17 Februar 2015

17. Februar, 2015  |  nbachefsquad  @nbachefkoch


Fünf Redakteure haben ihr Rezeptbuch aus dem Schrank geholt und jeweils einen Trade zusammengemischt, der aus ihrer Sicht geschehen muss. Was die anderen davon halten? Lest selbst...





Trade #1: Nuggets – Rockets – Suns
DEN: Jason Terry, Alexey Shved, 2015 1st Round Pick (NOP)
HOU: Goran Dragic, Miles Plumlee
PHX: Arron Afflalo, J.J. Hickson

Daniel Schlechtriem: Wenn die Suns schon einen Teil ihrer Spielmacher-Troika abgeben müssen, dann sicherlich nicht, ohne sich für den Playoff-Kampf zu rüsten. Sie ersetzen ihn mit Afflalo, einem Shooting Guard, der – im Gegensatz zu Dragic – eher ins Schema eines Wings passt und der den schnellen Spielstil Hornaceks ebenso mitgehen kann. In die Wüste folgt ein erfahrener Big in J. J. Hickson, ebendies lassen die Suns (19. im Rebounding) bisher vermissen. Denver entledigt sich zweier großer Verträge und nimmt zwei auslaufende im Gegenzug auf, dazu den Draft Pick, auf den sie es abgesehen haben. Die Rockets erhalten in Dragic ihren Wunschspielmacher. Plumlee, der in Phoenix zuletzt enttäuschte, ist eher als Projekt zu verstehen.

Jan Wiesinger
: Goran und Zoran auseinander reißen? Wenn schon, dann bitte nicht so! Der auslaufende Vertrag, der eine Verpflichtung aus Houstons Sicht nur bedingt sinnvoll macht, ist hier ebenso ein Teil des möglichen Problems wie die Gefahr, das Teamgefüge mitten in der Saison durch den Trade zu kippen. Braucht es neben Harden überhaupt einen Floor General, der Goran Dragic in meinen Augen  definitiv ist? Ich denke nicht. Denver sollte definitiv versuchen für Afflalo und Hickson mehr als nur dieses Paket heraus zu schlagen.

Roman Schmidt: Wenn ich Houston bin, weiß ich nicht, ob ich an der unverhofften und unvernünftigen Perimeter Defense um Beverley, Harden (?!?) und Ariza schrauben möchte. Versteht mich nicht falsch, Dragic steht bei mir ganz hoch im Kurs, aber mir ist egal, welcher Point Guard da in Houston spielt, solange er nicht Chris Paul oder John Wall heißt, bekommt der Bart den Ball. Denver ist kaputt, solange Nurkic da keine Minuten bekommt, ist mir egal, was da passiert. Wäre ich Phoenix, wäre ich nur mit Wilson Chandler und nicht mit Afflalo zufrieden. Achja, wenn die Suns einen Big für Dragic wollen, wie wäre es mit Taj Gibson? (wink wink)

Anno Haak: Man hört, es soll eher Thomas werden. Was nur heißen kann, dass der geizige Sarver nicht mal ahnt, was für Angebote Dragic von den Geschlagenen und Verzweifelten dieser Erde (ja, ihr, Lakers!) im Sommer bekommen wird. Ab davon: Warum sollen die Rocktets das machen? Soll Dragic im Sommer der dritte Max-Spieler werden? Andererseits: für den Rest der Saison ist er ein Upgrade, im Gegenzug nur Treibgut, also warum nicht.

Seb Dumitru: Der Deal macht für die Rockets Sinn - wie immer, wenn sich ein Team den talentiertesten Spieler in einem Trade angeln kann und dafür nicht ein wichtiges Anlagegut abdrücken muss. Auch die Nuggets würden langfristig sicherlich profitieren, weil sie mit einem Schlag fast 13 Millionen an '15/16 Gehältern wegrasieren könnten und obendrein mit einem vermeintlichen Lotterie-Pick belohnt würden. Nur die Suns gehen leer aus. Afflalo kann Dragic in keinem Aspekt das Wasser reichen, liegt bei der Dreierquote nur auf Rang 172 und ist längst zum Minus-Verteidiger mutiert; Hickson ist der schlechteste Nuggets-Rotationsspieler weit und breit (minimum 500 gespielte Minuten). Wenn Phoenix schon seinen wertvollsten Spieler abgibt, warum dann nicht gegen einen produktiven, modernen NBA-Big? Hickson ist keins von beidem.



