27 April 2015

27. April, 2015  |  nbachefsquad  @nbachefkoch


Playoffs, yo! Die echte Saison ist endlich unterwegs. Bei so viel irrsinniger Action auf einmal würde es kaum Sinn machen, traditionell zu berichten und das Chaos-Element dieser Wochen zu vernachlässigen. Kein Grund zur Sorge: die nbachefsquad ist zur Stelle wie Chris Paul in Crunchtime und versorgt euch täglich mit den feinsten Happen zur NBA-Postseason. Reingehauen!


Manchmal in Cleveland
Seb Dumitru @nbachefkoch: "...Manchmal gewinnst du, und bist doch der Verlierer. Und manchmal verlierst du, und hast doch gewonnen. Und manchmal, ob du gewinnst oder verlierst, endet's Unentschieden. Machmal heißt Unentschieden Gewinn oder Verlust. Gewinn oder Verlust ist nichts anderes als ein großer organischer Klumpen. Und jeder zieht davon ab, was er braucht."





Best of Three
Marc Lange @godzfave44: Der Nagel war schon im Sarg. Für viele zumindest. Nach dem knappen Sieg in Spiel 2 und dem Blowout-Win in der ersten Partie vor heimischer Kulisse, schien sich für die Spurs alles so zu entwickeln, wie es von den Experten prophezeit wurde.

Doch in feinster Undertaker-Manier kickten die Clippers in Spiel 4 den bereits fest verschlossenen Holzkasten wieder auf. Angeführt von Chris Pauls überragenden 34 Punkten und 7 Assists sowie Blake Griffins 20 Punkten und 19 Rebounds hauchten die Clippers dieser Serie wieder Leben ein. Switch um Switch um Switch kreierten die beiden Stars immer wieder Mismatches in der Offensive und konnten so die Defensive der Spurs knacken.

Auch die Bank trug dieses Mal ihren Teil bei. Besonders positiv trat Austin Rivers in Erscheinung: Der Sohnemann von Coach Doc kam auf stolze 16 Punkte und war immer dann zur Stelle, wenn L.A. in Abwesenheit von Paul oder Griffin dringend etwas zählbares benötigte. Der folgende Satz klingt vielleicht ein wenig verwirrend, ist jedoch wohlüberlegt: Ohne Austin Rivers gewinnen die Clippers dieses Spiel nicht! Man kann also getrost alle lausigen Auftritte des Combo Guards seit seiner Ankunft in Lob City vergessen. Allein dieses eine Spiel hat seine Aufnahme ins Team legitimiert.

Ein weiterer entscheidender Faktor für Spiel 4 waren die Freiwürfe. DeAndre Jordan wurde nur zweimal zur Linie gebeten, verschoss diese 4 Versuche jedoch gewohnt souverän. Sobald Gregg Popovich die altbewährte Hack-a-Shaq Taktik auf DJ anwenden wollte, reagierte Doc Rivers sofort und nahm seinen Center vom Parkett.

Ironischerweise waren es dann die Spurs selbst, die an der Freiwurflinie versagten: Tony Parker (4 von 8) und Tim Duncan (6 von 10) ließen zu viele einfache Punkte in der heißen Phase liegen. Auch ein bärenstarker Kawhi Leonard konnte das Ruder für die Texaner am Ende nicht mehr herumreißen. Los Angeles hat den Heimvorteil zurück. Jetzt ist Best-of-Three angesagt.





Texas Two-Step
Rainer Ludwig @Sly_S04: Das Einsetzen von J.J. Barea und Al-Farouq Aminu in die Starting Five erwies sich für die Dallas Mavericks in Spiel vier als Glücksgriff. Die fußlahmen Jason Terry und Pablo Prigioni hatten keine Chance, Barea vor sich zu halten. Der quirlige Aufbauspieler konnte immer wieder Lücken in die Rockets-Defensive reißen und diesen Platz für zahlreiche eigene Zähler (17 Punkte) nutzen oder den offenen Mitspieler fand (13 Assists).

