06 April 2016

6. April, 2016


von PASCAL GIETLER @PascalCTB & PETER DREWS @PeterDrews1990

April, Playoff-Zeit - die fachspezifischen Websites und Printmedien quellen vor Kaffeesatzleserei über. Für die Fans der 16 partizipierenden Teams und die neutralen Beobachter zählt nur noch der Kampf um den Titel (Spoiler: Golden State wird eh Meister). 

Doch was machen die Fans der restlichen Teams, die sich eben nicht als neutraler Beobachter angucken wollen, wie sich James Harden im vierten und entscheidenden Spiel gegen die San Antonio Spurs zehn Turnover leistet? Was machen die ganzen Draftexperten, die btw. keinen Spieler „ohne Wurf“ innerhalb der Lottery picken würden? 

Richtig: Auf Kaffeesatzlerei wie diese hier warten, um die Verfasser mit Hasstweets zu überhäufen. An dieser Stelle soll es in zwei Teilen um die Teams gehen, deren Spieler sich die Playoffs (wie wir natürlich auch) mit einem entschlackenden Zitronen-Gurken-Wasser gemütlich auf der Couch angucken werden. 

Pascal Gietler: First things first - die Philadelphia 76ers haben es im dritten Anlauf endlich geschafft. Die Sixers sind in der noch laufenden Saison derart beschissen, dass sich der prominente Panzerfahrer Sam Hinkie bereits am 1. April (viele Fans wünschen sich wohl, dass es sich hierbei um einen eingeflogenen Aprilscherz aus einem Paralleluniversum handelt) die mieseste Bilanz der Liga gesichert hat. Folge: Die Panzerdivision hat nun eine 25%ige Chance auf den #1 Draftpick. Ohne auf die anderen Picks eingehen zu wollen: Brandon Ingram oder Ben Simmons? Wen willst du in der Stadt der brüderlichen Liebe sehen?

Peter Drews: Ok, wir verschwenden also keine Zeit und beginnen mit dem absoluten Härtefall? Gerne doch. Neun Siege aus über 70 Spielen??? Das kann man selbst mit der Rot-Blau-Weißen Fanbrille nicht schönreden. Wenn ich der besagte Panzerfahrer wäre, würde ich wollen das mein stärkstes Geschütz die Aufschrift Ben Simmons trägt, denn mit seiner unglaublichen Vielseitigkeit und seinen körperlichen Voraussetzungen denke ich, dass er am meisten Schaden in den feindlichen Linien anrichten kann. Hinter dem ganzen Team stehen allerdings diverse Fragezeichen. Kann Okafor Defense? Wie versteht er sich auf dem Court in Zukunft mit Noel? Was wird aus Saric? Wird Joel Embiid je fit?

Gietler: Ich bin auch großer Fan von Ben Simmons. Er ist nicht ohne Grund in den meisten Mock Drafts an #1 gelistet. Jedoch fehlt ihm eine Sache, die den modernen Basketballfachmann von Welt für gewöhnlich auf seinen Taschenrechner ejakulieren lässt - die Rede ist natürlich vom (Distanz)Wurf. Falls man einen Spieler mit den Anlagen von Ben Simmons bekommen kann, muss man sein Team um ihn herum aufbauen. Im Falle der Sixers würde das bedeuten, dass du maximal mit einem der drei bereits erwähnten Big Men planen solltest, da eine Line-Up aus Okafor, Noel und Simmons vom Spacing her nicht das Gelbe vom Ei wäre. Mit Ingram sähe die Geschichte vermutlich wieder ganz anders aus. Philly wird den Pick der Los Angeles Lakers (Top 3-geschützt) wohl nicht erhalten, allerdings können sich die Sixers gegen Ende der ersten Runde mit den Picks der Miami Heat und der Oklahoma City Thunder noch mal am Buffet bedienen. Wie hoch schätzt du die Chance ein, dass einer der erfahrenen College-Guards Denzel Valentine oder Cat Barber ein Sixer wird? Ich sehe Ish Smith irgendwie nicht als langfristige Lösung, zumal man ihn ja auch im Sommer bezahlen müsste...

