28 Juni 2010

Cuban will Joe Johnson


Mavericks-Besitzer Mark Cuban ist augenscheinlich an der Verpflichtung von Free Agent Shooting Guard Joe Johnson interessiert.

Während die Mavs nach wie vor irgendwie mit der Verpflichtung von Lebron James liebäugeln, sinken die Chancen auf den Jackpot täglich. Ein Sign and Trade mit den Cavaliers rückt in immer weitere Ferne, weshalb Dallas seinen Fokus auf Johnson verschoben hat. Auch in diesem Fall wäre ein Sign and Trade die einzige Möglichkeit für die Mavericks, Johnson ins bestehende Gehaltsgefüge des Teams zu integrieren. Johnson, der letzten Sommer ein vierjähriges Vertragsangebot der Hawks im Wert von 60 Millionen Dollar abgelehnt hatte, erwartet ein Angebot irgendwo im Max-Bereich - also knapp 90 Millionen für sechs Jahre. Da dies seine wohl letzte Chance auf einen grossen Gehaltsscheck ist, will der 28-jährige Topscorer der Hawks nochmal richtig Kohle scheffeln. Nur Atlanta wäre in der Lage, ihm einen solchen 6-jährigen Vertrag anzubieten, könnte ihn dann aber schnurstracks nach Dallas weiter traden. Ich gehe davon aus, dass Roddy Beaubois, der auslaufende Vertrag von Erick Dampier und der ein oder andere Draft Pick im Gegenzug nach Atlanta kämen - was angesichts der Gefahr, Johnson für nichts zu verlieren, ein guter Deal für die Hawks wäre. Dallas würde im Gegenzug mit absoluter Sicherheit um die beste Bilanz in der Western Conference mitspielen, denn eine Kidd-Johnson-Butler-Nowitzki-Haywood-Marion-Terry Lineup ist trotz des recht fortgeschrittenen Alters nicht zu verachten.

Glaubt man diversen Quellen aus Johnson's engstem Vertrautenkreis, würde der viermalige All-Star ein Engagement bei einem Titelaspiranten wie den Mavs einem Intermezzo in New York oder Chicago vorziehen. Das einzige Szenario, unter welchem sich JJ ein Wechsel zu den Knicks vorstellen könnte, wäre als Teil eines Superstar-Tandems. Im Gegensatz zu Chris Bosh sieht sich Johnson nicht mehr als 'The Man', will kein Team im Alleingang mehr führen und lieber als zweite Option irgendwo um Titel mitspielen. In Dallas würden an der Seite von Dirk Nowitzki (die treue Seele unterzeichnet mit 1289-prozentiger Sicherheit einen neuen Vertrag bei den Mavs) seine Wünsche in Erfüllung gehen. Und sein
kleines Stadtmobil passt auch viel besser nach Texas als nach NY...

Kommentare:

  1. bin ein großer Johnson-Fan, aber man hat in den Playoffs gesehen wie seine Nerven in den wichtigen Momenten versagen ... wenn's um die Wurst geht steht Dirk garantiert wieder allein da !! und ein Max-Deal hat Joe nicht verdient!!
    außerdem sehe ich die Schwäche der Mavs nicht im Backcourt, sondern unter den Brettern! ein Spieler wie Horford oder Jefferson wäre angebrachter!
    @nbachef: der gute Junge heißt meines Wissens nach Ronny (zumindest ist dies sein Spitzname, da die Amis wiedermal zu faul sind einen ausländischen Namen richtig auszusprechen), nicht Roddy ... oder ist das wieder so ein Wortspiel von dir ??

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  2. er heißt eigentlich rodrigue. da macht roddy irgendwie mehr sinn als ronny....

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  3. Johnson wird es genausowenig schaffen die Mavs titelreif zu machen wie es Marion und Butler zuletzt geschafft haben. Wenn Nowitzki und Co. nächste Saison um den Titel mitspielen wollen brauchen sie entweder James, Wade oder Bosh.
    Aber da wohl keiner der drei genannten nach Dallas wechseln wird stehen die Chancen für Dirk bei den Mavs einen Titel zu gewinnen ziemlich schlecht !!!

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  4. Jepp, Roddy Buckets... so auch von mehreren Mavssetien genannt.
    Ich persönlich fände den Deal ziemlich mieß, da wir mit Marion, Butler und dann eben JJ, locker 3 Leute hätten, die SG/SF spielen wollen und können, und damit einer außen vorbleibt, zumal Terry als SG immer von der Bank drückt.
    Außerdem wären meine frisch bestellten Beauboisklamotten für die Tonne...

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  5. das problem der mavs war, dass sie zu sehr ein jumpshoot team und daher recht soft sind.
    ändert sich das wenn johnson kommt? nein, das gegenteil wäre der fall. man die brauchen einen slasher, einer der zum korb penetriert und abschließt oder das foul zieht, nicht einen, der wieder nur von außen drauf ballert (johnson kann zwar auch ziehen und gut abschließen, dennoch ist er ein jumpshooter).
    zudem ist er wie schon erwähnt nicht besonders nervenstark und vergibt viel in den playoffs, hat also dieses typische "mavs-syndrom".
    dafür 'nen fetten vertrag? bitte, bitte nicht!

