel, weil nicht wenige davon ausgingen, dass die reine Saisonbilanz nicht für eine Teilnahme am Big Dance nicht ausgereicht hätte. Die Zags gewannen die WCC Meisterschaft und konnten sich im Tournament sogar bis ins Sweet Sixteen vorarbeiten, ehe gegen Syracuse Schluss war.

Sabonis selbst konnte sich im Vergleich zu seiner Freshman Saison nochmals steigern. Nicht allein auf die gestiegene Minutenzahl lässt sich die verbesserte Produktivität des Litauers zurückführen. Auch spielerisch und technisch konnte der Emotional Leader der Zags weiterentwickeln.

Gerade offensiv bietet Sabonis ein sehr vielseitiges Skillset, das ihm als Freshman und auch für die ersten Spiele als Sophomore ermöglichte, sowohl neben Wiltjer als auch neben Karnowski zu existieren. Sabonis ist einerseits kräftig und tough genug, um am Brett zu arbeiten, und hat gleichzeitig viele Skills am Perimeter, die ihn auch als Power Forward, seiner angestammten Position, ausmachen. Diese Kombination aus Inside-Outside-Spiel ist bei ihm so ausgeprägt wie bei kaum einem anderen Big sonst.


Am Zonenrand fühlt sich Sabonis sehr wohl. Er hat viele gute Bewegungen, die alle auf seiner guten Fußarbeit beruhen. Sabonis nutzt Fakes, gute Balance, Drehungen um die eigene Achse und seinen weichen Touch, um bevorzugt mit seiner stärkeren linken Hand seine Baby Hooks ins Netz zu legen.

wFür sein Alter ist Sabonis in dieser Hinsicht sehr weit und braucht sich vor keinem anderen Spieler dieses Drafts verstecken. Ab und zu könnte er zwar auch einen Fake mal weglassen und auch die Addition einer sicheren rechten Hand würde sein Spiel weniger berechenbar machen. Doch das wird er über die Jahre sicher noch lernen.


Zusätzlich bringt die erste Szene noch eine weitere Dimension in das Paket mit ein. Sabonis hat ein sehr gutes Verständnis dafür, sich gute Position zu verschaffen, diese zu halten und sich im richtigen Moment von seinem Gegenspieler zu lösen, um den Pass zu fangen. Hier lässt Sabonis seinem Verteidiger keine Chance und nutzt seine Kraft, um über die rechte Schulter in die Zone zu gelangen und dort relativ einfach zu finishen.

Seine Dropsteps sind, wie in den Szenen zwei und drei zu erkennen, nur schwer zu verteidigen, wenn man ihm die Zeit gibt, sich einen kurzen Moment zu sammeln. Obwohl jeder Verteidiger weiß, dass er nur über die linke Hand zum Abschluss gelangen möchte, findet er immer wieder Mittel und Wege, seine Verteidiger ins Leere laufen zu lassen.

Bei seinem Abschluss mit der rechten Hand wird jedoch deutlich, dass ihm diese Bewegung noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist und er hier noch Schwierigkeiten mit der Balance hat. Sobald er hier mehr Routine gewinnt, ist Sabonis im Eins-gegen-Eins kaum noch zu halten und wird das selbst in der NBA zeigen können.

Am College versuchten einige Teams daher ihr Glück immer mal wieder mit Doppeln. Sabonis ist zwar nur ein durchschnittlicher Passgeber aus dem Lowpost heraus, allerdings schafft er es durchaus, einen freien Mitspieler zu bedienen, wenn das Spacing einigermaßen gut ist und er ein wenig Platz hat. Da dies bei den Zags der Fall war, konnte Sabonis hin und wieder Assists verteilen.


Als Passgeber und -empfänger konnte Sabonis ein blindes Verständnis mit Frontcourt Partner Wiltjer entwickeln. Der Pass in der ersten Situation kommt dank des perfekten Timings genau so an, dass Wiltjer nur noch den Ball fangen und schnell genug ablegen muss. 

In der zweiten Szene sinkt der Verteidiger des nächsten Mitspielers etwas zu weit ab und Sabonis passt den Ball sofort direkt wieder an die Dreierlinie heraus. Der dortige Zag hat kein Problem, das Closeout seines Gegenspielers zu attackieren und zwei einfache Punkte einzusammeln. In der dritten Szene sinkt erneut ein Verteidiger ab und täuscht das Doppeln an, woraus zwei schnelle Pässe und ein relativ offener Wurf resultieren.