Drews: Alleine der Versuch der Sixers, am Deadline-Tag Dennis Schröder zu ertraden, zeigt in meinen Augen, dass man nicht über den Sommer hinaus mit Ish Smith plant. Ich persönlich würde gerne einen Trade sehen, um einen erfahrenden Aufbauspieler zu bekommen, von daher hoffe ich nich, dass Philly einen der beiden ziehen wird. Allerdings auch hier die Frage: Wen will man offerieren? Wenn in dem Gespräch nicht mindestens der Name von Okafor oder Noel fällt, wird der GM wohl nur lautes Gelächter als Antwort ernten.


Gietler: Ich glaube fest daran, dass Okafor im März 2017 nicht mehr für Philly spielt, aber bevor wir den Rahmen sprengen, widmen wir uns doch den Sixers des Westens (BOOOOM *shots fired*) - die Los Angeles Lakers sind auch im zweiten Jahr in Folge ein grotesker, sportlicher Unfall, haben mit Byron Scott einen katastrophalen Coach und einen Rookie, der gerne mal Seitensprünge seiner Mitspieler enthüllt. Wo würdest du in der Offseason als erstes ansetzen? D'Angelo Russell „verfügbar machen“? Nick Young zum Teufel jagen? Krampfhaft versuchen, mit dem prognostizierten hohen Draftpick ein Tradepaket für einen Star zu schnüren?

Drews: Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Lakers Fans die letzten beiden Jahre nur allzu gut aus Ihrem Gedächtnis streichen wollen, vor allem auch wegen der bereits angesprochenen schlechten Coaching-Leistung von Scott. Auf die Gefahr hin, dass ich mich bei dir und vielen anderen Leute unbeliebt mache, aber wo zeigt Nick Young aka. Swaggy P. bitte auch nur ansatzweise NBA-Niveau? Wenn irgendwie möglich, sollten die Lakers versuchen, ihn loszuwerden (ja, niemand will den, schon klar) und das Team mit Russell und Julius Randle neu aufbauen. Ich bin kein Freund von Schnellschüssen, würde daher lieber sehen, dass man einen Spieler aus dem Draft die Chance gibt. Wenn du GM der Lakers wärst, wer würde dann in der nächsten Saison für dein Team spielen?


Gietler: Gute Frage. Bei den Los Angeles Lakers läuft ja nicht immer alles rational ab, von daher fällt es mir schwer etwas zu prognostizieren. Nick Young müsste definitiv seine Koffer packen und ein chinesisches Wörterbuch würde ich ihm auch gleich noch hinterherwerfen. Er ist unterhaltsam, steht gerne im Rampenlicht, sorgt bestimmt auch in der Kabine für den einen oder anderen Lacher, aber die Waage zwischen Leistungen auf dem Court und negativen Schlagzeilen abseits des Feldes bewegt sich immer mehr zu einer Seite - und das ist nicht die richtige Seite! Auch Russell wird es meiner Meinung nach in seiner Sophomore-Saison schwer haben, besonders als vermeintlicher Anführer des Teams. Allerdings spüre ich etwas, ich spüre den Geist eines Superstars in der Lakers-Umkleidekabine. Ein Superstar, der noch nicht in Purple und Gold spielt. Ein Superstar, der aber aktuell in Lila aufläuft und im selben US-Bundesstaat spielt. Mark my words - irgendwie ziehen die Lakers das kongeniale V-Duo, bestehend aus Vivek und Vlade, über den Tisch. Irgendwie landet Boogie bei den Lakers. Irgendwie. Ich weiß noch nicht wie. Aber irgendwie! 

Hachja...für ein kurzes Kings-Bashing muss immer Zeit sein. Und da ich jetzt einigermaßen warm bin, können wir uns meinem Lieblingsteam aus dem wunderschönen Brooklyn zuwenden. Ich wünschte irgendwie, Billy King wäre noch im Amt, damit ich jetzt so richtig zum Rundumschlag ausholen könnte. Mein Blutdruck bleibt aber im Normalbereich, da ich relativ optimistisch bin, dass Neu-GM Sean Marks das Bestmögliche aus seinen limitierten Mitteln in der Offseason machen wird. Bevor wir aber über Free Agents spekulieren: Marks hat gesagt er möchte einen „defensivorientierten“ Coach. Falls die New York Knicks ihn nicht wollen, könntest du dir Tom Thibodeau als neuen Trainer vorstellen?

