25 Mai 2010


Neues aus NYC, wo Chad Ford in einem Gespräch mit einer ihm vertrauten Insider-Quelle erste aufregende Details aus den Planungen der Knickerbockers für diesen Sommer ans Tageslicht fördern konnte: Wunschkandidat Nummer eins ist, wen wundert's, nach wie vor LeBron James. Direkt dahinter folgt schon Dwyane Wade. Einen der beiden All-NBA-First-Teamer hofft man in den Big Apple zu ködern mit der Aussicht, hier mit einem weiteren Superstar zusammen zu spielen. Die Knicks verfügen über genügend Platz unter dem Salary Cap für zwei Maximalverträge (jeweils irgendwo um die 20 Millionen Dollar pro Saison).

Der am besten geeignete Spielpartner für Lebron ist nach Ansicht jener Knicks-Quelle Ex-Raptor Chris Bosh. James und Bosh betrachtet man zusammen als das dominanteste Duo im diesjährigen Free Agent Topf und als absoluten Hauptgewinn. Wade plus Lebron hingegen wäre nicht ideal. Sollte James absagen, wäre man durchaus an einer Wade-Bosh Kombination interessiert. Natürlich würden Lebron und Wade dank ihres hohen Basketball-IQs einen Weg finden, auf dem Platz zu ko-existieren. Jenes Szenario wäre aber nicht die gewünschte Lösung. Bosh wäre sowohl für James als auch für Wade der perfekte Teamkollege aufgrund seines starken Outside-Games. Also Lebron + Bosh. Oder Wade + Bosh.

Knicks-Coach Mike D'Antoni wird im Rekrutierungsprozess die Hauptrolle übernehmen. Dabei will er entweder Lebron oder aber Wade von seinem Spielkonzept überzeugen. Dieses soll extra auf einen der beiden Superstars zusgeschnitten werden, um deren natürlichen Instinkte und Talente auf dem Parkett zu maximieren. Ähnlich wie einst Magic Johnson im Showtime-Angriff der Los Angeles Lakers soll einem der Megastars der Schlüssel zum D'Antonischen Offensivspiel in die Hände gelegt werden.

Einen weiteren Pluspunkt sieht New York in den hellen Lichtern der Megalopolis und seinen neuen, supermodernen Einrichtungen im renovierten Madison Square Garden. Donnie Walsh hat hinter den Kulissen hart gearbeitet, um die Backstage-Bereiche des MSG auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Ausserdem hat der Manager ein exzellentes neues Team von Doktoren und Physiotherapeuten um sich geschaart.

Zuguterletzt der Clou: das As im Knicks-Ärmel wird die Aussicht auf Unsterblichkeit sein, denn eines ist sicher: sollte einer der Wunschkandidaten in New York einen Titel holen, er würde auf Anhieb in den Sportolymp des Basketball-Mekkas emporsteigen. Er würde die Stadt beherrschen und sie regieren, ähnlich wie Michael Jordan dies einst in Chicago tat. Wer auch immer mit den Knicks erreichen kann, was seit Jahrzenhnten keinem NBA-Spieler mehr gelungen ist, dessen Vermächtnis im kollektiven Sportgedächtnis des Big Apple wäre ein für alle Mal vollkommen. Wenn das nicht zieht, was dann...?