11 April 2011



Die letzte Woche der regulären Saison ist angeknabbert. Die Geschichten und Highlights, die uns alle in den letzten 6 Monaten geprägt und unterhalten haben, sind (fast) alle im Kasten. Die Playoffs stehen kurz vor der Tür. Höchste Zeit also, hier bei NBACHEF ein paar ganz dringende Fragen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu habe ich mir diesmal drei hoch geschätzte Kollegen in die virtuelle Q&A Runde geholt: Rob Jerzy, absoluter Knicks-Experte und emsiger Daily Blogger auf Nyknicksjournal.com. Malte Arndt, seit letztem Jahr rechte Gehirnhälfte und Alleinunterhalter beim etablierten NBA-Blog. Und Flo Holnburger, der auf Yabazz unter anderem das aktuelle NBA-Geschehen frei nach Schnauze eruiert.

Teil 2 der simplen Frage-Antwort Routine (einzige Vorgabe: "es gibt keine") folgt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Auf die Plätze, fertig, Blog...


1. Welche Teams haben Dich in der abgelaufenen Saison am meisten überrascht - positiv wie negativ ?


NBACHEF, nbachef.blogspot.com: Positiv auf jeden Fall Chicago. Eine kleine Steigerung gegenüber der letztjährigen 41-41 Bilanz war nach dem Boozer-Einkauf und der Verpflichtung von Thibodeau schon zu erwarten. Eine 60-Siege Saison und Platz 1 im Osten hatte aber bestimmt keiner auf der Rechnung. Die Kühe sind absolut legitim. Begreift eigentlich irgend jemand die surreale Saison der Spurs, die mit komplett neuer Identität (Offense) und von Verletzungen im Prinzip verschont die beste Bilanz der Liga sporten - und das durchgehend seit November. Zuguterletzt noch Philadelphia, das nach seinem wenig überraschenden 3-13 Start nun 38 von 64 gewonnen hat - und das völlig unorthodox mit starlosem Teambasketball der alten Schule. Ist so etwas heutzutage überhaupt noch erlaubt ?
Die Enttäuschungen des Jahres: Milwaukee (schlechteste Offensive in der Bucks-Geschichte), Utah (vom potentiellen Conference-Finalisten zu allabendlichem Kanonenfutter innerhalb weniger Wochen) und Sacramento (trotz massiver Talentansammlung keine Steigerung gegenüber letztjähriger 25-57 Bilanz).

Rob Jerzy, NYKnicksjournal: Positiv überrascht haben Denver & Philadelphia. Die Nuggets spielten schon im Melodrama konstant und professionell (was kaum jemand erwartete), jetzt sind sie die unbekümmerten Überflieger. Den Sixers habe ich persönlich eine Identitätskrise zugesprochen, Head Coach Doug Collins hat jedoch ein tolles Playoff Team geformt.
Negativ aufgefallen sind Milwaukee & Utah. Mit den Bucks ist die letzte Hoffnung gestorben, dass ein Defense geprägtes Team ohne Megastar es bringen kann in der NBA. Die gefeierten Trades konnten nicht wirken und die Bucks sind der neue Wirt des John Salmons Post-Contract-Renewal-Virus. Utah hatte hingegen alles in der Hand und warf es binnen weniger Wochen weg. Kein Jerry Sloan mehr, kein Deron Williams. Die Jazz galten für mich als Team, dass sich "on the fly" verjüngen und verbessern konnte. GM O'Connor sah dies anders.