Drews: Könnte ich mir sehr gut vorstellen. Thibodeau ist für seine Defense bekannt und hat die Bulls seiner Zeit zu einem der besten Teams am eigenen Ende gemacht. Allerdings werden seine Falten auf der Stirn beim Blick auf das vorhandene Spielermaterial sicher nicht kleiner. Einzig und allein Brook Lopez – und vor seinem ACL auch Jarrett Jack – ist anzurechnen, dass die Nets in dieser Saison nicht mit Philly um die mieseste Bilanz der Liga spielen. Lass uns doch den Faden mal zu Ende spinnen: Angenommen Thibs würde die Nets Coachen, würde er in der Free Agency versuchen einen dicken Fisch an Land zu ziehen? 


Gietler: Prinzipiell sind die meisten Free Agent-Spekulationen völlig hirnrissig - klar kann man bei einer Hand voll namenhafter Free Agents über mögliche Destinationen spekulieren, aber die Nets werden mit ziemlicher Sicherheit keinen namhaften Free Agent in den Borough holen. Wieso? Brooklyn hat die wohl düsterste Zukunft der Liga (zumindest in den kommenden drei Jahren), der „Markt New York“ zieht kaum noch und die halbe Liga hat prall gefüllte Taschen. Was sollte also einen Spieler im besten Basketballalter (z.B. Mike Conley, Kevin Durant oder Al Horford) von einem Engagement in BK überzeugen? Die neue Trainingshalle? Irgendwelche Hipster-Bäckereien in Williamsburg? Auf keinen Fall! Die Nets müssen sich also bisherige Underachiever angeln und es irgendwie in die Draft schaffen, um einen anständigen Guard für die Zukunft zu bekommen. Das ist leichter gesagt als getan.

Genug Nets. Lass uns mit den Phoenix Suns weitermachen. Die Suns sind in Besitz ihres Picks und spielen in diesem Jahr ziemlich mies. Aktuell hätte Phoenix den dritten Pick im Draft und mit Eric Bledsoe, Brandon Knight und Devin Booker schon beinahe ein Überangebot im Backcourt. Wir gehen mal für einen Moment davon aus, dass die Suns den dritten Pick erhalten. Ben Simmons und Brandon Ingram gehen erwartungsgemäß an #1 und #2 weg - was macht Phoenix? Tyson Chandler plus Pick für einen fähigen Spieler (plus späteren Draftpick) verschiffen? Dragan Bender ausprobieren? Ich weiß nicht so recht wohin mit den Suns...


Drews: Bei den Suns tue ich mich auch schwer. Nach dem man im letzten Sommer all-in gegangen war, verlor man das Rennen um LaMarcus Aldridge und steht nun quasi mit leeren Händen da. Ob man den Vertrag von Tyson Chandler los wird, bleibt abzuwarten, immerhin verdient er in den nächsten drei Jahren stolze 39 Millionen Dollar. Glaubst du jemand bindet sich den Vertrag freiwillig ans Bein? Den Backcourt sehe ich eher als Chance für die Suns. Wenn Bledsoe wieder fit ist, könnte er als Mentor für Devin Booker dienen. Der Rookie hat in Abwesenheit von Bledsoe und Knight als Starter durchaus überzeugen können und gute Akzente gesetzt. Bedarf besteht daher eher auf den großen Positionen. Dragan Bender auszuprobieren wäre durchaus eine Möglichkeit, allerdings auch nicht die Optimal-Lösung.  Was, wenn er enttäuscht? Vielleicht werden die Suns auch einen Spieler für den Backcourt draften und dann per Trade gegen einen Big Man traden. In Arizona wird es auf keinen Fall langweilig.