Aminu machte James Harden mit seiner Länge enorm zu schaffen und klebte wie ein Kettenhund am besten Spieler der Rockets, der zwar solide Zahlen auflegte (25 Punkte, 5 Assists), dem Spiel aber anders als noch in den drei Partien zuvor seinen Stempel nicht aufdrücken konnte.

Aminu könnte in dieser Form die Dynamik dieser Serie verändern. Wenn er den zweitbesten Scorer der Liga so neutralisiert, müssen die Mavs keine zusätzliche Hilfe zu Harden schicken, um den Ball aus seinen Händen zu nehmen. Dadurch laufen sie natürlich auch weniger Gefahr, von Harden auseinander genommen zu werden, wenn sie Eins-Gegen-Eins wie in der dritten Begegnung verteidigen.


Als zusätzlicher Faktor erwies sich das überraschend starke Rebounding der Mavs (52 Rebounds im Vergleich zu 38 der Rockets). Wodurch kam dies zu Stande? Terrence Jones, der Dirk Nowitzki zu Beginn der Serie enorme Probleme bereitete, erhielt wenig Spielzeit. Die Rockets spielten oft mit einer kleineren Aufstellung. Dwight Howard konnte fast nichts von seiner Dominanz zeigen.

Man merkte den Rockets die 3-0 Führung in Punkto Einstellung förmlich an. Es fehlte die letzte Entschlossenheit, während Akteure wie Aminu (12 Rebounds) am Brett alles in die Waagschale warfen. Vor allem durch ihr zu häufiges Switchen erlaubten die Rockets Nowitzki und Aminu einige leichte Würfe gegen kleinere Verteidiger.

Auf ganzer Linie enttäuschten Terry, der keine offenen Würfe verwertete, und Trevor Ariza, welcher sämtliche Energie, die ihn sonst auszeichnet, vermissen ließ. In Houston wird man vermutlich wieder ein ganz andere Rockets-Truppe sehen.



#WeTheSwept
Chris Schmidt @ChrisSchmidt27: Das ging schnell: In einer als „eng“ betitelten Serie setzen sich die Washington Wizards schon nach vier Spielen gegen die Toronto Raptors durch. Die Kanadier enttäuschen auch im vierten Aufeinandertreffen auf ganzer Linie und können somit frühzeitig in ihren Sommerurlaub starten. Das Team von Randy Wittman hingegen hat nun genug Zeit sich auf schwerere Aufgaben vorzubereiten.

Eine solche war es gegen die Dinos nämlich ganz und gar nicht. Wieder einmal erwischten die Shooter der Raptors einen miserablen Abend (7-25 Dreier) und so beendet Toronto diese Serie mit einer Dreier-Quote von schwachen 30 Prozent (30-100). Insbesondere „Sixth man of the Year“ Lou Williams kam nie richtig in den Playoffs an. Gerade mal 31,3 Prozent seiner Würfe fanden den Weg durch die Reuse.

Auch seine Kollegen im Backcourt, Kyle Lowry und DeMar DeRozan, blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Lowry hatte nebenbei auch noch mit Rückenproblemen und einer Erkältung zu kämpfen und konnte so nie an seine All-Star-Form anknüpfen. Er erzielte schwache 12.2 Punkte und 4.7 Assists bei 31.5% aus dem Feld.


Der Sommer wird nun äußerst interessant bei den Raptors, da die Verträge von Williams und Amir Johnson auslaufen und Jonas Valanciunas und Terrence Ross zudem in ihre letzten Vertragsjahre gehen. Außerdem zahlt Masai Ujiri mehr als 21 Millionen Dollar in der nächsten Spielzeit an das Duo Lowry/DeRozan, mit dem wieder kein erkennbarer Fortschritt gemacht wurde. Somit könnten sie in Toronto sogar darüber nachdenken, nochmal den „Reset-Button“ zu klicken und um andere Spieler einen Kader aufzubauen.