Neben seiner guten Qualitäten im Lowpost, hat Sabonis gute Hände und kann Pässe seiner Teamkameraden nicht nur fangen, sondern auch extrem schnell und sicher verwerten. Fast 72 Prozent seiner Abschlüsse am Ring (via Hoop-Math) finden ihr Ziel und solche Durchstecker und Catches unter Bedrängnis in der Zone tragen zu diesem hervorragenden Wert bei.


In der ersten Szene bestraft er seinen Verteidiger dafür, dass er den Wurf von Wiltjer blocken will. Sabonis fängt den Ball und setzt zum Putback an, ehe die beiden Verteidiger überhaupt wieder hochspringen können. In der zweiten Szene bildet Sabonis wieder ein gutes Passziel im High-Low. Daher kann er den Pass fangen, obwohl dieser etwas verunglückt ist und nicht dort landet, wo Sabonis ihn haben will. Eine rechte Hand wäre an dieser Stelle wieder schön.

In der dritten Szene fängt Sabonis den Pass trotz kurzem Passweg und ensprechend kurzer Reaktionszeit. Er schafft es, den Ball umgeben von Gegenspielern und deren gierigen Händen zu schützen und direkt zu verwerten. In der letzten Szene hält Sabonis seinen Gegner exzellent auf der Schulter und kann dadurch dem Passgeber wieder einen klaren Punkt vorgeben, wohin der Pass gespielt werden soll.

Als ausgebildeter Power Forward verfügt Sabonis auch über ein ordentliches Faceup Game, das er gelegentlich zu Tage fördert und mit dem er Punkte kreieren kann. Sein Mitteldistanzwurf ist sehr ordentlich und auch als Dreipunkteschütze hat der Litauer - wie sollte es auch anders sein - durchaus Potential. Zwar traf er nur fünf Distanzwürfe bei 14 Versuchen, doch bereits auf FIBA Ebene konnte er durchaus mal einen Dreier einstreuen.

Wesentlich effektiver sind bis jetzt seine Drives aus der Mitteldistanz, die immer mal zu halben Postups mutieren. Sabonis startet auch seine Penetrations über die linke Hand und arbeitet mit Spinmoves oder angetäuschten Spins, um seinen Verteidiger aus dem Gleichgewicht zu bringen und den Korb zu attackieren.

Er ist durchaus fähig zu erkennen, ob ein Verteidiger zur Hilfe eilt und entsprechend ein Mitspieler frei an der Dreierlinie steht. Selbst die Weakside hat er hin und wieder im Blick. Gerne arbeitet Sabonis auch mit Passtäuschungen, die ihm wiederum gute Abschlüsse eröffnen.


Sichtbar werden seine Vision und sein gutes Spielverständnis schon in der ersten Situation. Mit einem Spinmove zwingt er den einen Außenspieler zur Hilfe, weshalb Schütze Alberts draußen freisteht und seiner Lieblingstätigkeit nachkommen kann.

Bei seinen Würfen gilt der erste Blick jeweils Wiltjer, der sich am Korb abrackert, um eine gute Position zu erhalten und anspielbar zu sein. Sabonis' Verteidiger lässt beide Male ein wenig zu viel Abstand, sodass der Linkshänder seinen technisch sehr sauberen Wurf präsentieren kann. Dieser ist besonders schwer zu verteidigen, weil er relativ ansatzlos und schnell ist. Dadurch ist Sabonis in Kombination mit seinen guten Passfähigkeiten der perfekte Spieler für High-Low-Situationen auf dem Highpost.

In der letzten Situation zeigt sich, was passiert, wenn Sabonis über die rechte Hand zum Korb gehen will. Er schafft es nicht zum Korb durchzukommen und fühlt sich gleichzeitig nicht sicher genug, um mit der rechten Hand zu finishen. Als Resultat nimmt der Innenspieler einen schwierigen Fadeaway, der nur geringe Erfolgsaussichten hat.

Viele seiner Punkte erzielt der Big Man aber auch nach Offensivrebounds, Hustleplays oder Rimruns. Diese Punkte sehen oft relativ leicht bei ihm aus, täuschen aber darüber hinweg, welche Arbeit Sabonis zuvor investiert hat.