Gietler: Ich halte Tyson Chandlers Vertrag nicht für gänzlich untradebar - und an dieser Stelle verlässt mich der Geist von Mark Cuban auch wieder. Aber mal im Ernst: Die Suns könnten mit ihren Starspielern im Backcourt und dem vielleicht-eventuell-dritten Pick ein äußerst attraktiver Tradepartner sein. Ich möchte mal ein Team in den Raum werfen: Die Cleveland Cavaliers. Was passiert denn, falls die Cavs den Titel erneut nicht holen? Was macht GM LeBron? Busenfreund Rich Paul vertritt als Agent die Rechte von Eric Bledsoe, angeblich waren die Suns bereits in der Vergangenheit an Kevin Love interessiert. Ich habe zwar keine Sauces Cans, die irgendetwas confirmen können, aber ich würde es nicht gänzlich ausschließen, dass die Telefonleitung zwischen Ohio und Arizona im Sommer anfängt zu glühen. 

Lass uns in bester Katy-Perry-Manier direkt von Hot zu Cold gehen, denn auch die Minnesota Timberwolves sind trotz Karl-Anthony Towns, Andrew Wiggins, Ricky Rubio und Zach LaVine noch immer weit von den Playoffs entfernt. Lass uns bei den Wolves ausnahmsweise mal den Draft außen vor lassen und über mögliche Trades sprechen. Free Agents sind schließlich nur in Ausnahmesituationen gewillt, im kältesten US-Bundesstaat zu unterschreiben. Ist Ricky Rubio für dich als Wolves-GM der erste Tagesordnungspunk in der Offseason? Ich habe das Gefühl, dass Rubio in einem guten Team ein wertvoller Spieler sein könnte...


Drews: Kurz am Rande, wie gut ist bitte KAT bereits in seiner Rookie Saison? Nachdem Porzingis sich im Frühling eine Pause genommen hat, kann Towns schon mal den Staubwedel raus holen und den Platz für den „Rookie oft he Year“ Award in seiner Vitrine entstauben! Ich bin großer Fan von ihm und denke, dass die Wolves in ein paar Jahren durchaus ein Wort im Westen mitreden können. Bis es dazu kommt, müssen in Minnesota allerdings noch ein paar Puzzlestücke zusammen gefügt werden – denn nur mit den jungen Wilden wird es nichts. Ricky Rubio spielt mit 10 Punkten und 8 Assists im Durchschnitt eine gute Saison und könnte im Sommer durchaus ein Thema sein. Vor allem weil Zach LaVine zeigt, dass er nicht nur zu den Feierlichkeiten im Februar in diese Liga gehört. Nach dem All Star Break legt der Dunk-Champ 16 Punkte pro Abend auf und trifft seinen Dreier zu 43%. Ich als GM der Wolves würde mir auf jeden Fall Angebote für Rubio anhören, um vielleicht einen weiteren guten Big Man an die Seite von KAT zu stellen. 

Gietler: Du darfst den KAT-Bandwagon fahren, aber ich schleiche mich auch drauf. Unfassbar guter Spieler. Am Ende des Tages können wir viel über die Timberwolves reden, eine Sache muss jedoch unbedingt mal gesagt werden: Nach nunmehr zwölf Jahren ohne Playoffs müssen sich die Wolves mal wieder unter den besten acht Teams im Westen positionieren. Mir ist im Grunde egal wie, ich glaube sogar, dass es nur aufgrund der internen Weiterentwicklung und mit Hilfe eines fähigen (!) Coaches (Sorry, Sam!) möglich wäre. Meine Daumen sind gedrückt, alleine schon um die vielversprechenden Karrieren von Wiggins und Towns etwas zu pushen.

Wir gehen von Minnesota nach New York (vielleicht wie Ricky Rubio im Sommer?!). Die Knicks stehen aufgrund des Bargnani-Trades anno 2013 beziehungsweise des Melo-Trades anno 2011 ohne eigenen Erstrundenpick da. Die 'Bockers haben zu Beginn der Saison für einige Überraschungen gesorgt, doch ein Lustmolch auf der Trainerbank und ein genereller Leistungsabfall waren dann mindestens ein negativer Einfluss zu viel, um ernsthaft um die Playoffs mitzuspielen. Habe ich zu sehr die gehässige Fan-Brille auf oder wird der kommende Sommer in Manhattan ähnlich frustrierend wie im benachbarten Brooklyn?