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  6. dallas wird roddy nicht abgeben, und jj tendiert zu den knicks.

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  7. Die Mavs haben nur noch ein ganz kleines Zeitfenster, um den verflixten Titel doch noch zu holen. Dirk bleibt, also wird Cuban alles daran setzen, es mit diesem Team irgendwie zu schaffen. Dampier + Beaubois sind ganz klar die redundanten Bestandteile der Mannschaft. Der eine wegen seinem Vetrag. Der andere, weil er der einzige junge Spieler ist, der Teams interessiert.
    JJ tendiert nur zu den Knicks, wenn wie gesagt ein zweiter Max-Spieler zusagt. Alleine geht Johnson da NICHT hin...

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  8. Dallas braucht endlich jemanden, der die physisch starken Guards wie Wade, Bryant, Williams, Parker etc. verteidigen kann.

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  9. Grad bei Sport1 gelesen:

    "
    [...]
    Dirk Nowitzki hat offenbar seine einseitige Option genutzt, aus dem Vertrag mit den Dallas Mavericks auszusteigen. Dies wurde aus dem Umfeld des texanischen Klubs bekannt.

    [...]

    Nowitzki, dessen Vertrag Ende der nächsten Saison ausläuft, erhofft sich laut "ESPN" einen neuen Vertrag über vier Jahre bei einem Gehalt von etwa 96 Millionen Dollar. Dallas dagegen strebe eine Entlohnung von 86 Millionen an, so das US-Network.
    [...]"

    Verlese ich mich da oder will Nowitzki nen Vertrag mit mehr Kohle? Das würde ja dem widersprechen dass Dirk auf Geld verzichten will damit mehr Platz im Gehaltsgefüge für andere gute Spieler ist...

    http://www.sport1.de/de/ussport/ussport_nba/newspage_256781.html

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  10. Dirk steigt aus, damit er nen längeren Deal abschliessen kann. So werden aus den 21 Mio. für nächste Saison eben 21 bis 24 Mio. jährlich, auf vier Jahre ausgelegt.
    Der 'mehr Kohle' Aspekt liegt einzig und allein in der längeren Laufzeit. Die Verhandlungen werden nicht an der 1 Million mehr oder weniger scheitern. Vielleicht trifft man sich auch bei 90 oder so.

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  11. Jo, aber dachte dass Dirk auf Kohle verzichten will (was weiß ich, "nur noch" 10 Mio.§ pro Saison), damit an anderer Stelle die entsprechende Differenz zum Max-Betrag für Free-Agents aufgebracht werden kann.

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  12. Das wird nicht passieren, zumal Dallas nicht mal ansatzweise einen weiteren Max-Deal anbieten kann, egal ob Dirk weniger $ nimmt oder nicht. Da sind die Mavs meilenweit von entfernt...

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  13. Verzichtet Dirk auf Kohle tut er Mcuban damit nen gefallen mehr auch nicht. Mit Capspace hats nix zu tun!

    Dallas kann nur per S'n'T nen dicken Fisch an land ziehen.
    Siehe Dust-Chip von Erik Dampier

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  14. Der heißt Rodrigue Beaubois, also wird Roddy wohl richtig sein.
    Aber wenn Dallas den abgibt, bin ich die längste Zeit Dallasfan gewesen. Man muss doch sein potential sehen, wenn man keine Tomaten auf den Augen hat.
    Und JJ wird das Team zwar besser machen, aber er ist glaube ich nicht das fehlende Puzzelstück.
    Was Dallas fehlt ist ein kostanter Center und ein weiterer Spieler neben Roddy B. mit einem ordentlichem Drive.
    Ich würde versuchen Haywood zu halten und Dampier abschieben. Ausserdem sollte man sich nicht allzugroße Hoffnung auf die 1.Liga der Free Agents machen.
    Ich würde mich um Anthony Tolliver von den Warriors bemühen und vielleicht mal bei Memphis wegen Rudy Gay oder O.J. Mayo anfragen, da die Grizzlies wohl einen der beiden abdrücken werden nach dieser Draft.
    Als Gegenwert könnten Barea, Dampier, Carrol, Butler oder gar Terry dienen.
    dann könnte die starting Five so aussehen.
    Kidd, Beaubois, Gay/Mayo, Nowitzki, Haywood/Tollivier.
    und von der Bank kommen dann Marion, Terry/Butler (einer sollte bleiben) und wer weiß, wie gut Dominique Jones wirklich ist.

    Ist aber alles nur spinnerei, also unrealistisch.

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  15. Joe Johnson in Dallas würde doch Sinn machen! Denn erstens ist er kein reiner Jumpshooter, sondern kann auch ziehen und im Post kleinere und schwächere Guards platt machen, und zweitens war sein Spiel in den Play-Offs zwar erbärmlich, aber wenn einer die einzig wahre Offensivwaffe eines Teams ohne jegliches System ist, dann ist es für ein gescheit verteidigendes Team nicht schwer, auch diese auszuschalten. In Dallas wären noch andere Spieler, auf die sich gegnerische Teams konzentrieren müssten, was es für Joe Johnson wesentlich einfacher machen würde.
    Würd' ich mal sagen... :-)
    ich freu mich jedenfalls auf die nächsten paar wochen und monate

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