Für Washington ist die Free Agency dagegen noch weit entfernt. Mit dem Sieger der Serie Hawks-Nets erwartet die Zauberer wahrscheinlich eine weitere machbare Aufgabe, sollten sie sich weiterhin so souverän präsentieren. John Wall kommt langsam in Fahrt, Bradley Beal sollte sich auch nochmals steigern und die Geschichte um Paul Pierce ist mittlerweile überall bekannt. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Team in der kommenden Serie entwickelt und ob Randy Wittman bereit ist, weitere Anpassungen vorzunehmen.



Cruise Control
Tobi Mannhart @TobeyTen: „Memphis Guard Mike Conley to miss Game 4 in Portland“... Zusätzlich zu seinen Fußproblemen muss der Point Guard, der so oft als „unterbewertet“ deklariert wird, dass ihm dieses Prädikat schon nicht mehr zugeschrieben werden kann, das vierte Spiel in Portland von der Seitenlinie aus beobachten.

Nichtsdestotrotz könnte das sogar zu einem Vorteil werden. Da diese Erstrundenserie gegen die Trail Blazers ohnehin schon entschieden scheint, kann er gerne aussetzen. Seine Gesichtsverletzung, die er sich durch einem unabsichtlichen Ellbogenschlag von C.J. McCollum eingefangen hat, wird ihn in ein paar Tagen wohl nicht mehr limitieren. Also heißt es jetzt: Abwarten und hoffen, dass auch der Fuß heilt. Es mag zwar unsinnig erscheinen, in einem Playoffspiel keine 100% zu geben, allerdings ist „Cruise Control“ hier das Stichwort.

Das limitierte Portland wird keine vier Spiele am Stück gewinnen, die Gesundheit der Grizzlies-Stars ist wichtiger als ein Sweep. Es heißt also: Lieber ein Spiel abgeben und die Golden State Warriors in Vollbesetzung annehmen, als mit dem Kopf durch die Wand in Richtung 4-0 zu düsen. Conley soll sich erholen - im Falle einer Niederlage wird das Erreichen der nächsten Runde eben ein paar Tage später gefeiert.

So arrogant wie es vielleicht klingen mag – diese Serie war schon vor Beginn der Playoffs gewonnen. An den Trail Blazers sieht man, wie sehr Verletzungen dich in den Playoffs limitieren. Rein vom Gefühl her spielt hier zwar noch diese junge Mannschaft, die die Spurs damals so leidenschaftlich bezwungen hat. Allerdings ist das schon ein paar Jährchen her und, im Gegensatz zum reinen Gefühl, sind die Grizzlies mittlerweile ein Verteranenteam – daher: Cruise Control – halbe Kraft voraus!



You don't know Jack!
Pascal Gietler @PascalCTB: Die Brooklyn Nets konnten am Samstagabend zur besten Sendezeit den Sieg gegen die Falken aus Atlanta eintüten. Obwohl das Spiel nicht gerade etwas für den basketballerischen Feinschmecker gewesen ist, überzeugte vor allen Dingen der Starting-Frontcourt der Nets: Thaddeus Young (18 Punkte, 11 Rebounds) und Brook Lopez (22 Punkte, 13 Rebounds) waren neben dem groß aufspielenden Rookie Bojan Bogdanovic (19 Punkte bei 7-13 FG) laut Boxscore der Schlüssel zum Sieg.

Jedoch verdient ein Spieler Anerkennung, der in dieser Saison eine Menge Kritik einstecken musste - Jarrett Jack. Jacks Boxscore Zahlen sehen absolut nicht beeindruckend aus: 5 Punkte bei 1-3 FG, 5 Rebounds und 8 Assists. Dennoch waren die Nets mit Jack auf dem Feld ein besseres Team, was bei den Statistiken aus der Regular Season fast wie eine Art „Twilight Zone“ wirkt.