Drews: Puh, die Knicks. Irgendwie klafft dort immer eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zu Beginn der Saison dachte man tatsächlich, dass sie die Kurve bekommen haben und im Osten ein Wort um die Playoffs mitreden können. Zudem schien NY mit Kristaps Porzingis das große Los gezogen haben. Letzterer avancierte vom Buh-Mann des Draftabends zum Publikumsliebling und Dirk 2.0. Du hast es bereits angesprochen, nach der Hälfte der Saison folgte dann ein nicht zu erklärender Leistungsabfall, der im Kalenderjahr 2016 eine Bilanz von 16-29 stehen lässt. Da die Knicks keinen eigenen Pick haben, müssen sie also versuchen, über kleine Deals die Mannschaft Stück um Stück zu verbessern. Damit sollten sie am besten auf der Point Guard Position beginnen. Jose Calderon hat seine besten Tage hinter sich und sollte lieber gestern als heute ausgetauscht werden. Sehen wir vielleicht sogar den großen Trade von Carmelo Anthony? Gerüchte darum gibt es ja mehr als genug...

Gietler: Melo-Trade? Meh. Ich würde eigentlich lieber sehen, wie die Knicks, angeführt von Carmelo Anthony, noch einen tiefen Playoff-Run hinlegen. Aber du hast schon recht. Ein Trade ist nicht ausgeschlossen, auch wenn ich denke, dass es in diesem Sommer kein Thema sein wird. 
Ein Team haben wird noch vor der Brust. Lass uns auf eine Portion Jambalaya in Naw'lins treffen. Bei den Pelicans rund um Anthony Davis liegt einiges im Argen. Alvin Gentry macht eine unglückliche Figur, das Team kann nicht gesund bleiben und der Draftpick ist womöglich auch nicht in den Top 5. Natürlich kann man sich mit dem Argument „Anthony Davis = zukünftiger-MVP; Rest ist völlig egal“ viele Dinge schön reden, aber ich bin der Meinung, dass das nicht so einfach ist. Was denkst du, was im Sommer bei den Pellies passiert?


Drews: Die Pelicans sollten diese Saison so schnell es geht vergessen. Wie kann man bitte so viel Pech haben, was Verletzungen angeht ? Ich glaube fast jeder Spieler des Kaders musste Spiele aussetzen. Und wenn dann am Ende Kendrick Perkins und Ömer Asik zusammen auf dem Feld stehen, wird es halt schwer, Spiele zu gewinnen. Ich glaube nicht, das es viele Probleme in New Orleans gibt. Der Star hat seinen Vertrag vor der Saison um fünf Jahre verlängert und wird eines Tages MVP dieser Liga werden. Es gilt, um Ihn herum ein Team aufzubauen, das im Westen konkurrenzfähig sein kann. Wenn man einen Cut machen und einige der Rotationsspieler entlassen will, dann also in diesem Sommer. 

Gietler: Sehe ich ähnlich - wann, wenn nicht im Sommer? Spieler wie Tyreke Evans sind durch die ansteigende Gehaltsobergrenze womöglich so wertvoll wie schon lange nicht mehr. Eric Gordon hingegen wollte bereits vor vier Jahren das Weite suchen und Ömer Asik...ach komm‘, lassen wir das Thema. Die Pelikane sind für mich eines der Teams, denen ich am Draftabend Teile meiner Aufmerksamkeit schenken werde. Tyreke Evans plus Pick? Klingt nach einem guten Start für eine Tradeverhandlung. In Lousiana muss man aussortieren und eine ganze Menge feinjustieren, aber die Pelicans haben ihren Superstar bereits und das ist bekanntlich das größte und wichtigste Puzzlestück für das Schicksal einer Franchise.

Peter, schön dass du dich im April (!) mit mir über Teams unterhalten hast, die akkumuliert gefühlt genauso viele Spiele gewonnen haben wie die San Antonio Spurs alleine. Treffen wir uns auf einen zweiten Teil? Denk dran: Die Sacramento Kings kommen noch. Jeder möchte mit mir über die Kings sprechen…

Drews: Zweiter Teil? Klar. Ich freu ich mich schon auf dein Obligatorisches „BOOOOOOOGIE“ und werde zur Stelle sein wie Nick Young zu seinem Chinesisch-Sprachkurs im Sommer!