25 März 2015

25. März, 2015  |  Güven Taş  @GuvenTas


Die Trade Deadline sorgte in den vergangenen Jahren nicht gerade für Schlagzeilen. In diesem Jahr sah die Sache schon anders aus. In einem Dreier-Trade mit Detroit und Utah gaben die Oklahoma City Thunder Reggie Jackson (Pistons) und Kendrick Perkins (Jazz) ab. Im Gegenzug erhielten Sie aus Detroit Point Guard D.J. Augustin und Flügelspieler Kyle Singler, sowie Steve Novak und Center Enes Kanter aus Utah.

Letzterer gibt den Thunder das benötigte Inside-Scoring. Zumindest offensiv ist der erst 22-jährige Türke ein gewaltiges Upgrade zu Angriffs-Muffel Perkins. Mit Nick Collison, Steven Adams und Rookie Mitch McGary komplettiert Kanter somit die Dalton-Bande von Oklahoma City.

Seine Unterstützung ist auch dringend nötig. Denn nach der Knie-OP von Serge Ibaka, der voraussichtlich vier bis sechs Wochen fehlen wird, steht das Hünen-Quartett im Scheinwerferlicht. Wer von den Dalton-Brüdern kann also die Lücke füllen, die Air Kongo hinterlassen hat? Hier sind kurze Porträts zu den großen Jungs aus Oklahoma.

Unverwüstlicher Larry
Nick Collison ist eine Rarität in der NBA. Nicht wegen seiner sportlichen Qualität, das ist klar. Was den 34-jährigen Veteranen so wertvoll macht, sind seine Loyalität und seine Professionalität. Seit er beim NBA Draft 2003 von den Seattle SuperSonics gepickt wurde, bestritt der Big Man jedes einzelne seiner knapp 800 NBA-Partien für die Sonics/Thunder Franchise.

Malocher „Larry“ Collison verbrachte die vollen vier College-Jahre in Kansas. Gemeinsam mit Kirk Hinrich (ebenfalls Draftklasse 2003) gelang ihm zwei Mal der Einzug ins Final Four Turnier der NCAA. In seiner letzten College-Saison 2003 unterlagen die Kansas Jayhawks im Finale gegen Carmelo Anthony und seine Syracuse Orangemen.

Seine Profi-Karriere begann sehr unglücklich. Er musste die Saison 2003/04 aufgrund von schweren Verletzungen an beiden Schultern komplett aussetzen. Somit bestritt er seine Rookie Saison erst zur Spielzeit '04/05. Seitdem verpasste Collison nur noch knapp 60 Spiele in zehn Jahren.

Auch wenn der Mann aus dem Nordwesten der USA nur noch knappe 15 Minuten pro Partie aufläuft, kann sich der Coach auf vollen Einsatz verlassen. Wie nur wenige andere Spieler in der NBA, versteht es Collison ein Offensiv-Foul zu ziehen und somit seiner Mannschaft wertvolle Ballbesitze zu sichern. Auch in Sachen Hustle macht ihm keiner so schnell etwas vor. Noch immer hechtet der 2,08m Mann jedem Loose-Ball hinterher, ohne Rücksicht auf Verluste.

Für diese selbstlose Spielweise wird er von Funktionären geschätzt und von den Fans geliebt. Eskapaden im Privatleben oder Auftritte in der Klatschpresse sucht man bei Nick Collison vergebens.
Außerhalb des Courts ist der ehemalige Jayhawk sehr unspektakulär und unscheinbar. Viele bezeichnen Collison daher als „Per Mertesacker of Basketball“ (na gut, nur ich nenne ihn so). Mit seiner vorbildlichen Arbeitsmoral und seiner Erfahrung kann er als Mentor für seine jungen Kollegen im Frontcourt dienen.