Trade #2: Hornets - Lakers - Pacers
CHA: Jeremy Lin, 2nd Round Pick (IND)
LAL: Chris Copeland, Luis Scola, C.J. Watson (optional)
IND: Lance Stephenson

Jan Wiesinger: Born ready returns! Larry Bird und seine Pacers haben gemerkt, dass sie nicht nur Paul George, sondern auch 'Baller Lance' schmerzlich vermissen. Dafür einige Einjahresverträge opfern? Gerne! Unterdessen hat man in Charlotte gemerkt, dass keiner für Lance den erhofften First Rounder opfern wird. Von Jeremy Lin erhofft man sich mehr als von Mo Williams. Und die Lakers tun weiter das, was man in Laker-Land momentan ebenso macht: Verlieren.

Roman Schmidt: Um ihn mal etwas vor euch zu schützen, muss ich eine Lanze für 52-shades-of-Mo Williams brechen. Die Hornets möchten ihn nicht nur als Kemba-Ersatz, sondern auch, weil er ein Veteran ist und von außen treffen kann – was weder die Hornets noch Lin können. Ich denke nicht, dass Lin da ein Upgrade darstellt. Ja, so wenig halte ich von Lin und so viel halte ich von Mo. Ich bin auch nicht sicher, ob irgendwer in der Indiana Organisation, der keinen Anzug trägt, wenn er seine Haupttätigkeit verrichtet, Lance erneut im Team haben möchte. Die Pacers sind auch nicht so schwach, weil sie Lance verloren haben, sondern, weil drei ihrer besten Spieler (George Hill, David West, Paul George) lange verletzt waren oder immer noch sind. Und die Lakers werden sich nicht die asiatischen Millionen aus Lin-Merchandise entgehen lassen. Ich spiele hier liebend gerne den Buh-Mann.

Anno Haak: Ich frage nochmal: Was für einen Virus hat sich der Triple-Double-Leader 2014 eigentlich eingefangen, dass er wie Pappnasen an Aschermittwoch seit zwei Monaten auf dem Grabbeltisch liegt und keiner will? Ich bleibe dabei: aus Charlottes Sicht ist ein Trade jetzt das Dümmste, was man machen kann. So niedrig wird der Preis nie mehr sein. Heißt im Umkehrschluss: für Lakers und Pacers alles knorke.

Seb Dumitru: Cool für Indy, nicht ganz so cool für Charlotte. Neuzugang Mo Williams sticht Lin aus (besserer Kombo-Guard, mehr Playmaking, mehr Playoff-Erfahrung, mehr Shooting, mehr Stirnband, ganz dicke mit Big Al)... selbst Stephenson ist als Backup irgendwie wertvoller als das. Sollte Steve Clifford also nicht zu Michael Douglas in 'Falling Down' mutieren und Lance Böses antun wollen, macht der Deal für die Bees keinen Sinn. Für die Lakers und GM Kupchak schon zwei Mal nicht: Einen auslaufenden Vertrag für drei abgeben und trotzdem drauf zahlen? Hallo? Mitch? Hallo? Hallo....? Mitch...???

Daniel Schlechtriem: Stephenson wechselte ja, weil die Pacers ihm die neun Millionen pro Jahr nicht bezahlen wollten. Inzwischen sehen sie das glaube ich etwas differenzierter und auch 'Sir Lancelot' würde wahrscheinlich zu Fuß nach Indianapolis gehen, um diesem persönlichen Debakel in Charlotte zu entkommen. Der Preis für ihn ist nicht sonderlich hoch und Lin mit seinem auslaufenden Vertrag kein Risiko für die Hornissen. Zwar müssten sie Lins unerträgliche Fanbase über sich ergehen lassen, aber für einen Spieler, der offensiv doch ab und zu zu was zu gebrauchen ist (Charlotte ist vorletzter im ORtg), nehmen sie das vielleicht in Kauf. Bleiben noch die Lakers: Auslaufende Verträge? Immer her!



