27 Dezember 2012




Als J.R. Smith vor einigen Wochen den entscheidenden Jumper zum Sieg gegen die Charlotte Bobcats traf, liess er wissen, dass das der erste Game-Winner seiner Karriere gewesen war. Nicht nur seiner NBA-Karriere, sondern als Basketballer überhaupt. Nur wenige Wochen später sind es jetzt schon zwei innerhalb eines Monats dank dieses Off-Balance Fadeaways mit der Schlusssirene, der die Knicks zum 99-97 Auswärtserfolg bei den Phoenix Suns führte.

Ein unnötiger Ballverlust von Sebastian Telfair eine Sekunde vor dem Ende bereitete den entscheidenden Angriff der Knicks vor, die ohne die verletzten Raymond Felton und Carmelo Anthony antreten mussten. Smith sprang für Melo in die Bresche und war mit 27 Zählern und insgesamt zehn Punkten im vierten Spielabschnitt Topscorer seines Teams. Mehr off-balance als Schmidt bei seinem Gamewinner gegen PJ Tucker geht nicht. Die Tatsache, dass der Knicks-Dynamo beim Freilaufen fast stolpert und dennoch die Ausgeglichenheit besitzt, um den Catch & Shoot Sprungwurf gegen Mann zu klatschen, beweist wieder eindrucksvoll, dass er absolut kein Gewissen besitzt und zu den gefährlichsten Shootern der Liga zählt. So was kann helfen, ihr wisst schon, in den Playoffs und so. New Yorks 21 Siege führen die Eastern Conference weiter an.