Erst vor wenigen Wochen verlängerte Collison seinen Vertrag bei OKC um weitere zwei Jahre bis 2017. Dann ist er fast 37. Es dürfte die Zielgerade sein in der Karriere der Nummer 4. Coach Scott Brooks weiß, was er an seinem Veteranen hat: einen loyalen Soldaten ohne jegliche Allüren.
Seinen Ehrenplatz in der Franchise Historie hat Collison jetzt schon sicher. Bei den Fans ist der unverwüstliche Larry schon längst eine lebende Legende. Der Handshake mit seinem jungen Kollegen Steven Adams hat jedenfalls Kult-Potenzial:




Der fiese Farmer aus Rotorua
Wer mit Geschwistern aufgewachsen ist, weiß, wie anstrengend und mühsam das sein kann. Wenn man dann sogar unfassbare 17 Brüder und Schwestern hat, die alle um die zwei Meter messen, kann es zur Qual werden. Vor allem, wenn man der Jüngste im Bunde ist. Solche Umstände können einen aber auch abhärten und stärker machen.

Auf Steven Funaki Adams trifft letzteres zu. Der Center der Oklahoma City Thunder ist ein knallharter Hund. Im NBA Draft 2013 schnappte sich OKC den Rohdiamanten von der University of Pittsburgh an 12. Stelle. Bislang erweist sich der 21-jährige Neuseeländer als echter Steal.

Die Energie und der Kampfgeist, mit denen Adams zu Werke geht, sind in so jungem Alter schon beeindruckend. Zur aktuellen Saison hat er sich den Center Spot in der Starting Five der Thunder geschnappt. Und verdrängte damit Kendrick Perkins nicht nur aus der Formation, sondern sogar aus der Stadt.

Basketball spielte zunächst so gut wie keine Rolle für den Mann aus Rotorua, einem Kurort im Norden Neuseelands. Lieber vertrieb sich der kräftige Junge mit Rugby die Zeit. Was er aber am Liebsten machte, war die Arbeit auf der Farm. Das wollte der Naturbursche gar beruflich machen.

Seine Pläne änderten sich jedoch schlagartig mit dem Tod seines Vaters Sid Adams, einem Engländer. Zu dem Zeitpunkt war Steven 13 Jahre alt. Obwohl der Vater mit harter Hand waltete, pflegten beide eine innige Beziehung zueinander. Zu seiner aus Tonga stammenden Mutter hatte er kaum Kontakt.

Nach diesem Schicksalsschlag nahm ihn sein großer Bruder Warren, der in der Hauptstadt Wellington professionell Basketball spielte, unter seine Fittiche. Dieser führte den jungen Adams an den Basketballsport heran. Schnell fand Steven Gefallen am orangenen Leder und spielte kurze Zeit später bereits als Teenager für die Wellington Saints in der höchsten Spielklasse NBL. Schon bald gehörte er zu den besten Jugendspielern Neuseelands.



Im seinem letzten High School Jahr wechselte der damals 18-Jährige in die USA und besuchte dort die Notre Dame Preparatory School in Fitchburg, Massachusetts. Im Anschluss daran entschied sich Adams, für  die University of Pittsburgh aufzulaufen. In seiner einzigen College-Saison für die Panthers konnte das Kraftpaket vor allem defensiv überzeugen (durchschnittlich sechs Rebounds und zwei Blocks in nur 23 Minuten Spielzeit).

Nach einer soliden Rookie-Saison 2013/14, die er als Reservespieler absolvierte, hat sich Adams einen Platz in der Anfangsformation der Thunder erkämpft. Als OKC-Fan kann man ihn nur lieben. Aber auch neutrale Basketball Supporter sind geneigt, das beherzte Spiel des Kiwis anzuerkennen. Mit seiner harten Gangart und seinem Hustle-Modus erinnert der junge Pivot oft an einen gewissen Bill Laimbeer.

In der Verteidigung spielt Adams bereits auf einem erstaunlich hohen Niveau. Dank seiner kräftigen Physis und seiner Mobilität kann er die Howards, Gasols und Jeffersons der Liga gut verteidigen. Was ihn zu einem legitimen Nachfolger Laimbeers macht, ist aber sein Talent für die sogenannten „Mind Games“. Wie kein Zweiter in der Liga schafft es Adams, mit kleinen versteckten Sticheleien seine Gegner aus der Fassung zu bringen.