Trade #3: Hawks - Jazz
ATL: Enes Kanter
UTA: John Jenkins, 2017 1st Round Pick (MIN)

Roman Schmidt: The rich get richer, huh? Ich habe da gewisse Hintergedanken. Erstens, die Hawks brauchen einen Center. Al Horford in allen Ehren, aber wenn die großen Jungs nach Atlanta kommen, braucht es mehr als ihn. Sobald die Playoffs kommen, sind Pero Antic und Elton Brand nicht mehr gut genug. Vor allem, da die Hawks Horford in Sprints spielen lassen, was dazu führt, dass die Back-Ups es mit gegnerischen Startern zu tun bekommen. Je nach Konstellation, sind die Center Matchups in der ersten Playoff-Runde mit Al Jefferson, Brook Lopez oder Andre Drummond nicht von schlechten Eltern. Kanter ist mit Sicherheit keine Ideallösung, weil er den Korb nicht verteidigt, aber er ist ein großer Körper, den die Hawks gegen die Center dieser Welt schmeißen können. Außerdem trifft er überraschenderweise bislang immerhin 32% seiner Dreier, was ATL sicher gerne auf seine Aussagekräftigkeit testen würde (nur 7% der Würfe waren Dreier). Zweitens, Utah will Gobert entfesseln. So long, Spacing. Sie spielen ohnehin für die goldene Ananas. Drittens, ich bin im Team Gobert. GOOOOOOO-BERT.

Anno Haak: Fallen mir keine Argumente gegen ein. Roman, kopier Deinen Lebenslauf 56 mal, damit ihn alle Hawks-Owner lesen können. Machen!

Seb Dumitru: Obwohl Kanter in die Fußstapfen ehemaliger Jazz-Spieler treten könnte, die heute als Hawks die Liga aufmischen (Millsap/Korver), wird Atlanta einen Teufel tun, sich seine tadellose Teamchemie mit dem Türken und seinem dauernörgelnden Agenten Max Ergul zu zerschießen. Auch spielerisch passt Kanter nicht ins Bild: defensiv ist er nutzlos, und obwohl er vorne als Stretch Big einnetzen kann, sind verschachtelte Systeme, pass-first Offense und Teambasketball sein Ding überhaupt nicht. 140 Assists hat Kanter bisher gespielt - in seinen vier NBA-Jahren zusammen genommen. Keep shooting, Enes! Die Hawks haben übrigens gerade erst einen Platz im Kader freigeschaufelt und dafür einen ihrer Stretch Bigs geopfert. Der vakante Spot wird an einen waschechten Shooter gehen...

Daniel Schlechtriem: Big Al, Lopez oder Drummond? Was passiert, wenn die Pacers Paul George fit kriegen und sich noch auf Rang acht mogeln? Horford gegen Hibbert (nicht gerade der der letzten Postseason)... ? Will sicherlich keiner in Atlanta riskieren, an den Brettern würden sie zerstört werden. Deshalb brauchen sie einen echten Center und da ist der noch junge und ungeschliffene Kanter als Option für diese Fälle ganz recht. Dieser hat nie die Erwartungen erfüllt und will weg, sein Marktwert ist nicht sonderlich hoch und die Jazz sowieso noch wenigstens ein paar Jahre mit ihrem Rebuild beschäftigt. In Jenkins erhalten die Mormonen einen nicht völlig Unbegabten, einen weiteren Draft Pick können sie sowieso gebrauchen. Grünes Licht von allen Seiten.

