12 August 2010


Charles Barkley, seines Zeichens NBA-Experte beim amerikanischen Sender TNT und selbst erklärter Crispy Cream Donut Connoisseur, hat in den letzten Monaten eine beeindruckende Metamorphose vom Lebron James Fan zu einem seiner grössten Kritiker durchlebt. Gestern kritisierte der Hall of Famer in einer Radiosendung einmal mehr die jüngsten Aktionen des NBA Superstars. Auslöser war dieses Mal ein Twitter-Post von James. Der zwitscherte:


Diese Pseudo-Drohung rief 'Sir Charles' auf den Plan: "Ich habe heute von seinem Tweet erfahren, (...) und dass er sich jeden Kritiker merken wird. Ich will nur sicher gehen, dass er meinen Namen auf seine Liste setzt. Sein ESPN Special war eine miese Aktion. Ihr Bühnentanz (während der Vorstellung von James, Wade und Bosh in Miami, wo sich die drei als 'grösstes Trio aller Zeiten' bezeichneten und fünf, sechs, sieben NBA-Ringe garantierten) war eine miese Aktion. Er hätte in Cleveland bleiben sollen. Dass er Dwyane Wade's Team beitritt, ist sehr enttäuschend für mich, aus basketballerischer Sicht."

Und weiter: "Er hat genug Leute um sich, die ihm pausenlos den Arsch küssen. Wir müssen ihm nicht die ganze Zeit nur das erzählen, was er hören will. Genau darum sind ... ein paar von diesen jungen Spielern ... ich finde, er hätte in Cleveland bleiben sollen."

Zum Schluß machte Barkley noch deutlich, dass ihn James mit Leichtigkeit ausfindig machen könne, falls dieser wirklich (wie angedroht) 'mentale Notizen jeglicher Kritik' gemacht haben sollte. "Er weiss wo ich bin (...) Ich bin jede Woche im Fernsehen, man kann mich ganz leicht finden", machte Barkley deutlich.