Zach Randolph, Larry Sanders, Jordan Hamilton, Vince Carter Nate Robinson (!) und Nick Young. Sie alle haben bereits Bekanntschaft mit den Psychotricks des Dr. Adams gemacht. Diesen Jungs sind die Sicherungen durchgebrannt, nachdem sie vom listigen Center der Thunder gepiesackt wurden. Bemerkenswert ist dabei, mit welcher Stoa Adams auf die Schläge und Schubser seiner „Opfer“ reagiert.

Die große Schwäche im Spiel des Stevens Adams ist seine Offensive. Er verfügt zwar über einen respektablen Jumpshot, kann sich aber selbst keine Würfe kreieren. Außer einem noch sehr wackeligen Hookshot, bietet sein Repertoire an Postmoves wenig Alternativen. Dank seiner guten Fußarbeit, der Athletik und seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung ist in dieser Hinsicht jedoch genügend Potenzial nach oben vorhanden. In einer Formation mit Kevin Durant und Ninja Turtle Russell Westbrook wird vom Neuseeländer ohnehin nur wenig Offensiv-Output erwartet.



Einwurf: Die Bruise Brothers
Außerdem trägt seit Kurzem sein Ying & Yang Zwilling, Enes Kanter, das Thunder-Trikot. Der Neuzugang aus Utah stellt mit seinem offensiven Skillset eine hervorragende Ergänzung zu Adams’ starker Defense dar.

Sollte es OKC gelingen, im Sommer den auslaufenden Vertrag des Türken zu verlängern, haben sie mit Kanter und Adams eine blutjunge und gemeingefährliche Center-Rotation, mit massig Upside. Sam Presti ist einfach ein verdammtes Genie!

Zurzeit macht es großen Spaß, Kanter auf dem Basketballcourt zuzusehen. Der türkische Nationalspieler befindet sich in einer hervorragenden Form. Für seinen neuen Arbeitgeber legt er ein Double-Double nach dem nächsten auf.


16 Punkte und 10 Rebounds bei 56% aus dem Feld sowie 76% von der Linie sind beeindruckende Zahlen. Tatkräftig unterstützt wird der 22-Jährige dabei von Steven Adams, mit dem ihn offenbar schon nach kurzer Zeit eine außergewöhnliche Chemie verbindet.

Gemeinsam putzen die „Bruise Brothers“ (O-Ton Kanter) allabendlich die Bretter, vorzüglich die des Gegners. Im Heimspiel gegen die Chicago Bulls am 15. März 2015 wurde dies besonders deutlich, als die beiden in den Berserker-Modus schalteten.

Adams legte mit 14 Punkten, 11 Rebounds und zwei Blocks eine blitzsaubere Partie hin. Enes Kanter konnte ihn gar überbieten und lieferte mit 18 Punkten und 18 Rebounds eine bärenstarke Vorstellung ab. Mit 29 Rebounds (15 davon am offensiven Brett!) hatte das Thunder-Duo nur vier Rebounds weniger als die gesamte Bulls-Mannschaft. Joakim Noah und Pau Gasol wurden von den Bruise Brothers regelrecht vermöbelt unter den Körben.



Der 33.000-Dollar-Mann
Seine Laufbahn begann Enes Kanter beim türkischen Topklub Fenerbahçe im Jahre 2006. Schon früh fiel er mit seinem erstaunlich reifen Spiel auf. 2008 gab er mit gerade mal 16 Jahren sein Debüt bei den Profis. Seine insgesamt neun Einsätze in der Saison 2008/09 sollten in Zukunft aber noch eine bittere Rolle spielen.