Jack hatte es zustande gebracht, über die komplette Regular Season einen Plus/Minus-Wert von minus-315 anzusammeln. Was auf den ersten Blick so aussieht wie der insgesamte Gewichtsverlust einer Staffel „The Biggest Loser“, bedeutet eigentlich nur, dass die Nets mit Jack auf dem Feld in der kompletten Saison 315 Punkte weniger erzielt haben als der Gegner.

Das dritte Spiel gegen die Atlanta Hawks beendete Jack mit einem Plus/Minus von plus-17 (zweitbester Wert des Teams). Die Kombination aus ihm, Young und Lopez war vielversprechend, denn Jack hat entgegen seines eigentlichen Naturells den Gameplan von Coach Lionel Hollins umgesetzt und die Big Men in der Zone bedient, bevor er an seinen eigenen Wurf gedacht hat. Behält er das bei, haben die Nets gute Chancen, hieraus noch eine echte Serie zu machen.



Der Motor stockt
Torben Adelhardt @Torben41: Die NBA-Playoffs 2015 sind erst neun Tage alt, doch bereits drei Mannschaften sind in den Genuß, gekommen den Spalding gegen die Angelrute einzutauschen und durfen sich ohne einen Sieg aus der Postseason verabschieden. Und das Erschreckende dabei: Die Brooklyn Nets gehören nicht dazu. Whut?!

Die Atlanta Hawks, dieses offensive Effizienzmonster, der Ligaprimus des Ostens und größter Exportschlager aus Georgia seit dem ATLiens-Album von Outkast, quälten sich zu zwei Heimsiegen gegen die Nets, ehe sie im letzten Aufeinandertreffen mit 83-91 unterlagen. Was läuft bei den Habichten aus dem Pfirsichstaat bislang verkehrt?

Der innere 'Captain Obvious# sagt uns, dass die malade Schulter von Paul Millsap und der ausgekugelte Finger von Al Horford ernstzunehmende Beeinträchtigungen darstellen. Dass Jeff Teague in den letzten Saisonwochen etwas aus den Tritt geraten ist und der Ausfall von Thabo Sefolosha eine kritische Lücke in die Rotation von Trainer Mike Budenholzer gerissen hat. Verletzungen und Formschwächen – die einzigen beiden Gründe für den enttäuschenden Playoff-Aufgalopp der Hawks?

Atlanta erzielte in den bisherigen drei Spielen auf 100 Ballbesitze gerechnet nur mickrige 94,1 Punkte und kommt dabei auf eine effektive Trefferquote von 44,4 Prozent. Autsch! Die Gründe für diesen offensiven Einbruch lassen zu Teilen auf das spezielle Offensivsystem der Hawks zurückführen, aber auch darauf, wie Nets-Head Coach Lionel Hollins, der einstige Architekt der formidablen Grizzlies-Defense, seine Spieler in der Verteidigung dagegen agieren lässt.

Budenholzer hat sich bei der Zusammenstellung seines Playbook von Aspekten der regelbasierten Motion Offense und der „Triple-Post-Offense“ inspieren lassen. Die fluide Hawks-Offensive besticht durch eine Vielzahl von off-ball-Aktionen (Staggered Screens oder auch „Screen-the-screener“) und schnellem Ballmovement, wodurch die Schützen freigespielt werden sollen.

Hollins hat seinen Jungs eingetrichtert, bei den off-ball-screens schnell zu switchen und harte Close-Outs gegen die Distanzwerfer zu bringen. Klingt simpel, aber zeigt bei den Schützen der Habichte deutlich Wirkung. In den letzten Spielen nahmen die Hawks gefühlt mehr schlechte Würfe als im gesamten Monat Januar zusammen.

Die couragierte und konzentrierte Defensivarbeit der Brooklyn Nets hat die Südstaatler bis dato überraschend stark aus dem Konzept gebracht. Welche Anpassungen nimmt Budenholzer nun vor, um das Defensiv-Schema der Nets zu kontern?