Jan Wiesinger: Enes Kanter, die alte Meckerziege. Spieler, die den eigenen Trade forcieren, sind für gewöhnlich Superstars oder haben immerhin das Ego eines solchen. Kanter gehört für mich definitiv in die zweite Kategorie. Sollten die Hawks es also wirklich riskieren, für den jungen Türken zu traden, liefen sie klar Gefahr, unnötige Unruhe in den Locker Room zu liefern. Sportlich hätte ich überhaupt nichts dagegen, ihn demnächst in Atlanta zu sehen. Wirklich sinnvoll. Käme solch ein Trade zu Stande, dürfte er für den Bullen vom Bosporus aber schon eine echte Bewährungsprobe sein: Floppt Kanter auch bei seiner zweiten Station, hieße sein neuer Verein danach wohl schneller Anadolu Efes als Enes einen halben Liter trinken könnte.



Trade #4: Bulls - Knicks
CHI: Andrea Bargnani, Tim Hardaway Jr., Cleanthony Early, 2019 2nd Round Pick (CLE)
NYK: Taj Gibson, Nazr Mohammed

Anno Haak: Luxussteuer sparen ist teuer. Nicht so teuer wie Jimmy Butler und Gibson ist (neben Gasol, Noah und Mirotic) der teuerste überzählige Spieler. NY bindet sich zwar einen Drei-Jahres-Deal ans Bein. Aber Sparen ist kein Selbstzweck. Kriegen sie im Sommer wirklich was Besseres als Gibson? Nein. Gut ist.

Seb Dumitru: Kameraschwenk auf Tom Thibodeau...

Daniel Schlechtriem: Das wäre ein guter Deal für Chicago – wenn sie diese Saison nichts mehr vor hätten. Da aber der Osten offen ist wie Michael Beasley und Delonte West gegenüber dem Inhalieren verbotener Substanzen, können die Bulls einen wichtigen Spieler wie Taj nicht für einen Gegenwert abgeben, der entweder nutzlos (Bargs), charakterlich fragwürdig (Hardaway Jr.) oder unfertig (Early) ist. New York würde die Einschnitte im Cap Space vielleicht sogar in Kauf nehmen, Chicago sich jedoch dramatisch verschlechtern. Und alles nur, um die Chancen auf eine Verlängerung Butlers zu erhöhen? Nope.

Jan Wiesinger
: Andrea und Tim "hard away" zu schicken wäre für die Knicks tatsächlich ein feuchter Traum. Bargnanis kostengünstiges Jahressalär von 12 Mio. $ müssten die Bulls ab dem Sommer dank des auslaufenden Vertrages nicht mehr stemmen und würden neue Flexibilität gewinnen. Hardaway und Early könnten gegebenenfalls sogar richtig in Chicago einschlagen. Machen!

Roman Schmidt: Oh wow. Wow. Nein. Nein, nein, nein. Bargnani und Hardaway dürfen die Knicks sehr gerne an einen anderen Ort abladen. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass Phil Jackson sich die 8 Mio. von Taj im nächsten Jahr an die Payroll binden möchte. Und ich hoffe, dass, wenn es dazu kommen sollte, die Bulls aus Taj mehr herausholen können als… das da. Ist Bargnani nächstes Jahr überhaupt noch in der Liga?



Trade #5: Nets - Kings
BKN: Ben McLemore, Nik Stauskas, Jason Thompson, Derrick Williams
SAC: Deron Williams, Mason Plumlee