Malte Arndt, NBA-Blog: Negativ überrascht haben mich definitiv die Milwaukee Bucks. Nach dem Run in der letzten Saison und den Verpflichtungen in der Offseason war ich mir ziemlich sicher, dass sie sich einen Playoff-Platz holen werden. Auf der anderen Seite hätte das Maggette-Signing Warnung genug sein müssen. Auch Atlanta habe ich stärker gesehen - zwar immer noch meilenweit von den Conference Finals entfernt, aber dass man den Kadaver von Bibby spielen lässt, statt auf Jeff Teague zu setzen und sich anschließend noch Kirk Hinrich ins Boot holt, wobei man mit Jordan Crawford einen sehr talentierten Guard abgibt - das habe ich nicht verstanden. Then again, wer Joe Johnson einen Max-Contract anbietet, hat eh nichts anderes verdient.
Positiv aufgefallen sind mir vor allem die Philadelphia 76ers, die ich im Osten (ja, selbst da) als eines der schwächsten Teams gesehen habe. Dass sie sich so souverän für die Playoffs qualifizieren und das womöglich noch an 6. Stelle, ist für mich die große Überraschung der Saison. Im Westen muss man natürlich die Spurs als große Überraschung nennen, denn einen Record mit über 60 Siegen und den ersten Platz im Westen hat wohl niemand erwartet.

Flo Holnburger, Yabazz: Die positive Überraschung der Saison sind für mich zweifelsohne die Chicago Bulls. Die Combo Rose/Boozer/Noah/Deng ist zukunftsweisend, zur Deadline machte man zudem keinen Panik-Trade um das Loch auf der Zwei zu stopfen. Wer hätte sie zu Saisonstart vor den Super-Friends aus Miami und gleichauf mit den Celtics eingestuft? Auch nach dem langem Ausfall von Defense-Rocker Noah hielten die Bulls den Kurs. Verantwortlich ist hierfür Derrick Rose, der eine MVP-Saison abreißt. Head Coach Tom Thibodeau hat dazu die Rollen klar verteilt und hätte sich den COTY verdient. Die Feel-Good-Teams kommen aus Texas. Mit Tyson Chandler, also nur einer nennenswerten Verstärkung spielen die Dallas Mavericks auf so etwas ähnlichem wie Contender-Level. Indes haben die Rivalen vom Alamo (San Antonio Spurs) das Team um die alten Säcke herum geschickt verjüngt. Die Spielweise ist dabei mittlerweile so attraktiv, dass auch Nicht-Beamte Spurs-Ball gucken können.
Negativ für mich definitiv die Utah Jazz. Eigentlich stand Moppel-Guard Deron Williams vor dem endgültigen Durchbruch. Anstatt dessen mobbt er erst Mitspieler, ekelt Coach-Legende Jerry Sloan weg und wird als Höhepunkt der Farce selbst abgeschossen. Ein derartiges Chaos hat's am Salzsee in den 80 Jahren von selig Kalle Malone und selig John Stockton nie gegeben. Platz 2 der Loser-Teams geht leider an Milwaukee. Das Verletzungspech wird offenbar gleich in ihre ekelhaften grünen Jerseys verwoben.



2. Hältst Du die Chicago Bulls für den Favoriten im Osten, vielleicht sogar für einen legitimen Titelkandidaten ? Warum ?


Rob Jerzy, NYKnicksjournal: Seit kurzem JA. Derrick Rose kann fast niemand stoppen, die Bulls spielen als wahres Team und sind auf allen Positionen gut besetzt. Playoffs sind auch eine Frage der Matchups und derzeit kann ich nicht erkennen, wo die Bulls einen konkreten Nachteil haben. Natürlich darf man die Negativ-Playoffleistungen der Herren Deng und Boozer aber nicht vergessen. Bisher waren beide Regular Season Guys. Nur wenn alles weiterhin klickt, haben Sie eine Chance den Osten zugewinnen - zumal die Konkurrenz derzeit schwächelt.

