22 Januar 2013




Jordan Crawford hat's ja irgendwie mit den Trail Blazers. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison führte der Wizards-Energizer seine Farben zu einem denkbar knappen Erfolg gegen Portland, als er gestern nach rabenschwarzen drei Vierteln im Vierten den Schalter umlegte und 13 Zähler markierte - keine grösser als die letzten drei mit der Schlusssirene aus fast neun Metern zum W. Bereits im November war Crawford beim 84-82 der entscheidende Mann und sorgte damals mit 19 Punkten für Washingtons ersten Saisonsieg überhaupt. Gestern kam er gegen Ende der Partie so richtig ins Rollen und begrub die konsternierten Hausherren mit einem dieser unmöglichen, off-balance Fadeaways gegen Mann, der selbst bei übertalentierten NBA-Scorern in acht von zehn Fällen auf den Ring geht. Aber so ist Crawfords Spiel nun mal: wenn er einmal heiss läuft, dann sitzen die meisten, egal von wo er sie los feuert und egal, wie hoch der Schwierigkeitsgrad ist. "Was willst du da machen? Er nimmt ihn im Dribbling aus 8.5 Metern gegen Mann. Ich denke nicht, dass wir da irgendetwas dagegen hätten unternehmen können", sagte ein ernüchterter Blazers Coach Terry Stotts nach dem Spiel. Washington, das zu Saisonbeginn noch die All-Time Niederlagen-Marke jagte, hat nun fünf seiner letzten sieben Partien gewonnen und ist kurz davor, die rote Laterne an Cleveland/Charlotte abzugeben.