Sweep á la Carte
Tiago Pereira @24Sekunden: Der erste Sweep der Postseason ist perfekt! Die Golden State Warriors lassen kein Wunder zwischen sich und dem Weiterkommen und rupfen die Pelikane nach vier Spielen aus den Playoffs. Dreimal verarbeiten die Warriors ihre Gegenspieler problemlos zu Frikassee. Nur ein einziges Mal musste Chef Curry selbst den Braten in die Hand nehmen. Auch wenn der größte Vogel in New Orleans sich dem unausweichlichen widersetzen wollte, reichte Playoff-Davis nicht aus. Noch ist der jüngste Superstar zu roh für die große Bühne.

Zu viele Köche verderben den Brei, heißt es. In den Playoffs schrumpft die Bank, heißt es. Nur in Oakland hält sich keiner an diese Ammenmärchen. Zehn Spieler setzte Steve Kerr in allen Partien ein. Auch wenn Stephen Curry jetzt mit Frittenfett brät (33.8 PPG) und Draymond Green zum Allesfresser mutiert (15.8 PPG, 12.8 RPG. 6.3 APG), gekocht wird immer noch nach demselben Prinzip. Golden State bleibt sich schließlich treu, denn die gleiche Rotation und die gleiche Philosophie führen zum gleichen Endergebnis.


Deswegen geht es auch historisch weiter. Der erste Sweep seit 1975 (ihr erinnert euch, die Finals gegen die Washington Bullets) soll nicht zum Alleinstellungsmerkmal werden. Fo' Fo' Fo' Fo' sagte schon Moses Malone, als man ihn zu seinen Titelaussichten befragte. Dass Draymond Green genauso schön nuscheln kann, bezweifelt derweil keiner mehr. Ungeschlagen konnte sich zwar noch niemand zum Meister krönen, aber einen Anfang haben die Dubs getan. Es ist zu hoffen, dass Curry auch in den nächsten Runden beim Griff nach den Sternen unfehlbar bleibt.



Defense
Sebastian Seidel @Sebastianctcb: Der Buzzer-Beater Korbleger von Jerryd Bayless war sehr bezeichnend für die Leistung der Bulls in Spiel vier. Zu viele einfache Körbe wurden den Bucks erlaubt, zu viele eigene individuelle Fehler gemacht.

Immer wieder gelang es den Bucks, durch ihre aggressive Defense die Bulls zu Turnovern zu zwingen. Vor allem das aggressive 'Hedgen' gegen Rose im Pick & Roll führte dazu, dass dieser immer wieder schlechte Entscheidungen traf und acht Turnover verursachte.



Auch Pau Gasol wurde, sobald er den Ball im Low- oder Highpost bekam, sofort gedoppelt und stark unter Druck gesetzt. Der Spanier leistete sich uncharakteristische fünf Turnover.



Insgesamt 26 Turnover verursachten die Bulls. Seit 1988 hat kein Team ein Playoffspiel gewonnen, wenn es so oft den Ball verloren hat. Die Ballverluste der Bulls schadeten aber nicht nur der eigenen Offensive, sondern sorgten auch immer wieder für einfache Punkte der Bucks. 

39 Punkte erzielte Milwaukee nach einem Turnover der Bulls. Dadurch mussten die Bucks deutlich seltener im Halbfeld agieren, wo sie mit ihren simplen Angriffssets weiterhin noch große Probleme haben.

Ebenfalls auffällig waren einige Abstimmungsprobleme in der Bulls-Defense. Im unteren Beispiel cuttet Khris Middleton hinter O.J. Mayo zum Korb. Tony Snell hätte hier seinem Mitspieler Nikola Mirotic aushelfen können, um den weit offenen Korbleger des Gegners zu verhindern.



Auch die Veteranen machten Fehler. Hier orientieren sich Taj Gibson und Gasol in der Transition-Defense beide in Richtung Korb und zu Zaza Pachulia. Dudley kann in aller Seelenruhe ungedeckt an die Dreierlinie laufen und einen freien Wurf versenken. Chicago wird diese Fehler beheben müssen, wenn es die Serie am Montag im heimischen United Center beenden will.