Malte Arndt, NBA-Blog: Als erster Seed sollte man schon als Favorit in der eigenen Conference und somit auch als legitimer Titelkandidat gelten. Ich mag die Bulls, hatte sie schon vor der Saison als eines der besten Teams im Osten fett markiert und Derrick Rose macht mir momentan schlicht und ergreifend Angst. Ich glaube trotzdem nicht, dass Chicago den Titel holt oder überhaupt in den Finals auftaucht. Gut, in der ersten Runde haben sie ein Freilos und der Sieger aus Orlando-Atlanta wird auch kein allzu großes Problem sein. Aber danach? Chicago ist das einzige der drei Topteams im Osten, dass auf einen Spieler fokussiert ist. Carlos Boozer hat sich nie einen Namen mit herausragenden Partien in der Postseason gemacht - eher im Gegenteil. Joakim Noah lebt in erster Linie von dem, was Rose für ihn kreiert. Luol Deng kann Spiele übernehmen, ist aber ebenso fähig, dein Team ins Verderben zu ballern. Ich denke, dass sich hier das Zögern der Bulls rächen wird, als es gute Shooting Guards auf dem Markt gab (hust....O.J. Mayo). Daher würde ich Stand heute eher an ein Ausscheiden in den Conference Finals (natürlich gegen die Celtics *grins*) glauben.

Flo Holnburger, Yabazz: Die Bulls sind mir noch zu jung. Außer Boozer stand noch kein Leistungsträger in der zweiten Playoff-Runde. Wobei ein Derrick Rose natürlich gerade jetzt endgültig sein riesiges Talent beweisen kann. An den ausgefuchsten Celtics und den übertalentierten Miami Heat werden sie aber wohl nicht vorbeikommen.

NBACHEF: Nein und nein. Trotz Chicago's überragender Defensive (Platz 2). Und obwohl alle Bulls-Teams, die jemals 60 Spiele gewonnen haben, am Ende auch Meister wurden. Der Grund: die Postseason ist ein ganz anderes Biest. Mangelnde Erfahrung kostet Mannschaften ihren Kopf, egal wie gut es lief von November bis April. Man braust nicht einfach so auf Anhieb durch die Playoffs, ohne sich vorher ein paar Arschtritte abgeholt zu haben. Die Rinder müssen im Conf. Halbfinale erst an Orlando vorbei, dann wartet Miami oder Boston. Deren Defensivschemata werden Rose zwar nicht neutralisieren, aber den Bulls-Offensivfluss wenigstens empfindlich stören. Boozer und Deng können das nicht kompensieren. Selbst wenn es gegen die Heat/Celtics doch reichen sollte - im NBA-Finale warten dann die LA Lakers. Und gegen deren Frontline ist selbst D-Rose machtlos. Nicht in diesem Jahr, Chicago.


3. Was stimmt nicht mit den Boston Celtics ? Oder ist doch alles "im grünen Bereich ?"


Malte Arndt, NBA-Blog: Nächste Frage...nein, im Ernst: nach dem letzten Jahr werde ich die Celtics nie mehr abschreiben, solange dort Pierce, Allen und Garnett spielen. Es ist zwar bitter, dass der erste Platz relativ leichtfertig und unnötig hergeschenkt wurde, aber ich glaube, dass das Team in den Playoffs fokussierter sein wird. Als Fan hoffe ich, dass durch die gekürzte Rotation mit Davis, Green, West und den Centern von der Bank die Automatismen greifen und schicke zig Stoßgebete gen Himmel, dass wenigstens ein O'Neal die Playoffs gesund übersteht (das Szenario habe ich schon seit der Verpflichtung befürchtet). Was mich sonst optimistisch stimmt? Man hat mit Pierce neben Anthony den meiner Meinung nach besten Crunchtime-Scorer der Liga im Kader, Rajon Rondo wechselt in den Playoffs sein Spiel von "überragend" auf "beängstigend gut", Kevin Garnett wird erstmals seit dem Titel wieder in Topform die Playoffs spielen und man hat mit dem Trade mehr Flexibilität, um auch von athletischeren Teams nicht mehr überrannt zu werden.