Nach Abschluss dieser Spielzeit erhielt Kanter eine ganze Reihe lukrativer Angebote, u.a. vom griechischen Spitzenteam Olympiakos Piräus. Der Teenager schlug die Angebote jedoch allesamt aus. Er entschied sich, genau wie sein Bruder Steven Adams, für das letzte Schuljahr an eine US-amerikanische Highschool zu wechseln. Die Wahl fiel auf die Stoneridge Prep School im kalifornischen Simi Valley, unweit der Metropole Los Angeles. Auch hier konnte er mit starken Vorstellungen überzeugen.

Im April 2010 wurde der damals 17-Jährige zum Nike Hoop Summit eingeladen, einem jährlichen Showdown zwischen den besten amerikanischen und internationalen Talenten. Als gebürtiger Schweizer (am 20. Mai 1992 in Zürich) trat Kanter für „Team World“ auf. Am Ende standen stolze 34 Punkte und 13 Rebounds für den Ricola-Türken zu Buche. Damit hatte er eben mal den Punkterekord eines gewissen Dirk Werner Nowitzki aus dem Jahr 1998 gebrochen (33).

Colleges aus dem ganzen Land drückten sich gegenseitig den Telefonhörer in die Hand, um den talentierten Teenager zu verpflichten. UCLA, Indiana, USC, Washington und einige andere namhafte Universitäten legten Kanter Angebote vor. Seine Wahl fiel jedoch auf Kentucky und Coach John Calipari. Das Auswahlverfahren hätte sich Enes aber ohnehin sparen können. Denn ein offizielles Spiel für die Wildcats sollte er nie bestreiten.

Während der erwähnten Saison 2008/09 hatte ihm sein damaliger Klub Fenerbahçe mehr bezahlt, als er für die Deckung seiner Kosten benötigte. Angeblich waren es knapp 33.000 Dollar zuviel. Im Maßstab der NBA eigentlich ein lächerlicher Betrag. Es reichte jedoch aus, um gegen die strengen Statuten des Amateur-Basketballs in den USA zu verstoßen.

Die Strafe fiel drastisch aus. Enes Kanter wurde für seine gesamte (!) Freshman-Saison 2010/11 gesperrt. Um das richtig einzuordnen: 33.000 US-Dollar. Das bezahlte Rasheed Wallace früher etwa alle zwei Tage an die NBA - für seine netten Worte an Schiris und Gegner. Aufgrund dieser Sperre sollte das Center-Talent nie ein Spiel in der NCAA bestreiten.

Insgesamt 265 Spiele absolvierte Enes Kanter für die Utah Jazz, die ihn beim NBA Draft 2011 an dritter Stelle ausgewählt hatten (u.a. weit vor Klay Thompson und Jimmy Butler). Einen Europäer, der keine einzige Minute seiner College-Saison auf dem Court verbrachte, bereits mit dem dritten Pick? Die Entscheidung sorgte bei vielen Experten für Skepsis.

Wenige Monate vor dem Draft hatten die Jazz den erst 19-jährigen Derrick Favors aus New Jersey akquiriert. Der Power Forward aus Georgia Tech sollte gemeinsam mit Enes Kanter den Frontcourt der Zukunft bilden. Die beiden Teenager funktionierten jedoch nicht so, wie Utah es sich erhofft hatte.

Zu keinem Zeitpunkt konnte das Duo eine Harmonie entwickeln. Nur selten ließen sie ihr Potenzial gemeinsam aufblitzen. So plätscherten die Karrieren Kanters und Favors‘ vor sich hin. Statt der erhofften Jazz-Brüderschaft wurden die beiden zu fehlkalibrierten Step Brothers. Nachdem in der aktuellen Spielzeit Rudy Gobert seine Coming Out Party feierte, wurde der türkische Center endgültig obsolet.


In Oklahoma City zeigt Kanter endlich, welches Potenzial in ihm steckt. Mit exzellentem Footwork, einem weichen Handgelenk und ansteckender Intensität bewirbt sich der Pivot um einen neuen Vertrag. Ein Double-Double im Schnitt (16/10) ist schon mal kein schlechtes Argument für ein neues Arbeitspapier.