Seb Dumitru: Die Kings wohnen zusammen mit den Nets und Knicks auf ihrem eigenen, kaputten Planeten. Macht ja nix. Teambesitzer Ranadivé lechzt, nein, ist versessen nach Stars und einer baldigen Fahrt aus der Tiefgarage hinauf ins Western Conference Penthouse. Auftritt Deron Williams: das Monstergehalt des ehemaligen All-NBA-Einsers (noch 63 Mio. $) macht ihn für alle anderen Teams unantastbar, nicht aber für die Kings, wo er neben Collison den penetrierenden Off-Guard geben kann. Dass er immer noch abliefert, wenn die Reifen richtig aufgepumpt sind, beweist D-Will oft genug (17.8 PPG im November). Der heiß begehrte Plumlee ist der Preis, den die Nets widerwillig für die Entsorgung ihres überbezahlten ex-Stars bezahlen müssen - obwohl sie natürlich nicht wollen. Sacramento macht den Deal nur, wenn Plumlee mit drin ist. Ihn stellen sie neben Team USA Kollege Cousins in Karls Frontcourt der Zukunft. Dafür bekommt Brooklyn zusätzlich zur finanziellen Befreiung mit Stauskas und McLemore zwei ehemalige Top-8-Picks geschenkt - interessante Youngster Jahrgang 1993, die das talentmäßig völlig dezimierte Nets-Team dringend benötigt und die es sich in den nächsten vier Jahren nicht aus eigenen Stücken aneignen kann (keine Pick-Kontrolle bis 2019). Williams und Thompson müssen zwar aus Kostengründen integriert werden, laufen aber entweder im Sommer aus (Williams) oder lassen sich bei nur 6 Mio. $ pro Jahr problemlos in einem Folgedeal abstoßen. Die Nets sparen sogar Geld ein - beim bevorstehenden Verkauf durch Prokhorov kein irrelevantes Anhängsel.

Daniel Schlechtriem: Plumlee ist der eine Spieler, den die Nets auf keinen Fall hergeben möchten, und so verzweifelt sehe ich sie (noch) nicht. Hinter McLemore und Stauskas steht ein dickes Fragezeichen, sodass dieser Deal aus Brooklyns Sicht nur dann überhaupt Sinn ergibt, wenn Billy King gleichzeitig Lopez und/oder Johnson los wird. Vielleicht geben sich die Kings in ihrer Verzweiflung statt mit Plumlee ja auch mit Bogdanovic oder Teletovic zufrieden. Damit würde die neue Führungsriege immerhin eine Tradition schlechter Deals aufrecht erhalten.

Jan Wiesinger: Alarm! Die Nets brauchen definitiv frischen Wind. Williams vom Hof zu jagen, wäre da sicher ein guter Anfang. Jedoch sitzt der Roster in Brooklyn voller mit Altlasten als die Asse mit Atommüll. Und hier in Miles Plumlee einen der wenigen Spieler mit Perspektive für zwei sportlich fragwürdige College-Stars zu opfern, erachte ich daher als zielführend. Dann lieber die nächsten drei Jahre mit der Altliga um Williams und Iso-Joe im Mittelmaß-Sumpf versacken.

Roman Schmidt: Ich bin mir bei Sac-Town nur in dem Punkt sicher, dass niemand Boogie Cousins nach seiner Meinung fragt. Und wie weit sind wir schon mit den Nets, dass Mason f**king Plumlee unantastbar ist? Plumlee?! Es gibt vier oder fünf Plumlees. Drei, mindestens. Außerdem… wenn die Kings gewinnen wollen würden, wieso haben sie Malone gefeuert? Sie wissen ganz genau, dass ihr Pick in der ersten Runde an die Bulls geht, wenn er aus der Top 10 heraus fällt. Sie werden sich kaum mit „guten“ Spielern verbessern wollen. Andererseits, wer weiß schon, was in den Köpfen der Führung vorgeht, die Boogie Cousins wie einen erwachsenen Vollprofi aussehen lässt. Produktiveres habe ich zu diesem Trade nicht zu sagen, beide Franchises sind dem Untergang geweiht.

Anno Haak: Wenn es nicht die Kings wären, würde ich ja sagen: „Wer soll denn dann noch schießen?“ Aber es sind die Kings und mir fällt auch sonst niemand ein, der Williams aufnehmen würde. Plumlee, joa, aber ich glaube, die Nets sind so verzweifelt. Der Rest der NBA ist nicht dumm (nein, auch die Kings nicht). Wenn die Nets D-Will loswerden wollen, werden sie einen Preis bezahlen müssen. Einen anderen Preis als Plumlee haben sie schlicht nicht anzubieten. Lopez kriegen sie auch gesondert noch los und Iso-Joe ins Paket ist eigentlich unmöglich. Ich stehe nicht an zu sagen: ich finde das sogar halbwegs ausgewogen.