Zudem ist er sehr uneigennützig und erkennt, wenn er lieber den Ball nach einem gewonnenen Reboundduell nochmal zu den Guards nach für einen Neuaufbau passen sollte. Als Energizer wird Sabonis selbst in der NBA nicht zu halten sein. Dafür liebt er solche kleinen Scharmützel zu sehr und dafür ist auch sein Riecher zu gut.


Im ersten Angriff hat Sabonis gleich zwei Mal seine Finger im Spiel. Zunächst tippt er den Rebound beim Freiwurf zu seinem Mitspieler und ist anschließend bei dessen Fehlwurf weiter aktiv und erarbeitet sich den Putback. In solchen Momenten wirkt Sabonis vollkommen deplatziert in der NCAA und spielt mit einer Härte, die er aus seinem Zusammenspiel mit gestandenen Profis übernommen hat.

Die zweite Situation ist zwar kein wirklicher Rimrun, zeigt aber wie schnell Sabonis auf den Füßen ist und wie schnell er gedanklich schaltet. Während drei Huskies offensichtlich noch dabei sind, den Ballbesitzwechsel zu verarbeiten, ist Sabonis bereits auf und davon und hat sich einen uneinholbaren Vorsprung erlaufen.

In den nachfolgenden Szenen bekommt es Sabonis immer wieder mit mehreren Gegenspieler zu tun und hat trotzdem keine Probleme, das Geschehen zu beherrschen und seinen Gegnern den eigenen Willen aufzudrängen.

Sabonis muss bei aller gesunden Härte jedoch aufpassen, dass er nicht zu viel Körpereinsatz an den Tag legt und sich dadurch in Foulprobleme manövriert. Die NBA wird ihm in dieser Hinsicht sicher entgegenkommen, dennoch kann er sich so manche Aktion und das eine oder andere Foul dennoch sparen.


In der ersten Situation setzt Sabonis seinen Unterarm etwas zu vehement ein und bekommt daher das Offensivfoul beim Aufposten abgepfiffen. Auch wenn dieser Pfiff kleinlich sein mag, ist die Bewegung dennoch unverkennbar. Zudem ist die Aktion ein wenig unnötig, da er eh schon relativ gute Position innehat.

Beim Drive versucht Sabonis erneut wieder zu viel zu machen. Statt rechtzeitig den nächsten Pass zu spielen, will er seinen Gegenspieler im Eins-gegen-Eins schlagen. Eine leichte Irritation durch einen zweiten Verteidiger sabotiert diesen Plan, bringt ihn aus dem Gleichgewicht und lässt ihn die rechte Schulter in seinen Gegner rammen. Der Schiedsrichter nimmt diese Einladung gerne an und entscheidet auf Offensivfoul.

In der letzten Szene verzettelt sich Sabonis in zu viele Fakes. Zum einen hat er einen leichten Vorsprung, den er direkt einsetzen und zu einem möglichst schnellen Abschluss nutzen sollte. Zum anderen sind die beiden Verteidiger kleiner als er, sodass er eigentlich keine Probleme haben dürfte gegen sie abzuschließen.

Doch Sabonis zeigt öfter mal, dass er Probleme mit Länge hat und sich in Fakes, Schrittfehlern oder schwachen Abschlüssen verliert. Gerade das wird in der NBA sicher ein Punkt sein, den es zu beobachten gilt. Denn insgesamt gibt es kaum einen Spieler im Draft, der in Sachen Härte und Physis so nah an der NBA dran ist wie Sabonis.

NBA Teams können sich darauf verlassen, dass Sabonis seiner Arbeit mit der richtigen Einstellung nachgeht, Durchstecker und andere Möglichkeiten als Resteverwerter gewissenhaft nutzt und auch als Postscorer in Erscheinung treten kann. Dazu gesellen sich sein Potential als Faceup Big und seine guten Passqualitäten.

Schafft er es seine Quoten als Finisher gegen größere und physisch ebenbürtige Gegner zu übertragen, indem er an Athletik und rechter Hand arbeitet, sind ihm seine Minuten in der NBA eigentlich nicht mehr zu nehmen.