Kanter ist erst seit einem guten Monat in Oklahoma City. Und er wäre nicht der Erste, dem im sogenannten „Contract Year“ plötzlich Flügel wachsen. Daher sollte man ihn vielleicht nicht zu früh in den Himmel loben.

Im Falle von 'Big Turkey' scheint es jedoch anders zu sein. Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend. Schon nach kurzer Zeit funktioniert das Zusammenspiel mit Russell Westbrook & Co. ausgezeichnet. Von der genialen Synergie der Bruise Brothers mal ganz zu schweigen. Kanter fühlt sich offenbar pudelwohl in Oklahoma City.

Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Eine Verlängerung des Kontrakts sollte bei Sam Presti weit oben auf der To-Do-Liste stehen. Mit einem 22-jährigen Enes Kanter und einem 21-jährigen Steven Adams hätten die Thunder ein Big Man Duo, wonach sich die GMs der Liga die Finger lecken.



Mr. Unicycle
Mitch McGary ist der letzte und unerfahrenste der Dalton Brüder. Der Start in die Profi-Karriere verlief sehr unglücklich für den 2,08m großen Zonenspieler. Aufgrund einer schweren Fußverletzung und anderen leichten Blessuren verpasste er insgesamt 49 Spiele. Daher stehen bislang gerade einmal 20 Spiele in seiner NBA-Vita. Mit sieben Punkten und fünf Rebounds bei 55% aus dem Feld in nur 15 Minuten Spielzeit konnte der Rookie aber bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Der 22-jährige Absolvent der Michigan University ist ein wahrer Energizer. Mit einer ungeheuren Intensität haut er sich in jeden Kampf um den Ball. Seine kräftige Physis kommt ihm dabei zugute. Trotz seiner 116 kg Körpergewicht ist der Power Forward zudem äußerst agil. Und sein Passspiel ist auch nicht zu unterschätzen.

Zu diesem Zeitpunkt weiß man noch zu wenig über den Profi-Basketballer McGary. Über den Privatmann McGary schon eher. Dass er ein Riesen-Spaßvogel ist, steht nicht erst seit heute fest. Es gibt viele lustige Anekdoten über den Hobby-Rapper  und leidenschaftlichen Einradfahrer.


Bei den OKC-Fans hat der ehemalige Wolverine dank seines Kampfgeistes schon jetzt ein Stein im Brett. Seine extrovertierte und fröhliche Art ist ansteckend. „Big Mitch“ (Rapper-Name) verbreitet auf und auch neben dem Platz positive Energie. Das kommt natürlich auch im Locker Room gut an. Seine Teamkameraden dürfen sich auf einen absoluten Team-Player freuen.



Der Ausfall von Ibaka ist zwar bitter für OKC, eröffnet jedoch Coach Brooks eine ganze Reihe neuer Varianten. Die großen Jungs aus dem Frontcourt sind vielfältig talentiert. Jeder einzelne bringt eine andere Komponente aufs Parkett. Nun liegt es am Trainerteam der Thunder, diese Zutaten richtig zu kombinieren.

Collison gibt seiner Mannschaft Erfahrung und Loyalität. Adams glänzt mit Härte und Defense. Kanter liefert seinem Team ein ausgereiftes Offensiv-Spiel in der Zone und elitäres Rebounding. Und mit McGary kommt ein richtiger Energiebolzen von der Bank, der an einem guten Abend zum X-Faktor seiner Mannschaft werden kann.

Die Thunder verfügen also über eine hochinteressante Big Man Rotation. Ohne Frontcourt-Chef Serge Ibaka und MVP Kevin Durant kann das Erreichen der Playoffs in der brutalen Western Conference für Oklahoma City zur Mammut-Aufgabe werden. Daher kann das laufende Triple-Double auf Beinen, Russell Westbrook, jede Unterstützung brauchen. Die Dalton Boyz müssen liefern!