Flo Holnburger, Yabazz: Eigentlich sind die Celtics ja im strengen Win-Now-Modus. Da schockte der Trade, der Jeff Green, den ewigsoften Tweener mit unidentifizierten Potential, nach Beantown brachte doch gewaltig. Zumal die Lineup Perkins/Garnett/Pierce/Allen/Rondo noch NIE eine Playoff-Serie verlor. Ohne Green cruiste man zu einer flauschigen 41-15-Bilanz, mit ihm liegt man nun deutlich schwächer. Eine Ohrfeige gratis: Die Offense wurde dabei nicht wirklich fläshiger. Green ist ein guter Mann, aber mit Perkins dafür einerseits den personifizierten D-Howard-Stopper und anderseits einen harten Big Man für den bevorstehenden Battle gegen die Lakers abzugeben ist wohl schlichtweg einfach nur saudämlich.

NBACHEF: Den Nimbus der Unbesiegbarkeit sind die Celtics seit dem Midseason-Trade sicherlich los. Die sportlichen Probleme resultieren aber aus weitaus mehr als nur dem Abgang ihres Defensivankers Kendrick Perkins: Rondo versteckt sich. Allen bekommt keine freien Würfe erspielt. Die Bank ist schwach. Und kein gesunder Center weit und breit. Aber abschreiben sollte man die C's sicherlich nicht mehr in den Playoffs. Obwohl ein ähnlicher Durchmarsch ins Finale wie im letzten Jahr nicht wahrscheinlich ist, bleiben die Kobolde das erfahrenste, abgezockteste und dreckigste Team in der Eastern Conference. Sie leben für die grossen, die wichtigen Spiele (mehr Siege als Niederlagen in '10/11 gegen LA, Miami, Chicago, San Antonio, Orlando). Falls sich das grüne Fenster tatsächlich schliessen sollte in diesem Frühjahr, dann erst nach einem denkwürdigen Gemetzel.

Rob Jerzy, NYKnicksjournal: Danny Ainge hat die Team Chemistry der C's unterschätzt. Auf dem Papier ist der Perk/Green Trade gut gewesen, leider hat es das Selbstvertrauen der Big 4 zerstört. Rondo schaut wie ein junges Rehkitz dass die Mutter sucht und die ohnehin rebound -und shotblockschwachen Celtics sind ohne Kendrick non-existent unter dem Brett. Alle Hoffnungen auf Shaq zu setzen ist wie der Plan einer neuen Drama TV Show mit Charlie Sheen als Hauptfigur. Man sollte die Celtics nie abschreiben, derzeit sieht es jedoch nicht gut aus. Diesmal fehlt das Herz statt die sportlichen Leistung.


4. Denkst Du, dass die neu formierten Denver Nuggets in den Playoffs etwas reissen können ? Oder platzt dort die Seifenblase ?


Flo Holnburger, Yabazz: Der manchmal etwas flapsige George Karl zeigt mal wieder, dass sein System funktioniert. Die Nuggets räuberten die Knicks zwar klinisch sauber aus, aber eine moderat talentierte Arbeitertruppe kann eben nie, nie, nie an einen Playoff-Gott wie Kobe Bryant vorbeikommen. Von mir aus an chokenden Mavs, aber niemals an den Lakers. Mehr als Runde Eins wäre für mich eine Sensation.

NBACHEF: Durchaus. Seit dem Anthony-Trade spielen die Nuggets wie ein absolutes Top-Team. Sie sind vielseitig, lang, verteidigen hart, erzielen die meisten Punkte überhaupt (107.1), und sind auf jeder Position doppelt besetzt. Im heimischen Pepsi Center sind die Klumpen ohnehin kaum zu knacken (33-8 Bilanz zu Hause, Platz 2 hinter den Bulls). Dallas oder San Antonio würden also massive Erstrunden-Probleme ins Haus stehen. Nur das Oklahoma City Rätsel scheinen die Männer von George Karl nicht gelöst zu bekommen (1-3 in dieser Saison). Und ausgerechnet gegen die wird's wohl gehen in Runde 1.

Rob Jerzy, NYKnicksjournal: Ein junges Team, das entweder für Furore sorgen kann oder ganz untergeht, weil der Go-to-Guy fehlt. Ich würde es Ihnen sehr gönnen, die erste Runde könnte man gegen Dallas auch überleben, alles andere ist Utopie.