In der Defensive muss Sabonis da schon etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Gerade am Perimeter und im Pick & Roll kommen gelegentlich Fragezeichen auf. Sabonis verfügt grundsätzlich über eine gute Fußarbeit und kann daher auch bei höherem Tempo unter Kontrolle bleiben und muss nicht sofort vor schnelleren Guards kapitulieren.


In der ersten Szene hat Sabonis ein relativ langes Closeout, das er jedoch gut ausführt. Er drängt seinen Gegenspieler zur Baseline ab und schließt die Mitte. Anschließend ist er schnell genug, um auch den Weg über die Baseline zu schließen und einen schlechten Wurf aus dem Dribbling zu forcieren.

In der zweiten Szene verteidigt Sabonis den gegnerischen Aufbauspieler nach einem vorangegangenen Switch. Der Guard attackiert Sabonis mit Anlauf, doch Sabonis hält gut mit und kommt beim abrupten Pullup nur kurz aus der Balance, schafft es dennoch den Wurf zu erschweren.

Bei der Pick & Roll Defense zeigt sich jedoch öfter, dass Sabonis athletisch etwas limitiert ist und seitlich deutlich langsamer in seinen Bewegungen ist. Dauerhaftes Switchen wird mit Sabonis daher wahrscheinlich nicht möglich sein. Dennoch sollte das Pick & Roll auch keinen dauerhaften Angriffspunkt darstellen, solange die Verteidigungsform zu ihm passt und die Kommunikation klar ist.


Gerade die erste Situation ist von Sabonis fast perfekt verteidigt. Er zeigt sich kurz beim Pick & Roll und verhindert dadurch den direkten Drive, orientiert sich blitzschnell zu seinem eigenen Angreifer zurück und verhindert damit den Pass auf diesen und geht zum Schluss noch in eine gute Boxout-Position, um die Sequenz abzuschließen.

Auch Flat Defense funktioniert mit Sabonis gut, weil er ein gutes Gefühl für Abstände beweist. In der zweiten Szene forciert er auf diese Weise einen schwierigen Abschluss, der eigentlich keine Aussicht auf Erfolg hat.

In der dritten Szene stehen sich Sabonis und sein Mitspieler jedoch gegenseitig im Weg und auch die Art der Verteidigung scheint nicht klar zu sein, weswegen der Ballhandler extrem viel Zeit zum Dreier bekommt und diesen mühelos versenkt.

Besonders in den letzten beiden Szenen zeigt Sabonis, dass er für einen Big Man, der es eigentlich nicht gewohnt ist das Pick & Roll am Ball zu verteidigen, hier durchaus solide Arbeit erledigen kann. Beide Male fehlt ihm zwar beim Drive die Schnelligkeit, um tatsächlich den Durchbruch in die Zone zu verhindern, doch zumindest nutzt er seine Länge geschickt.

Als Ringbeschützer ist Sabonis kein furcherregender Shotblocker, allerdings rotiert er meist richtig und führt bei den Offensivspielern zumindest zu Irritationen. Zudem hat seine verhaltende Hilfe oft den Vorteil, dass er der erste Abnehmer der Reboundgelegenheit ist.


Als Postverteidiger ist Sabonis ein relativ sicherer Rückhalt. Er nutzt seine Physis geschickt und versteht es, schwierige Würfe zu erzwingen, wie er es in der ersten Szene gegen Freshman Chriss zeigt, dessen Fadeaway an der Brettkante landet.

In den anderen fünf Aktionen gibt Sabonis jedoch keine gute Figur ab und ist weit davon entfernt, die Punkte des Gegners in irgendeiner Form verhindern zu können. In Hinsicht auf seine NBA Zukunft muss Sabonis hier deutlich zulegen, da dort seine Gegner athletisch noch eine ganz andere Qualität aufweisen werden.

Sabonis ist defensiv also kein hoffnungsloser Fall, allerdings ist er athletisch limitiert und muss entsprechend richtig eingesetzt werden, soll er seinem Team nicht schaden.

In vielerlei Hinsicht ähnelt Sabonis Luis Scola, der ebenfalls hunderte Täuschungen auf Anhieb parat hat und dadurch seine athletischen Defizite kompensieren kann. Sabonis ist offensiv noch nicht so beflissen wie Scola, dafür jedoch schneller unterwegs und mit dem nötigen Potential ausgestattet, zum argentinischen Lowpostkünstler aufschließen zu können.