Malte Arndt, NBA-Blog: Ja, ich denke schon. Allein, weil ich ein Anhänger von unorthodoxen Teams bin - und die Nuggets sind definitiv eines. Es fehlt ihnen eigentlich an allem, was man von Spitzenteams erwartet - sie haben keinen eindeutigen Go-to-Guy, sondern es springt immer jemand anders in die Bresche. Ein Großteil ihrer Spieler hat keine besonders erwähnenswerte Playoff-Erfahrung, sie haben keinen überragenden Rebounder und mit J.R. Smith einen potentiellen Teamkiller auf der Bank. Trotzdem klappt das alles irgendwie, die Fans hat das ganze Anthony-Theater zusammengeschweißt, durch die Höhenlage haben sie einen echten Heimvorteil in den Playoffs. Sobald sie in den Playoffs ein Auswärtsspiel gewinnen, sollte sich der jeweilige Gegner ernsthafte Gedanken machen.


5. Haben sich die New York Knicks mit dem Carmelo Anthony Trade langfristig ein faules Ei ins Nest gelegt ?


Rob Jerzy, NYKnicksjournal: Melo ist Melo, Talent lügt nicht. Genau zur richtigen Zeit scheinen die Knicks offensiv zu "peaken". Die Achillesferse sitzt eh auf der Bank und trägt Schnurrbart. New York ist jedoch die Mannschaft, der niemand in den Playoffs begegnen möchte. Über diese Saison hinaus sind die Knicks seit Jahrzehnten mal wieder perfekt aufgestellt.

Malte Arndt, NBA-Blog: Nein, haben sie nicht. Wenn man die Chance hat, einen der besten Spieler der Liga zu kriegen, muss man sie nutzen - auch wenn man letztendlich wohl mehr in dem Trade zahlen musste, als einem lieb war. Aber was erwartet man, wenn man zwei außergewöhnliche Spieler hat und darum nur biederes Mittelmaß? Der Fehler war meiner Ansicht nach, Felton und Billups in den Trade zu integrieren. Billups ist nur noch ein Schatten früherer Tage und hat schon in Denver zu viele wichtige Würfe genommen, die eigentlich Anthony kriegen sollte. Und die Zeiten, in denen man mit zwei Superstars und viel Durchschnitt etwas reißen konnte, sind schon lange vorbei - genau genommen seit 2006, als Miami damit noch Meister wurde. Für die Zukunft wird der Anthony-Trade aber noch Gold wert sein, da bin ich mir sicher.

NBACHEF: Langfristig war der Carmelo Anthony Deal genau das Richtige für New York. Hätte man abwarten können und darauf spekulieren, dass er im Sommer als Free Agent in den Apple wechselt ? Gewiss. Doch auch wenn der All-Star letztendlich viele der jungen Knicks-Vermögensgüter gekostet hat: so einen Deal geht man immer ein, denn es profitiert immer die Mannschaft, die den besten Spieler erwirbt. Beweis: nach dem zwischenzeitlichen post-Trade Tief (1-9) sind die Knicks urplötzlich das heisseste Team der Liga (7W in Folge). Melo spielt wie aus einem Guss. Und in den Playoffs will niemand auf New York treffen. The Knicks are officially Back (inklusive erster 'Winning Season' seit 2000/01). Alles richtig gemacht, Donnie Walsh...


Flo Holnburger, Yabazz: Ein faules Ei ist Melo auf keinen Fall. Er kann zwar nix herausragend, kommt aber immer auf hohe Punktzahlen. Für mich ist jedoch die Kombination aus Melo, Amar'e Stoudemire, Coach Mike D'Antoni sowie eines lausigen Restteams fatal. Die ersten Drei haben keinen Willen für Defense und der miese Rest kann dies nicht ausbügeln. Es fehlt ein fantastischer Einser, ein fähigerer Coach und ein langer Center um ernsthaft bei den Großen mitreden zu dürfen. Sind nicht Chris Paul, Phil Jackson und Tyson Chandler nächstes Jahr zu haben?


(Halbzeit 2 gibt's hier)